AI improves routes to school – safe and shady

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Photo by Jonathan Noack: A woman cycles on an empty street in Switzerland and embodies a sustainable urban lifestyle.

Wem gehört der Schulweg der Zukunft? Künstliche Intelligenz krempelt die Routenplanung für Schülerinnen und Schüler um: Sie macht Wege nicht nur kürzer, sondern klüger, sicherer – und sogar schattiger. Straßen, die Schutz bieten, Quartiere, in denen Hitzetage kein Risiko sind und Schulwege, auf denen Kinder ankommen, ohne zu schwitzen oder sich zu fürchten. Was nach Utopie klingt, ist längst technisch möglich. Doch wie funktioniert die KI-gestützte Routenoptimierung in der Praxis? Und was müssen Planer, Kommunen und Landschaftsarchitekten wissen, um dabei nicht nur mitzuhalten, sondern die Zukunft der Schulmobilität aktiv zu gestalten?

  • Künstliche Intelligenz revolutioniert die Planung sicherer und klimafreundlicher Schulwege durch datenbasierte Analysen.
  • Moderne Algorithmen berücksichtigen nicht nur Verkehrssicherheit, sondern auch Komfortfaktoren wie Schatten, Luftqualität und Aufenthaltsqualität.
  • Die Verknüpfung von Geoinformationen, Sensorik und stadtklimatischen Daten eröffnet neue Perspektiven für die Planung von Wegenetzen.
  • Erfolgreiche Pilotprojekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigen, wie Städte und Gemeinden KI einsetzen, um Schulwege resilient zu machen.
  • Das Zusammenspiel von Stadtplanung, Landschaftsarchitektur und KI schafft innovative Lösungen für urbane Mobilitätsherausforderungen.
  • Rechtliche, soziale und ethische Aspekte müssen bei der Implementierung KI-basierter Planungssysteme sorgfältig adressiert werden.
  • Beteiligung und Transparenz sind Schlüsselelemente für die Akzeptanz und Wirksamkeit digital unterstützter Schulwegplanung.
  • Die Integration von Klimaanpassungsstrategien in die Routenoptimierung eröffnet neue Chancen für hitzeresiliente Städte.
  • Die Entwicklung smarter, schattiger Schulwege ist ein Paradebeispiel für die Möglichkeiten und Herausforderungen urbaner Digitalisierung.

Warum intelligente Schulwege mehr sind als nur eine Abkürzung

Die Schulwegplanung war lange Zeit eine klassische Domäne der Verkehrsplanung: Hauptsache, schnell und sicher von A nach B, möglichst ohne Umwege, Ampeln und Kreuzungen. Was dabei allzu oft unter den Tisch fiel: Das subjektive Sicherheitsempfinden, die Aufenthaltsqualität und die mikroklimatischen Bedingungen entlang der Strecke. Im Zeitalter der Klimakrise und urbanen Verdichtung genügt es aber nicht mehr, nur eine sichere Querung oder einen Zebrastreifen zu installieren. Heute geht es um mehr: um Schutz vor Hitze, Feinstaub, Lärm und um Wege, die nicht abschrecken, sondern einladen. Genau hier setzt künstliche Intelligenz an.

Wie kann KI helfen? Die moderne Routenoptimierung analysiert nicht nur die kürzeste Strecke, sondern bezieht eine Vielzahl von Parametern mit ein: Verkehrsdichte, Unfallstatistiken, Straßenbelag, Beleuchtung, Grünanteil, Schattenwurf, Luftqualität, Versiegelungsgrad, aber auch soziale Faktoren wie das subjektive Sicherheitsgefühl oder Aufenthaltsorte von Gleichaltrigen. All diese Daten werden heute bereits von Kommunen, Landesämtern und Forschungsinstituten erhoben – die Kunst besteht darin, sie intelligent zu verknüpfen und auszuwerten.

Ein intelligenter Algorithmus kann beispielsweise für jeden Straßenzug das Risiko für gefährliche Situationen berechnen – und diese mit Echtzeitdaten wie Baustellen oder temporären Verkehrssperrungen abgleichen. Gleichzeitig kann eine KI anhand von Vegetationsmodellen und Sonnenstandanalysen die Verschattung entlang der Schulwege berechnen und so besonders schattige Routen vorschlagen. Das ist kein Zukunftsmärchen: In Städten wie Wien, München oder Zürich laufen genau solche Projekte bereits im Pilotbetrieb.

Für Planer und Kommunen eröffnet diese Entwicklung völlig neue Möglichkeiten. Sie müssen nicht mehr auf subjektive Rückmeldungen oder langwierige Analysen warten, sondern bekommen datenbasierte, tagesaktuelle Empfehlungen für die Gestaltung und Priorisierung von Maßnahmen. Besonders spannend: Durch die Kombination von KI-gestützter Routenplanung und partizipativer Bürgerbeteiligung lassen sich Schulwege nicht nur objektiv sicherer, sondern auch subjektiv attraktiver gestalten. Und das Ganze lässt sich kontinuierlich verbessern, weil die Algorithmen mit jeder Nutzung dazulernen.

Doch der Nutzen künstlicher Intelligenz endet nicht bei der Routenwahl. Sie kann auch helfen, Schwachstellen im Wegenetz frühzeitig zu erkennen – etwa wenn eine bestimmte Kreuzung immer wieder gemieden wird oder ein Abschnitt im Sommer besonders häufig als zu heiß bewertet wird. So entsteht ein dynamisches, lernfähiges System, das die Schulwegplanung aus der Perspektive der Kinder, Eltern und Planer kontinuierlich optimiert. Wer jetzt noch glaubt, KI sei nur ein weiteres technisches Spielzeug, verpasst den entscheidenden Wandel in der urbanen Mobilität.

Wie KI Schulrouten sicher und schattig macht: Methoden, Daten und Praxisbeispiele

Die technische Grundlage für KI-gestützte Schulwegplanung ist ebenso komplex wie faszinierend. Zunächst werden unzählige Datenquellen miteinander verknüpft: Verkehrsunfalldaten, Geoinformationssysteme (GIS), Satellitenbilder, Sensordaten aus dem Straßenraum, Wetterstationen, städtische Klimamessnetze und sogar Crowdsourcing-Informationen von Bürgern. Moderne KI-Algorithmen verarbeiten diese Informationen und identifizieren Muster, Risiken und Potenziale, die für die Schulwegsicherheit und den Klimakomfort relevant sind.

Ein zentrales Element ist die Heatmapping-Technologie. Hierbei werden die Oberflächentemperaturen und Verschattungsgrade entlang von Wegen vermessen und in Echtzeit visualisiert. Mithilfe von KI lassen sich daraus sogenannte Hitzekorridore und Schattenrouten ableiten. So können Schulwege gezielt so geführt werden, dass sie in den heißen Monaten möglichst im Schatten von Bäumen, Gebäuden oder Überdachungen verlaufen. Gleichzeitig werden Routen mit hoher Strahlenbelastung oder schlechter Luftqualität gemieden – ein Durchbruch für die mikroklimatische Optimierung im Stadtraum.

Ein weiteres Feld ist die Analyse von Unfallhäufungspunkten. KI-Systeme erkennen, wo sich gefährliche Situationen ballen, und können alternative Routen vorschlagen, die nachweislich sicherer sind. Dabei berücksichtigen sie nicht nur die klassische Verkehrsstatistik, sondern integrieren auch subjektive Gefahrenmeldungen, etwa aus Apps oder Bürgerbeteiligungsplattformen. Die Kombination aus objektiven und subjektiven Daten macht die Routenwahl belastbar und anpassungsfähig.

Wie sieht das in der Praxis aus? In Zürich wurde im Rahmen des Forschungsprojekts „Cool School Routes“ ein KI-System getestet, das für jede Schule die optimalen Routen hinsichtlich Sicherheit und Verschattung berechnet. Die Ergebnisse flossen nicht nur in die digitale Wegweisung, sondern auch in die Stadtplanung: An besonders heißen oder gefährlichen Abschnitten wurden gezielt neue Bäume gepflanzt, Sitzgelegenheiten geschaffen oder Querungshilfen installiert. In Wien wiederum erprobt man eine dynamische Schulweg-App, die Kindern und Eltern in Echtzeit die sicherste und kühlste Route anzeigt – angepasst an Wetter, Baustellen und Verkehrsaufkommen.

In deutschen Städten steht man zwar noch am Anfang, aber die Richtung ist klar: Projekte wie „Sichere Schulwege durch KI“ in München oder „Kühle Wege zur Schule“ in Hamburg zeigen, wie Kommunen beginnen, künstliche Intelligenz als integralen Bestandteil der Verkehrs- und Grünflächenplanung zu nutzen. Entscheidend ist dabei die enge Zusammenarbeit zwischen Stadtplanern, Landschaftsarchitekten, IT-Spezialisten und der Verwaltung. Nur so entsteht das nötige Know-how, um die Potenziale der Technologie wirklich auszuschöpfen – für Schulwege, die mehr können als nur von A nach B zu führen.

Stadtplanung, Landschaftsarchitektur und KI: Ein neues Trio für die klimaresiliente Schulmobilität

Die klassische Trennung zwischen Verkehrsplanung, Stadtgrün und Bildungseinrichtungen wird durch die KI-gestützte Schulwegplanung gehörig auf den Kopf gestellt. Denn um wirklich sichere und schattige Wege zu schaffen, braucht es die Expertise aus allen Disziplinen. Stadtplaner liefern die strategische Sicht aufs Wegenetz, Landschaftsarchitekten kennen die mikroklimatischen Hebel – und KI bringt alles zusammen, analysiert und optimiert.

Für Landschaftsarchitekten eröffnen sich neue Aufgabenfelder: Sie sind nicht mehr nur für Parkanlagen oder Stadtplätze zuständig, sondern werden zu Co-Designern von Alltagsmobilität. Sie entwerfen Begrünungs- und Verschattungsstrategien entlang von Schulwegen, beraten bei der Auswahl klimaresilienter Baumarten und entwickeln Gestaltungskonzepte für hitzegeplagte Straßenzüge. Über KI-gestützte Simulationen können sie die Wirkung ihrer Maßnahmen schon vor der Umsetzung testen und gezielt nachsteuern.

Stadtplaner wiederum profitieren von der neuen Transparenz und Planungsgenauigkeit. Sie sehen auf einen Blick, welche Routen besonders frequentiert sind, wo Handlungsbedarf besteht und wie sich bauliche Veränderungen auf das Wegenetz auswirken. Die Planungsprozesse werden agiler, weil die Auswirkungen von Maßnahmen in Echtzeit bewertet werden können. Das klassische Planungsverständnis – einmal festlegen, dann bauen – wird abgelöst durch ein iteratives, lernfähiges Vorgehen. Und das ist dringend nötig, denn die Herausforderungen der Klimaanpassung und Verkehrssicherheit werden in den kommenden Jahren weiter zunehmen.

Ein weiteres Novum: Die Einbindung von Schulen, Eltern und Kindern in die Planung. Über digitale Beteiligungsplattformen können Nutzerinnen und Nutzer Feedback zu bestehenden Routen geben, Verbesserungsvorschläge machen oder Gefahrenstellen melden. KI-Systeme werten diese Rückmeldungen aus und passen die Routenempfehlungen dynamisch an. So entsteht ein partizipatives Ökosystem, das die Bedürfnisse aller Akteure berücksichtigt und kontinuierlich verbessert wird. Transparenz und Beteiligung werden so zum integralen Bestandteil der Schulwegplanung – keine Black Box, sondern ein offenes System, das erklärt, was es tut.

Doch die Integration von KI in die Stadt- und Landschaftsplanung ist kein Selbstläufer. Sie erfordert neue Kompetenzen, Schnittstellen und manchmal auch einen gehörigen Kulturwandel in den Verwaltungen. Plötzlich müssen IT-Experten mit Landschaftsarchitekten sprechen, Verkehrsplaner mit Datenanalysten und Schulleitungen mit Stadtklimatologen. Das ist manchmal anstrengend, aber unbedingt nötig, um die urbanen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu meistern. Wer sich darauf einlässt, kann aus der Digitalisierung echte Mehrwerte für die Stadtgesellschaft generieren.

Schließlich eröffnet die Verbindung von Stadtplanung, Landschaftsarchitektur und KI ganz neue Möglichkeiten für die Klimaanpassung. Wo bisher Hitzeschutz und Verkehrssicherheit getrennt betrachtet wurden, entstehen jetzt integrative Lösungen, die beides zugleich im Blick haben. Das Ergebnis: Schulwege, die nicht nur sicher, sondern auch angenehm, gesund und zukunftsfähig sind. Ein Paradebeispiel dafür, wie Digitalisierung und grüne Infrastruktur gemeinsam die Stadt von morgen gestalten können.

Herausforderungen, Risiken und Perspektiven: Was die KI-Schulwegplanung braucht

So verheißungsvoll die Potenziale sind – die Umsetzung KI-gestützter Schulwegplanung ist kein Selbstläufer. Technische, rechtliche und soziale Hürden müssen überwunden werden, damit die Systeme nicht nur funktionieren, sondern auch akzeptiert und genutzt werden. Ein zentrales Thema ist die Datenverfügbarkeit: Viele Kommunen verfügen noch nicht über ausreichend detaillierte Geodaten, Klimamessungen oder aktuelle Unfallstatistiken. Unterschiedliche Datensilos, inkompatible Formate und mangelnde Schnittstellen erschweren die Integration. Hier sind nicht nur Investitionen, sondern vor allem Standardisierungen und Kooperationsbereitschaft gefragt.

Ein weiteres Feld sind Datenschutz und Privatsphäre. Schulwege betreffen Minderjährige, und der Umgang mit sensiblen Bewegungsdaten erfordert höchste Sorgfalt. KI-Systeme müssen transparent und nachvollziehbar arbeiten, damit das Vertrauen der Nutzer nicht verloren geht. Kommunen sind gut beraten, frühzeitig klare Regeln und Verantwortlichkeiten zu definieren – von der Datenerhebung bis zur Auswertung und Löschung. Nur so lässt sich verhindern, dass berechtigte Datenschutzbedenken zum Innovationshemmnis werden.

Auch die soziale Dimension darf nicht unterschätzt werden. Nicht alle Familien verfügen über Smartphones oder Internetzugang, nicht alle Kinder können oder wollen digitale Routen nutzen. Eine KI-optimierte Schulwegplanung darf deshalb nie zum Ausschlusskriterium werden, sondern muss immer auch analoge Alternativen und klassische Informationswege bieten. Inklusive Mobilität ist das Ziel – nicht exklusive Technik.

Ein weiteres Risiko liegt im technokratischen Bias: Wenn Algorithmen ohne Beteiligung und Rückkopplung mit der Stadtgesellschaft arbeiten, droht die Planung an den tatsächlichen Bedürfnissen vorbeizugehen. Die Gefahr: Routen, die zwar rechnerisch optimal sind, aber in der Praxis gemieden werden – etwa weil sie durch soziale Brennpunkte führen oder subjektiv als unsicher empfunden werden. Der Schlüssel liegt in der Kombination aus intelligenter Technik und partizipativer Planung, die regelmäßig überprüft und angepasst wird.

Schließlich stellt sich die Frage nach der Governance: Wer steuert, kontrolliert und verantwortet die KI-Systeme? Kommunen müssen ihre Rolle als Gestalter und Moderator behalten, auch wenn die technische Komplexität zunimmt. Externe Anbieter und Plattformen können unterstützen, dürfen aber nie die Hoheit über die Planung übernehmen. Nur so bleibt die Schulwegplanung Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge – und wird nicht zum Spielball privatwirtschaftlicher Interessen.

Fazit: KI macht Schulwege resilient, lebenswert und zukunftsfähig – wenn wir sie klug einsetzen

Die Integration künstlicher Intelligenz in die Schulwegplanung eröffnet ungeahnte Möglichkeiten für Sicherheit, Klimaanpassung und Aufenthaltsqualität. Was bisher getrennt geplant wurde, wächst nun zusammen: Verkehrsführung, Stadtgrün, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung verschmelzen zu einem neuen, dynamischen System. KI ist dabei keineswegs ein Allheilmittel, sondern ein mächtiges Werkzeug, das nur im Zusammenspiel mit menschlicher Expertise, Beteiligung und Weitsicht seinen vollen Nutzen entfaltet.

Planer, Kommunen und Landschaftsarchitekten stehen vor der spannenden Aufgabe, die Digitalisierung nicht nur zu begleiten, sondern aktiv zu gestalten. Wer die Potenziale der KI erkennt und klug nutzt, kann Schulwege schaffen, die mehr sind als bloße Verbindungen zwischen Wohnung und Schule: Sie werden zu sicheren, gesunden und lebendigen Lebensräumen, die den Herausforderungen der Klimakrise und urbanen Verdichtung gewachsen sind. Voraussetzung dafür sind Mut, Offenheit und die Bereitschaft, tradierte Planungsprozesse zu hinterfragen und neu zu denken.

Die Erfahrungen aus ersten Pilotprojekten zeigen, dass der Weg zur smarten, schattigen und sicheren Schulmobilität keine Science-Fiction mehr ist – sondern eine realistische, greifbare Perspektive. Noch stehen wir am Anfang, aber die Richtung ist klar: Schulwege von morgen werden nicht nur gebaut, sondern modelliert, optimiert und laufend verbessert. Sie sind Ergebnis eines intelligenten Zusammenspiels aus Technik, Natur und Gesellschaft.

Wer jetzt in KI-basierte Schulwegplanung investiert, investiert in die Zukunft der Stadt – und in die Lebensqualität der kommenden Generationen. Die Herausforderungen sind groß, die Chancen noch größer. Es liegt an uns, ob wir sie nutzen.

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GaLaBau 2014 – Premiere for the BIV

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At this year’s GaLaBau trade fair in Nuremberg, the stonemasonry trade will be represented by the BIV for the first time. The focus is on the possibilities that a stonemason has for processing stone.

For the first time, the Federal Association of German Stonemasons (BIV) is taking part in the GALA Bau trade fair in Nuremberg with its own stand. From September 17 to 20, 2014, visitors to the trade fair will find the stonemasons in Hall 4a at Stand 524. The BIV would like to use the stand to showcase the capabilities of the stonemasonry trade. The focus is on stone processing.
“What sets stonemasons apart from all other professions in this segment is that we really work with stone. We don’t just work with stone, we work on it: surfaces, structures, QR codes, cut-outs, lettering, unusual shapes and much more are all part of our special craft skills. At the same time, we are extremely modern. Manual work is still an integral part of our profession, but we also work with modern technology, such as CNC machines for very different purposes,” emphasizes Gustav Treulieb, Federal Guild Master.
Accordingly, the focus will not primarily be on finished stone objects, but rather on the variety of possibilities from which the stonemason draws and brings the special qualities of a material to light through his work. At the same time, the association wants to promote the diversity of stone itself and its correct use. In practice, often only a fraction of the available possibilities are used or the stone is not used according to its properties.

The BIV would particularly like to address landscape planners/architects and garden and landscape designers who are involved in the planning of private and public gardens and landscaping. This is where the stonemasonry trade can fulfill the wishes of planners and customers with its range of services.

Visitors can get an impression of the trade fair on YouTube .

galabau-fair.com

Object in focus 2023: innovative products and solutions

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Photo: James Hardie

Photo: James Hardie

The most beautiful, the best or the most sustainable product is worth little if it cannot be shown to its best advantage in a building. This applies to unique items as well as series and standard products. We show reference examples that have been created through the use of innovative products and solutions or have contributed to the development of custom-made products.

The most beautiful, the best or the most sustainable product is worth little if it cannot be shown to its best advantage in a building. This applies to unique items as well as series and standard products. We show reference examples that have been created through the use of innovative products and solutions or have contributed to the development of custom-made products.

It is often the economic framework conditions that set limits to the creativity of architects and planners. With Hardie Architectural Panel, the balancing act between high-quality design and convincing cost-effectiveness can be achieved. The large-format façade panels, measuring 3,048 x 1,220 x 8 millimetres, are made of durable fiber cement and have been specially developed for new builds or renovations. A special manufacturing process, in which the texture is applied in a single step, is the basis for the economical price-performance ratio. It is also associated with lower CO2 emissions, which is why the medium-density façade panels have been awarded the Eco 1 label by Ecobau.

Two different surfaces – brushed concrete and textured render – and six colors provide all the requirements for designing a building envelope. Special colors can also be selected according to individual customer requirements. The surfaces of Hardie façade panels are weather-resistant, easy to clean and the color finish is lightfast, making them particularly suitable for multi-storey residential, commercial and public buildings. The manufacturer James Hardie confirms this with a 15-year guarantee.

Hardie Architectural Panels can be installed as a ventilated rainscreen cladding (VHF) on a timber or aluminum substructure with or without insulation. The low panel weight simplifies installation. The finishing touches are provided by accessories that perfectly match the panel color. James Hardie has also developed an invisible fastening system for its large formats.

Product: Hardie Architectural Panel

Manufacturer: James Hardie

Order free samples here.

The popular Bambesch forest playground on the northern outskirts of Luxembourg was renovated. The concept by landscape architects Schwarze und Partner for the client, the City of Luxembourg, envisaged a playful interpretation of the city’s history and Luxembourg’s rocky landscape. In close cooperation with Richter Spielgeräte, an authentic, inclusive playground made of natural materials was created, embedded in the forest as a feel-good place for visitors of all ages.

At the entrance to the playground, the statue of the mermaid Melusine awaits the children next to the gnome village with playhouses and sand play facilities. Above, at the beginning of the watercourse with its many damming elements and water sources, the “Three Acorns” fort, a large playable castle complex, rises majestically. The “Hohler Zahn” castle ruins are located on another hill: they offer children an impressive view and an exciting descent down the tunnel slide to a huge climbing structure made of crooked robinia trunks. The “Three Towers” can be reached via the “Castle Bridge”, which is equipped with a wheelchair rocker as a bridge deck. A mystical basement made of artificial rock supports the wooden structure, which in turn contains a pretzel bakery and a guard room.

The various play functions in the historicizing elements are complemented by play equipment for spinning, seesawing, jumping and swinging. The playground, which was already popular before the renovation, is now a destination not only for Luxembourg families, but also for visitors from nearby countries.

Product: Play equipment

Manufacturer: Richter Spielgeräte GmbH and KaGo & Hammerschmidt GmbH (artificial rocks)

Project: Bambesch forest playground, City of Luxembourg

Architects: Schwarze und Partner, landscape architects mbB

richter-spielgeraete.de

The glass shell may be deceptive: The new headquarters of the insurance company for fire and natural hazards (ECA) of the Swiss canton of Vaud offers maximum security. The Swiss architects Architram Architecture et Urbanisme chose steel profile systems from Forster to meet the multi-layered safety requirements.

Due to the complex tasks of the building, the architects’ nested yet ingenious concept placed the emergency call center at the core. The functions are arranged in a ring around a central inner courtyard. The second floor houses training facilities, exhibition rooms and a restaurant. The ECA offices are grouped on the other levels and around the inner courtyard. In the plinth area and on the two floors above the public level, a striking external façade is designed in the form of offset trapezoidal surfaces that simulate a faceted structure. Plane glass façade bands on the second floor or towards the inner courtyard form a formal contrast. The façade surfaces are designed as mullion-transom façades with thermfix vario façade, glazing and door system elements from Forster. The focus here was on maximum security such as fire protection, smoke extraction, burglary protection and bullet resistance, depending on the area of the building.

The inner façade surfaces are clad with the forster fuego light system – also in the form of fire protection doors for the entrances within the office floors, to the stairwell and on the first floor as a transition to the inner courtyard. In addition to the glass shell, glass balustrades and walls complete the transparent and crystalline building concept on all sides.

Products:

  • Facades: forster thermfix vario E30 with RC3, FB3 or FB4
  • Doors: forster unico E30 with RC3 and FB3; forster fuego light El30 with RC3 and FB3
  • Sliding doors with escape route EN179 and glass joint EI30: forster fuego light

Manufacturer: Forster Profilsysteme AG, Arbon, Switzerland

forstersystems.com

For demanding construction projects, especially in the area of fire protection, specialist knowledge and tailor-made solutions are essential. Which basic planning elements are crucial for such projects and how can they be integrated into the planning at an early stage? What preventative steps are required? What organizational and technical facilities need to be provided and how can structural fire protection be optimized?

The new “Fire protection white paper” from Teckentrup deals with these aspects in detail. In addition to an explanation of standards and guidelines, practical examples are also given in which Teckentrup has successfully fulfilled fire protection requirements. Projects include the German Museum in Munich. Here, too, Teckentrup has demonstrated its expertise in fire protection. The building complex with over 66,000 square meters of exhibition space will be extensively renovated by 2028. During this time, numerous exhibits must remain in their rooms, and the stricter fire protection regulations required specialist knowledge when it came to modernizing the doors.

In the first construction phase, over 200 new steel doors from Teckentrup were installed for fire protection. Building in an existing building was the planning challenge; in addition, various structural conditions such as different existing walls and technical requirements had to be taken into account. Teckentrup mastered these challenges in collaboration with Teckentrup partner Jens Dunkel Glas- und Bauelemente GmbH.

Product: “Fire protection white paper” (free of charge)

Content: Basics and standards for fire protection door planning, escape and rescue routes, CE marking; practical examples of special buildings in detail

Manufacturer: Teckentrup GmbH & Co KG, Verl-Sürenheide

teckentrup.biz

The “ParkEntree” project in Schiedam, the Netherlands, is an exemplary residential concept for over-50s living together. Together with the residents, architects Inbo designed two buildings with a total of 89 apartments, 79 of which are ground-floor condominiums and ten rental apartments, spread over two courtyards. ParkEntree is part of the revitalization of the post-war Nieuwland district and also offers communal facilities such as two gardens, a clubhouse and a lounge. The light clinker brick façade plays a major role in the friendly appearance of the building complex: the architects chose the “Weimar HS” hand-struck clinker brick from Hagemeister, a light-colored yet robust brick that does not stain. Combined with the dark brown “Ruhrerde GT” brick with its iridescent silver-grey coal accents, the brickwork creates a lively façade appearance.

The façades are designed in relief with strong cornice sections that protrude up to 60 centimetres and lend them depth. The “Weimar HS” sorting used has a color spectrum ranging from cream white to sand yellow. The natural color nuances and shallow coal fire accents give the surface character, just as the imprints and conveyor marks from the production processes create a traditional hand-stroked look. As a contrast, the entrance areas of the terraced houses are accentuated with areas of the dark “Ruhrerde GT” clinker brick in dark brown to anthracite. With its many nuances, it also has a lively and tactile effect thanks to the coal firing.

The architecture of the ParkEntree thus matches the relaxed character of senior smart living.

Products: “Weimar HS” and “Ruhrerde GT”

Manufacturer: Hagemeister GmbH and Co. KG

Special feature: The hand-finished surface provides liveliness; strong cornice sections protruding from the façade give depth and structure.

hagemeister.de

In our B6 portfolio, we present new solutions and products for architects, including those from Solarlux and Agrob Buchtal.