Artificial intelligence supports competition juries in urban planning procedures

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Traffic on a city street next to skyscrapers, captured by Bin White.

Künstliche Intelligenz krempelt die Arbeit von Wettbewerbsjurys um – aus Bauchgefühl wird datenbasierte Präzision. Städtebauliche Verfahren, die jahrzehntelang auf Erfahrung und Diskurs bauten, stehen vor einer Revolution: KI-gestützte Systeme bieten mehr Überblick, machen verborgene Zusammenhänge sichtbar und versprechen mehr Objektivität. Doch wie weit ist die Technik wirklich? Was bringt sie Architekten, Planern und Jurys? Und wo lauern Risiken? Willkommen im neuen Zeitalter der Entscheidungsfindung – klüger, schneller, aber keineswegs trivial.

  • Warum Künstliche Intelligenz in Wettbewerbsjurys Einzug hält und wie sie städtebauliche Verfahren verändert
  • Konkrete KI-Anwendungen: Von automatisierter Auswertung bis hin zu Simulationen urbaner Szenarien
  • Wie KI die Objektivität und Nachvollziehbarkeit von Juryentscheidungen verbessern kann
  • Wo menschliche Expertise weiterhin unverzichtbar bleibt – und warum KI kein Ersatz für Diskurs ist
  • Rechtliche, ethische und praktische Herausforderungen beim Einsatz von KI in deutschen, österreichischen und schweizerischen Verfahren
  • Best-Practice-Beispiele und aktuelle Pilotprojekte aus dem deutschsprachigen Raum
  • Die Rolle der Datenqualität, der Algorithmen-Transparenz und der Governance in KI-unterstützten Verfahren
  • Potenziale für Beteiligung, Diversität und Öffentlichkeitsarbeit durch smartere Juryprozesse
  • Risiken: algorithmische Verzerrung, Black-Box-Entscheidungen, Kommerzialisierung von Bewertungslogik
  • Fazit: KI als Werkzeug für bessere Städte – und warum die Zukunft hybrider Jurys schon begonnen hat

Künstliche Intelligenz in Wettbewerbsjurys – Revolution oder Rechenhilfe?

Städtebauliche Wettbewerbe sind seit jeher ein Herzstück der Planungskultur im deutschsprachigen Raum. Sie vereinen Kreativität, Diskurs und Expertise, um die besten Lösungen für urbane Herausforderungen zu finden. Doch so traditionsreich das Verfahren ist, so angreifbar ist es auch für subjektive Einflüsse, unbewusste Vorurteile und die schiere Komplexität der Bewertungsaufgabe. Hier setzt die Künstliche Intelligenz an – sie verspricht, den Entscheidungsprozess zu unterstützen, zu objektivieren und letztlich zu verbessern.

Die Rolle der KI in Wettbewerbsjurys wird oft missverstanden. Es geht nicht darum, dass Algorithmen plötzlich das letzte Wort haben. Vielmehr dienen KI-Systeme als intelligente Werkzeuge, die große Datenmengen analysieren, Muster aufspüren und Entscheidungsgrundlagen bereitstellen. Im Idealfall entlasten sie die Jury von repetitiven Aufgaben, verschaffen Überblick über komplexe Zusammenhänge und unterstützen dabei, die Qualität und Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen zu steigern.

Die Einsatzgebiete sind vielfältig: Von der automatisierten Auswertung quantitativer Kriterien – etwa Flächenverhältnisse, Erschließungsgrade oder Tageslichtanalysen – bis hin zur Simulation städtebaulicher Szenarien, der Bewertung von Nachhaltigkeitsaspekten oder der Analyse von Verkehrsströmen. Moderne KI-Systeme können dabei nicht nur Daten aus Einreichungen, sondern auch externe Informationen wie Umweltparameter, Mobilitätsdaten oder sozioökonomische Indikatoren einbeziehen.

Doch die Integration von KI in den Juryprozess ist alles andere als trivial. Sie verlangt nach einer neuen Prozessarchitektur, in der klassische Bewertungskompetenzen mit datengetriebenen Analysen verschmelzen. Jurys werden damit nicht ersetzt, sondern erweitert – um ein digitales Gegenüber, das nicht müde wird, auch das Kleingedruckte zu lesen und die Nebenwirkungen eines Entwurfs im Vorfeld zu simulieren.

Spannend ist dabei vor allem die Frage, wie sich das Verhältnis von Mensch und Maschine gestaltet. Bleibt die Jury souverän? Oder droht eine schleichende Delegation der Verantwortung an Black-Box-Systeme? Die Antwort liegt – wie so oft – im Design der Verfahren, in der Transparenz der Algorithmen und in der Bereitschaft, Technologie als Partner und nicht als Gegner zu begreifen.

Von der Mustererkennung zur Szenariosimulation: KI-Tools im Praxiseinsatz

Die praktische Anwendung von Künstlicher Intelligenz in Wettbewerbsjurys beginnt meist mit vergleichsweise bodenständigen Aufgaben. Digitale Tools analysieren Einreichungen nach vordefinierten quantitativen Kriterien. Sie messen Flächennutzungsgrade, berechnen Versiegelungsanteile, bewerten Wegebeziehungen oder nehmen energetische Kennwerte unter die Lupe. Auswertungen, die früher händisch und fehleranfällig waren, laufen heute automatisiert und nachvollziehbar ab. Die Vorteile liegen auf der Hand: Objektivität, Geschwindigkeit und Transparenz.

Doch dabei bleibt es nicht. Mit fortschreitender KI-Entwicklung können Systeme inzwischen komplexe Zusammenhänge erkennen, etwa die städtebauliche Einbindung eines Entwurfs in den umgebenden Kontext. Algorithmen analysieren, wie sich neue Quartiere auf bestehende Verkehrsströme auswirken, wie sie das Mikroklima beeinflussen oder wie robust sie gegenüber zukünftigen Klimaszenarien sind. Solche Analysen wären für eine menschliche Jury allein kaum zu leisten – schon gar nicht unter Zeitdruck.

Ein weiteres Feld sind Simulationen urbaner Szenarien. KI-gestützte Modelle zeigen, wie sich verschiedene Entwürfe auf soziale Dynamiken, Umweltbelastungen oder Infrastrukturkosten auswirken könnten. Sie beziehen dabei nicht nur die Einreichungen selbst ein, sondern verknüpfen sie mit externen Datenquellen: Mobilitätsdaten, Klima- und Umweltinformationen, demografische Trends oder sogar Echtzeitdaten aus Sensorik und IoT-Plattformen.

Auch bei der Bewertung von Nachhaltigkeit und Klimaanpassung spielt KI eine zunehmend wichtige Rolle. Systeme können die Auswirkungen von Baumaßnahmen auf das Stadtklima simulieren, den Lebenszyklus von Baumaterialien berechnen oder die Biodiversität in Entwürfen bewerten. Das eröffnet Jurys neue Perspektiven – und hilft, die anspruchsvollen Ziele zeitgemäßer Stadtentwicklung mit harter Datenbasis zu untermauern.

Nicht zuletzt ermöglichen KI-Tools auch einen besseren Überblick über die Vielfalt der Einreichungen. Sie filtern Redundanzen, identifizieren innovative Ansätze und machen es einfacher, die Spreu vom Weizen zu trennen. Gerade bei großen Wettbewerben mit Dutzenden oder Hunderten Einsendungen schafft das eine neue Qualität der Vorauswahl – und nimmt der Jury Arbeit ab, die ohnehin niemand vermisst.

Objektivität, Transparenz, Nachvollziehbarkeit: Was KI wirklich leisten kann

Die großen Versprechen der Künstlichen Intelligenz in städtebaulichen Wettbewerben sind Objektivität und Transparenz. Algorithmen bewerten nach klar definierten Kriterien, sie kennen keine Müdigkeit, keine Vorlieben, keine Beziehungen zu einzelnen Teams. Sie analysieren Daten immer gleich, und sie dokumentieren ihre Schritte automatisch. Das macht Entscheidungen nachvollziehbar – ein echter Gewinn, gerade in Verfahren, die immer wieder Kritik an Intransparenz und möglichen Seilschaften ernten.

Doch Objektivität ist kein Selbstläufer. Algorithmen sind nur so gut wie ihre Programmierung und die Daten, auf denen sie beruhen. Wer die Kriterien festlegt und wie sie gewichtet werden, bleibt eine zutiefst menschliche Aufgabe. KI kann Vorurteile nur dann abbauen, wenn sie nicht neue, algorithmische Biases einführt. Deshalb braucht es ein sorgfältiges Design der Bewertungsmatrix, eine ständige Überprüfung der Datenqualität und eine klare Governance für alle Beteiligten.

Transparenz ist dabei nicht nur ein technisches, sondern auch ein kommunikatives Erfordernis. Alle Beteiligten – von den Planern bis zur Öffentlichkeit – müssen nachvollziehen können, wie die KI zu ihren Bewertungen kommt. Das erfordert erklärbare Algorithmen, offene Dokumentation und die Möglichkeit, Entscheidungen zu hinterfragen oder zu diskutieren. Nur so wird die KI zu einem vertrauenswürdigen Partner im Juryprozess.

Auch bei der Nachvollziehbarkeit punktet die KI – zumindest, wenn sie richtig eingesetzt wird. Automatisierte Protokolle, Versionierungen und Datenarchivierung machen es möglich, nachzuvollziehen, warum bestimmte Entwürfe bevorzugt oder abgelehnt wurden. Das ist nicht nur für die unmittelbare Juryarbeit wichtig, sondern auch für spätere Evaluationen, etwa im Rahmen von Beschwerden oder bei der Dokumentation von Lernprozessen.

Trotz aller Vorteile bleibt die menschliche Expertise unverzichtbar. Kreative, kontextbezogene und diskursive Bewertungen kann die KI nicht ersetzen. Sie kann lediglich Hinweise liefern, Fehlerquellen minimieren und Routinen automatisieren. Am Ende entscheidet immer noch die Jury – gestützt von Daten, aber geführt von Erfahrung und Urteilskraft.

Herausforderungen und Risiken: Zwischen Black Box und digitaler Aufklärung

So verlockend die Potenziale von KI in Wettbewerbsjurys auch sind – die Praxis ist voller Fallstricke. Da ist zum einen die Gefahr der algorithmischen Verzerrung. Wenn Trainingsdaten unausgewogen sind oder Algorithmen schlecht kalibriert wurden, können sie systematisch bestimmte Entwurfsansätze benachteiligen. Besonders kritisch wird es, wenn die Bewertungslogik nicht transparent ist – dann drohen Black-Box-Entscheidungen, die niemand erklären kann.

Ein weiteres Risiko ist die Kommerzialisierung der Bewertungslogik. Viele KI-basierte Jurytools stammen von privaten Anbietern, die ihrerseits Geschäftsinteressen verfolgen. Wer die Algorithmen kontrolliert, kontrolliert am Ende auch die Bewertungslogik – und das kann zu einer gefährlichen Machtverschiebung führen. Deshalb sind offene Standards, faire Lizenzmodelle und die Kontrolle durch öffentliche Institutionen entscheidend.

Auch rechtlich und ethisch ist der Einsatz von KI in städtebaulichen Verfahren ein Minenfeld. Datenschutz, Urheberrecht, Transparenzregelungen und Partizipationspflichten müssen beachtet werden. Nicht zuletzt stellt sich die Frage, wie öffentlich die KI-gestützten Bewertungsprozesse sein dürfen – und wie man sicherstellt, dass sie nicht zur Legitimation ohnehin gewünschter Ergebnisse missbraucht werden.

Praktische Herausforderungen gibt es zuhauf: Die Datenlage ist oft lückenhaft, Schnittstellen zwischen verschiedenen Systemen sind selten standardisiert, und viele Verwaltungen verfügen noch nicht über das nötige Know-how, um KI-Systeme kompetent zu steuern. Auch die Akzeptanz in der Fachöffentlichkeit ist keineswegs selbstverständlich – Skepsis gegenüber „Maschinenentscheidungen“ ist weit verbreitet, und nicht alle Planer oder Jurymitglieder fühlen sich mit dem digitalen Wandel wohl.

Doch gerade hier liegt auch die Chance: KI kann ein Katalysator für eine neue, aufgeklärte Planungskultur sein – wenn sie als Werkzeug zur Unterstützung und nicht als Ersatz menschlicher Urteilskraft eingesetzt wird. Entscheidend ist, dass Verfahren offen gestaltet, Algorithmen erklärbar und die Beteiligten kontinuierlich weitergebildet werden. Nur so wird KI zum Instrument einer besseren, gerechteren und transparenteren Stadtentwicklung.

Best Practices, Ausblick und das neue Selbstverständnis hybrider Jurys

Die ersten Pilotprojekte im deutschsprachigen Raum zeigen, wohin die Reise gehen kann. In München wurden bei einem Wettbewerb für ein neues Stadtquartier KI-Tools eingesetzt, um die energetische Effizienz und das Mobilitätspotenzial der Entwürfe automatisiert zu bewerten. In Zürich wird KI genutzt, um die Auswirkungen von Bebauung auf das lokale Mikroklima zu simulieren und so frühzeitig Hitzestau- oder Verschattungsprobleme zu erkennen. In Wien laufen Projekte, bei denen die KI-gestützte Vorauswahl von Einreichungen die Jury von Routinearbeiten entlastet – und so mehr Raum für Diskurs und Kreativität schafft.

Die Erfahrungen sind ermutigend, aber auch lehrreich. Entscheidend ist, dass die Technik als unterstützende Instanz begriffen wird – als Datenlieferant, Analysator und Simulator, aber nicht als Entscheidungsträger. Jurys, die offen mit den Ergebnissen der KI umgehen, die Bewertungen kritisch hinterfragen und Ergebnisse transparent kommunizieren, profitieren am meisten. Sie können Fehlerquellen minimieren, den Diskurs versachlichen und neue Perspektiven in die Entscheidungsfindung einbringen.

Für die Zukunft zeichnet sich ein hybrides Modell ab: Mensch und Maschine arbeiten Hand in Hand. Die Jury bleibt das Souverän, die KI liefert objektive Daten, Simulationen und Analysen. Neue Rollen entstehen – etwa der „Digital Facilitator“, der die Schnittstelle zwischen Technik und Jury bildet. Auch neue Qualifikationen sind gefragt: Datenkompetenz, algorithmisches Denken und die Fähigkeit, Technik kritisch zu reflektieren, werden zu Schlüsselkompetenzen für Planer und Jurymitglieder.

Ein weiterer Trend ist die Öffnung der Verfahren für die Öffentlichkeit. KI-Systeme können dazu beitragen, Juryentscheidungen visuell, narrativ und datenbasiert zu kommunizieren. Das erhöht die Akzeptanz, fördert das Verständnis für komplexe Zusammenhänge und schafft neue Möglichkeiten für Partizipation und Bildung. Die Jury wird so zur Plattform für einen breiteren, demokratischeren Diskurs über die Zukunft der Stadt.

Abschließend bleibt festzuhalten: Künstliche Intelligenz ist kein Allheilmittel, aber ein mächtiges Werkzeug. Sie kann Wettbewerbsjurys entlasten, Prozesse objektivieren und neue Horizonte eröffnen. Entscheidend ist, dass sie klug eingesetzt, transparent gestaltet und kontinuierlich weiterentwickelt wird. Nur dann wird sie zum Motor einer besseren, gerechteren und zukunftsfähigeren Stadtentwicklung – und zum unverzichtbaren Bestandteil des Werkzeugkastens moderner Planung.

Fazit

Künstliche Intelligenz ist dabei, die Arbeit von Wettbewerbsjurys in städtebaulichen Verfahren zu revolutionieren. Sie bringt eine neue Qualität der Datenanalyse, schafft Objektivität und Transparenz, und eröffnet Möglichkeiten, die vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen wären. Die Technik ist weit genug, um heute schon echten Mehrwert zu bieten – und sie entwickelt sich rasant weiter. Doch der Erfolg steht und fällt mit dem richtigen Einsatz: KI muss als Partner verstanden werden, nicht als Ersatz. Menschliche Expertise, kreative Diskurse und kritische Reflexion bleiben unverzichtbar. Die Zukunft der Juryarbeit ist hybrid – und sie beginnt jetzt. Wer sich rechtzeitig darauf einlässt, profitiert von einer neuen, datengetriebenen Planungskultur, die das Beste aus beiden Welten vereint. Willkommen in der Ära der klugen, fairen und transparenten Wettbewerbe – powered by KI, aber immer mit Herz und Verstand.

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DGGL Culture Prize 2019

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All winners of this year's DGGL Culture Prize (Photo: Ute C. Bauer)

“Is civil society’s scope for action growing, or is it shrinking?” This was the question at the start of the 2019 Cultural Award ceremony “Civic Engagement for Gardens, Parks and Squares”, hosted by the German Society for Garden Art and Landscape Culture (DGGL e.V.) at the Allianz Environmental Forum in Berlin on April 6, 2019.

“Is civil society’s scope for action growing, or is it shrinking?” This was the question at the start of the 2019 “Civic Engagement for Gardens, Parks and Squares” cultural award ceremony, which was hosted by the German Society for Garden Art and Landscape Culture (DGGL e.V.) at the Allianz Umweltforum in Berlin on April 6, 2019.

60 projects applied, demonstrating that many people in Germany are committed to parks, gardens and squares as cultural living environments and meeting places. The range of projects submitted was surprising and showed once again that civic engagement is deeply rooted in our society today. The three prizes and four recognitions make it clear that, regardless of whether we are talking about traditional or new forms of engagement, the scope of civil society must be constantly re-explored. In order to expand the scope, the actors often need a great deal of patience, special skills to activate and inspire a larger citizenry, and also the goodwill of those with political responsibility.

Two of the award winners, among others, have demonstrated this staying power: The Munich architect couple Petra Lejeune-Grub and Hermann Grub have been campaigning for nine years for a tunnel solution to “reunite” the English Garden. With their commitment, they have convinced Munich’s citizens and politicians alike of the merits of the project.

The prize for “classic civic engagement” was awarded to the voluntary members of the Seifersdorfer Thal e.V. association. They have been maintaining and developing the English landscape garden of the same name near Dresden since 1981. They are not only committed to the preservation of listed gardens, but are also committed to landscape conservation and nature conservation in the Seifersdorf Valley and the adjacent landscape area.

Stadtparkverein Hamburg e.V. received the cultural award for “Nature Conservation and Sustainability” for its “Ecological Park” project . The focus of their work is to harmonize ecological and monument conservation concerns in one of Germany’s largest public parks. The jury considered the effort to balance often conflicting demands and thereby promote a contemporary development of the park to be exemplary for an integrative approach to the competing demands placed on inner-city green spaces, particularly in times of redensification and climate change.

Recognitions

The first award went to “Hannover Voids”, an association that is currently in the process of being founded. The DGGL recognized the innovative approach of the group of students, who “occupy” free spaces in the city centre with installations, performances and many other activities. With their commitment, Hannover Voids want to make unnoticed places visible as spaces of opportunity and work with others to make them more liveable.

Increasing interest in and appreciation of the Herrenhausen Gardens is the aim of the Hannover Garden Guides. To this end, the volunteer “Herrenhausen fans” – all of whom have undergone specialist training beforehand – have been available to the public at weekends in the Great Garden for several years. They answer interested visitors’ questions about the garden monument or give practical tips for their stay. They received recognition for their “special mediation strategy”.

The third award recognized the “differentiated use of plants” by the Kloster Kamp volunteer working group. In the fragrant and blooming herb garden, which has been open since 2012, aromatic and medicinal herbs in particular form the framework of the planting. In 2016, the garden was named one of the “50 Most Beautiful Gardens 2016” in a nationwide competition.

Last but not least, the Förderverein historische Parkanlagen Wuppertal received recognition for the development of its local “comprehensive network structure”. The association has been committed to “Wuppertal’s green spaces” since 2004. Among other things, the members organize lectures and guided tours, maintain a comprehensive website with information on green places in and around Wuppertal and support the restoration of listed garden monuments.

Author:

Dr. Anne Haß-Wiegand completed her doctorate at the University of Kassel. Her work focuses on the history and structure of environmental sciences, the history of ideas of nature and the philosophy of science of interdisciplinarity. She has been a volunteer sponsor for Amsoc – sponsorships for children of mentally ill parents – for eight years.

Living in and with monuments

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The agenda of the online conference "Living in and with monuments" includes a guided virtual tour of the exemplarily renovated Old School Klosterbruck monument in the grounds of the large Louka Monastery in Znojmo. Photo: Staircase of Louka Monastery / Znojmo / Wikimedia Commons /HamzovaT

The agenda of the online conference "Living in and with monuments" includes a guided virtual tour of the exemplarily renovated Old School Klosterbruck monument in the grounds of the large Louka Monastery in Znojmo. Photo: Staircase of Louka Monastery / Znojmo / Wikimedia Commons /HamzovaT

As part of the research project “Center for the Renewal of Shared Cultural Heritage” at Danube University – University for Continuing Education Krems, the cross-border heritage conference “Living in and with Monuments” will take place today and tomorrow, November 18 and 19, 2021 Experts from four countries will provide insights into new trends and findings in renovation, restoration and further construction in a historical setting. At […]

As part of the research project “Center for Renewal of the Common Cultural Heritage” of the Danube University – University for Continuing Education Krems, the cross-border monument protection conference “Living in and with monuments” will take place today and tomorrow, November 18 and 19, 2021

Experts from four countries will provide insights into new trends and findings in refurbishment, restoration and further construction in a historic setting. The program of the online conference “Living in and with monuments” on 18 and 19 November 2021 also includes a guided virtual tour of the exemplarily renovated monuments Kulturhaus Schüttkasten in Retz and Alte Schule Klosterbruck in the area of the large Louka Monastery in Znojmo.

The conference, organized by Danube University – University for Continuing Education Krems and the city of Retz together with Czech partners, is aimed at all interested parties, especially owners and operators of historic buildings as well as administrative experts, museum planners, tourism professionals and experts from the construction and ancillary building trades. The event will take place online and will be simultaneously translated into German and Czech. Participation is free of charge and registration is not required.

About the project “Center for Renewal of Common Cultural Heritage”

The EU Interreg research project “Center for the Renewal of the Common Cultural Heritage” aims to establish a center for the renewal of the common Austrian-Czech cultural heritage close to the border. The focus is on cross-border cooperation for the sustainable renovation of historic buildings and sites, raising public awareness of the issue and promoting the common cultural heritage. The renovation of two architectural monuments – the Old School in the Louka Monastery in Znojmo on the Czech side and the Schüttkasten in Retz on the Austrian side – as part of the project is intended to serve as a model for the successive revitalization of the entire region.

Online conference “Living in and with monuments”

Date: November 18 and 19, 2021
Location:
online via ZOOM
Registration: https://de.col-conference.eu
Queries: Dipl.-Ing. Dr. Bernhard Schneider, Center for Architectural Heritage, University for Continuing Education Krems, Tel.: +43 (0)676 7614000, bernhard.schneider@donau-uni.ac.at , www.donau-uni.ac.at/dbu

Reading tip: Natural disasters, war or climate change – our cultural heritage is exposed to many threats. Several initiatives are currently addressing this issue. Dr. Ute Strimmer spoke to Professor Christian Hanus, Dean of the Faculty of Education, Art and Architecture at Danube University – University for Continuing Education Krems. His Department of Building and Environment is one of the first to dedicate itself to new solutions in this area at university level. Read more here.

The Faculty of Education, Art and Architecture at Danube University Krems is supporting the region around Accumoli, which was hit hard by earthquakes, with teaching and research projects at the “School of Reconstruction”. In addition to the structural reconstruction, the aim of the efforts is also the cultural, social and economic revitalization of the central Italian municipality. With this in mind, the international orchestra academy “Accademia Vicino” was launched in Accumoli in summer 2021, including a series of concerts with conductor Johannes Wildner. You can watch a video about this special initiative here: