Automated monitoring of shoreline areas with drone AI

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Beautiful castle surrounded by impressive nature - taken by Andreas Weilguny in Doren, Austria

Ufer überwachen mit Klemmbrett und Gummistiefeln? Das war gestern. Heute übernehmen autonome Drohnen mit Künstlicher Intelligenz das Monitoring von Flussufern, Seegrenzen und Kanalanlagen – und liefern detailgenaue Daten, die Stadtplaner, Landschaftsarchitekten und Kommunen in Echtzeit nutzen können. Was steckt hinter dem Hype um automatisiertes Monitoring von Uferbereichen mit Drohnen-KI? Und wie verändert diese Technologie den Umgang mit unseren sensibelsten urbanen Schnittstellen?

  • Definition und Potenziale des automatisierten Ufer-Monitorings mit Drohnen und KI
  • Technologische Grundlagen: Drohnensysteme, Sensorik, Algorithmen und Datenintegration
  • Praxisbeispiele: Anwendungen in deutschen, österreichischen und Schweizer Städten
  • Chancen und Herausforderungen für Planung, Naturschutz und Wasserwirtschaft
  • Rechtliche, ethische und betriebliche Implikationen
  • Transformation klassischer Monitoring-Prozesse
  • Bedeutung für klimaresiliente Stadtentwicklung
  • Ausblick: Perspektiven für die urbane Landschaftsarchitektur und das Smart City-Konzept

Automatisiertes Monitoring von Uferbereichen: Definition, Potenziale und Paradigmenwechsel

Das Monitoring von Uferbereichen zählt zu den traditionsreichsten, aber auch aufwendigsten Aufgaben in der Stadt- und Landschaftsplanung. Ob Erosionskontrolle, Vegetationsmanagement, Gewässerschutz oder Hochwasservorsorge – die Erhebung belastbarer Daten ist aufwendig, zeitintensiv und mitunter gefährlich. In den letzten Jahren jedoch hat sich ein radikaler Wandel vollzogen. Drohnen, ausgestattet mit modernster Sensorik und gesteuert durch ausgefeilte KI-Algorithmen, revolutionieren die Art und Weise, wie Flussufer, Seenrandzonen oder urbane Wasserlandschaften überwacht und gepflegt werden. Aber was bedeutet „automatisiertes Monitoring“ in diesem Kontext eigentlich?

Automatisiertes Monitoring von Uferbereichen beschreibt einen Prozess, bei dem unbemannte Luftfahrtsysteme – umgangssprachlich Drohnen genannt – regelmäßig und selbstständig definierte Uferabschnitte abfliegen, dabei Multispektral-, RGB- oder LiDAR-Daten erfassen und diese direkt an KI-basierte Auswertungsplattformen übermitteln. Der Clou: Die Künstliche Intelligenz erkennt Veränderungen, Muster oder Anomalien in Echtzeit und kann eigenständig Handlungsempfehlungen generieren. Das reicht von der frühzeitigen Erkennung von Uferabbrüchen über das Monitoring invasiver Pflanzenarten bis hin zur Kontrolle von illegalen Eingriffen in Schutzgebiete.

Im Kern steht ein Paradigmenwechsel: Statt punktueller, oft subjektiver Vor-Ort-Begehungen werden Uferlandschaften kontinuierlich, objektiv und mit enormer Präzision überwacht. Die Datenlage verbessert sich dramatisch, räumliche und zeitliche Lücken in der Beobachtung schließen sich. Und das mit einer Geschwindigkeit und Effizienz, die konventionelle Methoden schlichtweg alt aussehen lässt. Während früher vielleicht einmal pro Jahr eine Bestandsaufnahme erfolgte, kann heute ein nahezu lückenloses Echtzeit-Monitoring gewährleistet werden.

Die Potenziale sind enorm – nicht nur für die klassische Gewässerpflege, sondern auch für Hochwasserschutz, Stadtentwicklung, Biodiversitätsmanagement und Klimaanpassung. Uferbereiche sind sensible Schnittstellen zwischen Stadt und Natur, zwischen Infrastruktur und Ökosystem. Sie reagieren besonders empfindlich auf klimatische Veränderungen, Erosionsprozesse oder bauliche Eingriffe. Genau deshalb ist ein präzises, regelmäßiges Monitoring für die nachhaltige Entwicklung urbaner Landschaften unerlässlich. Automatisierte Drohnen-KI-Systeme können hier als Frühwarnsysteme, Dokumentationswerkzeuge und Entscheidungsgrundlage für Planer und Verwaltungen gleichermaßen dienen.

Doch die Technologie ist kein Allheilmittel. Der Erfolg hängt von kluger Integration in bestehende Prozesse, von Akzeptanz bei den Akteuren und nicht zuletzt von rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen ab. Wie lassen sich Datenschutz, Naturschutz und innovative Technik sinnvoll vereinen? Welche Standards braucht es, damit die gewonnenen Daten tatsächlich als Entscheidungsgrundlage taugen? Diese Fragen sind zentral für die Akzeptanz und den nachhaltigen Einsatz dieser neuen Monitoring-Generation.

Fest steht: Das automatisierte Monitoring von Uferbereichen mit Drohnen-KI markiert einen Wendepunkt in der Landschaftsbeobachtung. Es eröffnet neue Spielräume für präventives Handeln, effiziente Ressourcennutzung und evidenzbasierte Stadtentwicklung. Wer in der Planung und Verwaltung zukunftsfähige Lösungen sucht, kommt an dieser Technologie nicht mehr vorbei.

Technologische Grundlagen: Drohnen, Sensorik und Künstliche Intelligenz im Ufer-Monitoring

Für viele klingt Drohnen-Monitoring zunächst nach Science-Fiction. Tatsächlich steckt dahinter ein hochentwickeltes Zusammenspiel aus Robotik, Sensorik und Datenverarbeitung. Moderne Drohnensysteme sind längst keine Hobbyspielzeuge mehr, sondern komplexe, industrielle Werkzeuge, die speziell für den Einsatz im Umweltmonitoring konzipiert wurden. Zentral sind dabei drei technologische Säulen: Flughardware, Sensorsysteme und intelligente Auswertung.

Im Bereich der Flughardware kommen meist Multicopter oder Starrflügler mit hoher Reichweite und automatisierter Flugplanung zum Einsatz. Dank GPS, RTK (Real Time Kinematic) und Obstacle Avoidance können die Flugrouten präzise gesteuert und an Geländegegebenheiten angepasst werden. Die Systeme sind für den Betrieb in komplexem Gelände optimiert – auch bei wechselnden Wetterbedingungen oder schwierigen Uferstrukturen. Autonomes Starten, Landen und Wiederaufladen gehören mittlerweile zum Standard, ebenso wie die Integration von Sicherheitsmechanismen für den Notfall.

Das Herzstück des Monitorings sind die Sensoren. Neben klassischen RGB-Kameras, die hochauflösende Luftbilder liefern, kommen zunehmend Multispektralsensoren, Wärmebildkameras und LiDAR-Systeme zum Einsatz. Multispektralsensoren ermöglichen die Erfassung von Vegetationsindizes wie dem NDVI (Normalized Difference Vegetation Index), was die Analyse von Pflanzenzustand, Trockenstress oder invasiven Arten ermöglicht. LiDAR-Systeme liefern hochpräzise Geländemodelle, die Veränderungen in der Topografie wie Uferabbrüche, Sedimentverschiebungen oder Erosion punktgenau dokumentieren können. In Kombination mit Thermalsensoren lassen sich Temperaturunterschiede erfassen, die Hinweise auf Wasserlecks, Austrocknung oder andere Störungen geben.

Die wahre Revolution aber geschieht in der Datenverarbeitung. KI-gestützte Auswertungsplattformen analysieren die riesigen Datenmengen, die bei jedem Drohnenflug entstehen, fast in Echtzeit. Mithilfe von Deep Learning und Computer Vision werden Veränderungen gegenüber Referenzdaten erkannt, Objekte klassifiziert und Muster identifiziert. Eine KI kann etwa automatisiert erkennen, ob sich an einer Uferböschung ein Erosionsprozess beschleunigt, ob neue Vegetationsinseln entstehen oder ob unerwünschte Nutzungen aufgetreten sind. Diese Erkenntnisse werden auf digitalen Karten visualisiert und können direkt in Planungsprozesse einfließen – sei es als Frühwarnsystem für Hochwasser, als Grundlage für Pflegekonzepte oder als Beweisführung für behördliche Maßnahmen.

Nicht zu unterschätzen ist die Integration der Drohnen-KI-Lösungen in bestehende Geoinformationssysteme (GIS), Urban Data Platforms oder digitale Zwillinge. Nur wenn die gesammelten Daten nahtlos mit anderen urbanen Informationen verknüpft werden, entfaltet das Monitoring seine volle Wirkung. Hier entscheidet sich, ob die Technologie zur bloßen Spielerei oder zum strategischen Planungsinstrument wird. Schnittstellen, Datenformate und Standardisierung sind deshalb keine Nebensachen, sondern zentrale Herausforderungen für alle Akteure.

Natürlich gibt es auch Grenzen. Sensoren können bei dichtem Bewuchs an ihre Leistungsgrenzen stoßen, Flugzeiten sind wetterabhängig, und nicht jede Drohne darf überall fliegen. Auch die KI ist nur so gut wie die Trainingsdaten, die ihr zur Verfügung stehen. Falsche Klassifikationen oder blinde Flecken sind nicht auszuschließen. Dennoch überwiegen die Vorteile: Die Technologie ermöglicht eine neue Qualität an Objektivität, Geschwindigkeit und räumlicher Detailtreue, die mit klassischen Methoden schlichtweg unerreichbar war.

Praxisbeispiele: Wie Städte und Regionen von Drohnen-KI-Monitoring profitieren

Die Theorie klingt vielversprechend, doch wie sieht der Einsatz in der Praxis aus? In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Städte, Gemeinden und Wasserverbände im deutschsprachigen Raum Pilotprojekte gestartet, um das Potenzial des automatisierten Ufer-Monitorings mit Drohnen-KI auszuloten. Einige Beispiele zeigen, wie vielfältig und wirksam die Technologie eingesetzt werden kann – und welche Herausforderungen dabei auftauchen.

In Hamburg etwa setzt die Umweltbehörde seit 2022 Drohnensysteme zur Überwachung der Elbufer ein. Ziel ist es, erosionsgefährdete Abschnitte frühzeitig zu erkennen, den Zustand der Vegetation zu dokumentieren und Schutzmaßnahmen gezielter zu steuern. Die Drohnen liefern hochauflösende Multispektralbilder, die von einer KI auf Veränderungen im Pflanzenbestand, auf Uferabbrüche und illegale Eingriffe untersucht werden. Die Ergebnisse fließen direkt in die Pflege- und Entwicklungsplanung ein. Das spart nicht nur Zeit und Kosten, sondern ermöglicht eine bislang unerreichte Präzision bei der Entscheidungsfindung.

Ein weiteres Vorzeigeprojekt läuft in Zürich, wo die Stadt zusammen mit der ETH eine automatisierte Drohnenflotte zur Überwachung der Limmat-Ufer betreibt. Hier stehen vor allem Biodiversität und invasive Arten im Fokus. Die Künstliche Intelligenz erkennt zum Beispiel das Vordringen von Neophytenarten oder den Rückgang seltener Uferpflanzen und schlägt gezielte Interventionsmaßnahmen vor. So kann die Stadtplanung nicht nur reaktiv, sondern proaktiv agieren – ein echter Paradigmenwechsel im Umgang mit urbanen Ökosystemen.

Auch in kleineren Gemeinden, wie etwa an der Donau in Oberösterreich, wird das System getestet. Hier geht es um den Schutz vor Hochwasser und die Dokumentation von Sedimentverschiebungen nach Starkregenereignissen. Die Drohnen liefern binnen weniger Stunden detaillierte Geländemodelle, die in der Hochwasservorsorge und bei der Nachbereitung von Schadensereignissen eine zentrale Rolle spielen. Besonders geschätzt wird die Möglichkeit, Veränderungen über längere Zeiträume hinweg zu dokumentieren und so die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen objektiv zu bewerten.

Die Beispiele zeigen: Die Einsatzmöglichkeiten sind so vielfältig wie die Uferlandschaften selbst. Ob Großstadt oder ländliche Kommune, ob Gewässerpflege, Naturschutz oder Wasserwirtschaft – überall wächst die Bedeutung von präzisem, automatisiertem Monitoring. Dabei profitieren nicht nur Behörden und Planungsbüros, sondern auch Forschungseinrichtungen, Naturschutzverbände und sogar ehrenamtliche Initiativen. Die Technologie öffnet neue Wege der Kooperation und Datenintegration – vorausgesetzt, die Akteure sind bereit, diese Chancen zu nutzen und die erforderlichen Kompetenzen aufzubauen.

Natürlich läuft nicht alles reibungslos. Datenschutzfragen, Akzeptanzprobleme bei Anwohnern, technische Hürden und die Integration in bestehende Verwaltungsprozesse sind Stolpersteine, die nicht unterschätzt werden dürfen. Entscheidend ist deshalb, Pilotprojekte mit einer klaren Strategie, offener Kommunikation und transparenter Ergebnisdarstellung zu begleiten. So wird aus innovativer Technik ein echter Mehrwert für die Stadt- und Landschaftsentwicklung.

Chancen, Herausforderungen und rechtliche Rahmenbedingungen

Automatisiertes Drohnen-Monitoring eröffnet enorme Chancen – es ist aber kein Selbstläufer. Die Vorteile liegen auf der Hand: Objektivität, Effizienz, Präzision und Geschwindigkeit bei der Datenerhebung, die Möglichkeit zur lückenlosen zeitlichen und räumlichen Überwachung sowie die Integration in digitale Planungsprozesse. Daraus ergeben sich neue Möglichkeiten für den präventiven Hochwasserschutz, für zielgenaue Pflegekonzepte, für die Biodiversitätsförderung und für die nachhaltige Entwicklung urbaner Uferlandschaften.

Gleichzeitig stellen sich neue Herausforderungen. Zentral ist die Frage nach Datenschutz und Persönlichkeitsrechten. Drohnenflüge über dicht besiedelten Gebieten oder sensiblen Arealen werfen rechtliche Fragen auf, etwa in Bezug auf das Bundesdatenschutzgesetz, die Datenschutz-Grundverordnung und das Luftverkehrsrecht. Hier gilt es, klare Regeln für die Datenerhebung, -speicherung und -nutzung zu schaffen – am besten in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und den betroffenen Anwohnern.

Auch der Naturschutz ist nicht automatisch ein Gewinner. Drohnen können Tiere stören, sensible Biotope beeinträchtigen oder in Schutzgebiete eindringen. Deshalb ist eine sorgfältige Flugplanung, der Einsatz lärmarmer Systeme und die Einbindung von Naturschutzexperten unverzichtbar. In Deutschland, Österreich und der Schweiz existieren bereits zahlreiche Leitfäden und Empfehlungen für den drohnengestützten Naturschutz, die bei der Planung und Durchführung von Monitoring-Flügen unbedingt beachtet werden sollten.

Ein weiteres Thema ist die Datenhoheit. Wem gehören die mit öffentlichen Mitteln erhobenen Daten? Wie werden sie gespeichert, wer erhält Zugriff, und wie werden sie vor Missbrauch geschützt? Gerade bei der Integration in Urban Data Platforms oder digitale Zwillinge sind klare Governance-Strukturen und offene Schnittstellen entscheidend. Nur so lassen sich die Daten als Grundlage für transparente, demokratische Planungsprozesse nutzen – und eine Kommerzialisierung oder Monopolisierung der Informationen verhindern.

Schließlich sind auch die betrieblichen und organisatorischen Rahmenbedingungen zu beachten. Drohnen-KI-Monitoring erfordert neues Know-how, Schulungen, Investitionen in Hardware und Software sowie die Anpassung bestehender Arbeitsabläufe. Die Technik muss zuverlässig, wartungsarm und skalierbar sein, um im Alltag zu bestehen. Gerade kleinere Kommunen oder Planungsbüros sollten deshalb auf Kooperationen, Dienstleister und offene Plattformen setzen, um von den Vorteilen zu profitieren, ohne sich in komplexen Eigenentwicklungen zu verlieren.

Summa summarum: Die Chancen des automatisierten Ufer-Monitorings sind riesig, aber sie lassen sich nur mit klarem Blick für die Herausforderungen und mit verantwortungsvoller Steuerung realisieren. Wer die Technik als Werkzeug und nicht als Selbstzweck versteht, kann sie zum echten Gamechanger in der Stadt- und Landschaftsplanung machen.

Perspektiven für die klimaresiliente Stadt und die urbane Landschaftsarchitektur

Automatisiertes Monitoring von Uferbereichen mit Drohnen-KI ist weit mehr als ein technischer Trend – es ist ein strategischer Hebel für die klimaresiliente Stadtentwicklung und die zukunftsfähige Landschaftsarchitektur. Uferzonen sind Hotspots der Klimaanpassung: Sie puffern Hochwasser, bieten Biodiversität, regulieren das Mikroklima und dienen als Erholungsräume. Gerade im Zuge des Klimawandels werden sie zu Schlüsselzonen urbaner Resilienz. Präzises, kontinuierliches Monitoring ist daher keine Spielerei, sondern eine Notwendigkeit.

Mit Drohnen und KI lassen sich nicht nur Schäden oder Veränderungen dokumentieren, sondern auch Szenarien für die Zukunft entwickeln. Wie verändert sich das Ufer bei steigendem Wasserstand? Welche Vegetationsstrukturen sind besonders resilient gegenüber Trockenperioden? Wo entstehen neue Konfliktzonen zwischen Erholung, Naturschutz und Stadtentwicklung? Die Antworten auf diese Fragen liefern die Grundlage für adaptive Planung und vorausschauendes Handeln.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Partizipation. Die visuelle Aufbereitung der Drohnendaten, die Integration in interaktive Karten und die Kopplung mit digitalen Bürgerbeteiligungsplattformen machen komplexe Sachverhalte verständlich und nachvollziehbar. Bürger, Planer und Entscheidungsträger können gemeinsam Entwicklungen bewerten, Maßnahmen diskutieren und Prioritäten setzen. Die Technik wird so zum Bindeglied zwischen Fachwissen und gesellschaftlichem Diskurs – vorausgesetzt, sie wird transparent und offen eingesetzt.

Auch für die Landschaftsarchitektur eröffnen sich neue Horizonte. Die präzise Dokumentation von Pflanzengesellschaften, Böschungsprofilen und Nutzungsmustern ermöglicht innovative Entwürfe, die sich an realen Gegebenheiten orientieren und gleichzeitig flexibel auf Veränderungen reagieren können. Pflege- und Entwicklungsziele lassen sich besser kontrollieren, Erfolgskontrollen werden objektivierbar, und die Schnittstelle zwischen Planung und Betrieb wird nahtloser.

Nicht zuletzt stärkt das automatisierte Monitoring die Rolle der Stadt- und Landschaftsplanung als datengetriebene, evidenzbasierte Disziplin. Entscheidungen werden transparenter, Maßnahmen lassen sich besser begründen und evaluieren. Das schafft Vertrauen – sowohl bei der Verwaltung als auch in der Öffentlichkeit. Die Stadt von morgen wird an ihren Ufern nicht nur gebaut, sondern auch digital beobachtet, verstanden und aktiv gestaltet.

Natürlich bleibt die Technik ein Werkzeug – kein Ersatz für planerische Kreativität, lokale Expertise und gesellschaftlichen Diskurs. Aber sie verschiebt die Grenzen des Möglichen und macht Prävention, Nachhaltigkeit und Innovation zur neuen Normalität. Wer als Planer, Stadt oder Gemeinde heute in automatisiertes Ufer-Monitoring investiert, gestaltet die resiliente, lebenswerte Stadt von morgen aktiv mit.

Fazit: Drohnen-KI am Ufer – von der Vision zum Alltag der Stadtplanung

Die Überwachung und Entwicklung urbaner Uferbereiche steht vor einer digitalen Revolution. Automatisiertes Monitoring mit Drohnen und Künstlicher Intelligenz ist längst mehr als ein technisches Experiment – es wird zum integralen Bestandteil einer modernen, klimaresilienten, nachhaltigen Stadt- und Landschaftsplanung. Die Technologie liefert nicht nur präzisere, objektivere und schnellere Daten, sondern schafft auch neue Möglichkeiten für Prävention, Partizipation und innovative Gestaltung.

Die Herausforderungen sind real: Datenschutz, Integration, Akzeptanz und rechtliche Rahmenbedingungen erfordern Aufmerksamkeit, Sorgfalt und Kommunikation. Aber der Nutzen ist unübersehbar: Wer seine Ufer kennt, kann sie schützen, entwickeln und zukunftsfest gestalten. Die Stadt von morgen beginnt am Wasser – und sie beginnt mit einem digitalen, automatisierten Blick auf ihre sensibelsten Schnittstellen.

Planer, Landschaftsarchitekten und Kommunen, die heute den Sprung in die Drohnen-KI-Welt wagen, investieren nicht nur in Technik, sondern in Wissen, Entscheidungsfähigkeit und nachhaltige Entwicklung. Das automatisierte Monitoring von Uferbereichen wird damit zum Schlüssel einer intelligenten, lebenswerten und resilienten Stadtlandschaft – und zur neuen Messlatte für Professionalität in der urbanen Planung.

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Apply now! – Textile & Craft Award is presented by the European Textile Academy

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Apply now! - Textile & Craft Award is presented by the European Textile Academy. Photo: ttps://eurotextileacademy.com

Apply now! - Textile & Craft Award is presented by the European Textile Academy. Photo: ttps://eurotextileacademy.com

The European Textile Academy (Bolzano) has launched the EUROPEAN TEXTILE & CRAFT AWARD to recognize special achievements in contemporary and traditional crafts and arts and their connection to the world of design. Take part!

The European Textile Academy (Bolzano) has launched the EUROPEAN TEXTILE & CRAFT AWARD to recognize special achievements in contemporary and traditional crafts and arts and their connection to the world of design. Take part!

Consumption is increasingly taking ecological and social-ethical aspects into account – all the more so as the range of products on offer becomes more diverse, cheaper and lower-threshold. “Better instead of more” is the principle of slowing down, living and consuming more mindfully and consciously. The European Textile Academy has created the EUROPEAN TEXTILE & CRAFT AWARD to recognize special achievements in contemporary and traditional crafts and art professions and their connection to the world of design. The ETA Award stands for creative and trend-setting solutions in the global market.

The jury recognizes pioneering achievements in innovative products, taking sustainable criteria into account. The materials used and innovative natural fibers, aesthetic and functional design, processing quality and resources, environmentally friendly production and social and ethical aspects are key criteria for the award. The award is proof of the outstanding quality of the product and a reliable seal of quality for consumers and manufacturers. Participation is possible in award categories. Interested parties can submit their application in a category that appears to be advantageous for them.

The award categories are:

  • Textile Craft (textile crafts in the fields of weaving, dyeing, knitting, embroidery, upholstery, textile printing, millinery, etc.)
  • Sustainable Fashion Craft (fashion crafts, custom tailoring)
  • Sustainable Fashion & Textile Industry (sustainable industrial processing in women’s and men’s fashion and in the textile industry)
  • Textile Art (textile art, exhibition installations, etc.)
  • Textile Architecture (textile constructions, architecture of buildings of all kinds (public buildings, sports facilities, industrial and corporate buildings, residential buildings, museums, hotels, etc.)
  • Textile shading systems (textile shading systems, tent constructions, etc.)
  • Architecture with Natural Fibres (contemporary architecture with fibers, e.g. hemp, flax, straw, bamboo, willow, bark and renewable plant fibers)
  • Interior (home fabrics and carpets, upholstered furniture, upholstered beds and home accessories, textile printing, indoor and outdoor)
  • Hospitality (the award recognizes hotels, inns, etc. that have recognized the quality of textile furnishings in all guest areas for their competitiveness)
  • Museums, Collections & Archives (the aim of this award is to recognize outstanding museum, collection and archive activities and the quality of museum presentation and mediation work as well as the efforts to preserve “textile” in all its areas as a cultural asset and make it accessible to a broad public)
  • Other (Textile topics not included in the above categories, application on request).

The award-winning projects and products will be exhibited at the Int. Festival of Textile Craft, Textile Art & Design from March 15 to 17, 2024 at Maretsch Castle in Bolzano. An award at the European Textile & Craft Award generates attention and increases visibility. The ETA AWARD 2024 is proof of the outstanding quality of the product and a reliable seal of quality for manufacturers and customers.

Registration and submission: within October 21, 2023

Jury meeting: November 9 and 10, 2023

Publication of the award winners: December 2023

Gala award ceremony: Friday, January 12, 2024 at the Waltherhaus in Bolzano

The European Textile & Craft Award is decided by an independent international jury of experts made up of representatives from colleges, universities, crafts and industry, art and culture. The members of the jury include couturier Gaetano Aloisio, Moritz Dörstelmann, Professor of Digital Design and Communication at KIT Karlsruhe, art historian Ursula Schnitzer and Aurora Magni, President of Blumine srl, a research and consulting company active in the field of sustainable textiles and fashion since 2010, as well as Dr. Ute Strimmer (Editor in Chief Restauro).

The jury will select “Award” winners in each category, as well as an appropriate number of “Silver” winners. In addition, “Special Mention” awards are presented for particularly noteworthy achievements. The evaluation criteria are: Overall concept, aesthetic and functional design, processing quality, processed material or fibers, sustainability, materials used and innovative natural fibers, aesthetic and functional design, processing quality and resources, environmentally friendly production as well as social-ethical aspects are essential criteria for awarding the award. The manufacturing industry, designers, craftspeople, artists, architects, universities and research institutions, museums, collectors, archives, hotels and restaurants are all eligible.

Registration for the award takes place exclusively via the registration portal of the European Textile Academy (www.eurotextileacademy.com)

Sustainability in the Baumeister: the 2021 series

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the Baumeister series 2021/2022

the Baumeister series 2021/2022

In the new 2021 mini-series, everything in the Baumeister revolves around the topic of “sustainability”. We think the December issue is particularly good. Read all about it here.

Architects can’t do much with sustainability. At least that’s what other planning disciplines keep saying. We asked Baumeister editor-in-chief Fabian Peters what architects actually think about sustainability. His team is currently producing a three-part mini-series on the topic of sustainable building. We think the December 2021 issue of Baumeister on the topic of “Sustainability” is particularly good. It shows why we need to think about architecture, landscape architecture and urban planning together as planning disciplines.

Larger scales are not really the Baumeister architecture magazine’s thing. The property level – that is the focus of our sister magazine, which is also published by Georg Media. Our colleagues in Baumeister generally concentrate on contemporary individual buildings. The urban environment always plays a subordinate role. In December 2021, however, our colleagues will be publishing an issue on sustainability with the BAUMEISTER, which will also shed light on the urban planning dimension. And on an ultra-exciting topic: “Sustainable conversion“.

Good to know: The “Sustainable renovation” issue is part of a three-part mini-series on the overarching topic of “Sustainable building”. You can find out more about this here: Sustainability series.

“Sustainable building” is a particularly interesting topic in architecture – in several respects. On the one hand, sustainable building is of course a task that no planner can really avoid anymore. On the other hand, however, many architects seem to have problems recognizing this for themselves. At least that’s what we at the G+L editorial team hear time and again. In conversations, we often hear that for the majority of architects, sustainable construction is one thing above all else: expensive. They see the implementation of sustainable designs less as a benefit and more as a burden and would therefore rather avoid it. At least in comparison to landscape architecture. There is certainly a lot of architecture bashing involved, but there is probably also a grain of truth.

The future task of architects

If you take the observation that architects and sustainability don’t always go together well at face value, then things look quite different in the landscape architecture profession in comparison. The topics of sustainability and ecology have always had an important status here. That’s why this issue of Baumeister is so exciting: on the one hand, it impresses with a strong selection of topics and projects. On the other hand, it also confirms the increasingly loud thesis that our planning professions are moving closer together because they are pursuing the same goals.
Baumeister editor-in-chief Fabian Peters writes in his editorial for the December 2021 issue: “It has long been clear that there is no way around the fact that we will continue to build in existing buildings as a rule. From a historical perspective, that’s no bad thing. [The climate turnaround and the necessary construction turnaround will change the profession. Dealing with existing buildings, renovating and repurposing existing structures will be the most important work of architects in the future.”

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SINAI and Herzog & de Meuron prove it

The truth is: while a distinction is still made in many places between architecture, landscape architecture, urban planning, etc., the areas of responsibility of the individual planning disciplines are actually becoming increasingly blurred. People are working in similar scales and fields of activity. Planning offices such as Topotek 1, MVRDV, SINAI and Herzog & de Meuron are active in both building and open space planning. Many of these offices also employ architects as well as landscape architects and urban planners. And that only makes sense – in every respect. After all, if we really want to plan sustainably in the long term, we need to take a holistic view. And by that we mean planning that takes into account the interior, the entire supply technology, the exterior and the entire urban environment. Sustainable individual measures may be a start in some places, but they are often just a way of combating symptoms.

A BAUMEISTER that does urban development

Back to the Baumeister issue. In summary, what we particularly like about the magazine is that it takes a look beyond the confines of project planning, making it interesting for us in landscape architecture and urban planning as well and making it clear that there is no way around working with existing buildings. The issue also offers exciting reports on the top current projects in Germany. Among them: The House of Statistics in Berlin, the partial revitalization of Munich’s concrete colossus “Forum Schwanthalerhöhe”, but also the projects of the IBA 1984 in Berlin. All in all: a Baumeister issue that does interdisciplinary urban planning. We asked our colleague Fabian Peters whether we can now expect to see such projects more often.

Dear Fabian, hand on heart: how do you think architects feel about sustainability?

In fact, I haven’t met an architect in recent years who has dismissed the topic of sustainability as nonsense. On the other hand, many architects also retreat to the comfortable position that the most sustainable thing of all is for a building to be used for a long time thanks to its good quality. But it’s not that simple: often enough, we see good and intact architecture being demolished because economic interests stand in the way of preservation. A good energy balance will therefore not be enough in the future. From now on, every architect must always plan for the future reusability of their buildings and the recyclability of the materials used.

Sustainability in the Baumeister: from highly innovative Behnisch timber buildings

With the mini-series on sustainability in Baumeister, you will be publishing three issues on the topic of sustainability in winter 2021. Why is that?

We are all experiencing the fact that sustainability has become an omnipresent buzzword. Everything is somehow green now – from nails to nuclear power plants. The confusion is correspondingly great. It was particularly important to us to emphasize that reuse, renovation and restoration must be a central point of the much-vaunted building turnaround. That’s why we dedicate two out of three issues to existing buildings.

What is your personal favorite contribution so far?

There are of course many articles that I find extremely exciting. For example, I have just written an article for the January issue about the restoration of a highly innovative timber building by Günter Behnisch, the architect of Munich’s Olympic Stadium. Behnisch designed an almost forgotten and long inaccessible pavilion for the 1969 Federal Garden Show in Dortmund, which still sets technical standards today. It can now be used again.

Also involved: Architects for Future

What has been the trickiest article so far?

Our author Adeline Seidel looked into the “New European Bauhaus” for us and repeatedly tried to contact the European Commission in Brussels in the course of her research. In vain. In the end, she had to make do with the publicly available material and realized how difficult it is to grasp many aspects of this multi-million EU project. By contrast, the goals of the “Architects for Future”, which are also the subject of her article, are very concrete.

Baumeister topics 2022

The December 2021 issue is quite urban. Can we expect more urban planning topics in the Baumeister from now on? What are your plans for 2022?

Baumeister is and will of course remain first and foremost an architecture magazine. But there is no doubt that the boundaries to urban planning topics are often permeable. In our February issue, for example, we will be looking at the question of what the future of bricks-and-mortar retail in city centers could look like. Urbanistic approaches play just as much a role as architectural ones. In general, the 2022 edition will be extremely varied. In April, for example, we will be looking at design and interior architecture, in May we will be examining façades for design possibilities and in September we will be asking how architecture can be created that is truly accessible to everyone.

Thank you, Fabian, for your time.

Also interesting: in 2022, the German Sustainability Award will once again recognize outstanding achievements in architecture. In 2019, the SKAIO building created as part of the BUGA Heilbronn won. Find out more here: Sustainability Award Architecture 2022.