Autonomous ferries in river cities – control, approval, governance

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Photograph of a train on a bridge over the river in Yverdon, Switzerland. Image by Kingsley Mgbachi

Die Zukunft der urbanen Mobilität schippert heran – und sie kommt ganz ohne Kapitän aus: Autonome Fähren in Flussstädten versprechen nicht weniger als einen Paradigmenwechsel für Stadtentwicklung, Verkehrsplanung und Lebensqualität am Wasser. Doch wie steuert man ein schwimmendes Roboterfahrzeug sicher durch dichten Schiffsverkehr, welche regulatorischen Stromschnellen müssen überwunden werden, und wer hält am Ende das digitale Ruder? Willkommen auf einer Reise durch Technik, Genehmigung und Governance eines der spannendsten Mobilitätsexperimente unserer Zeit.

  • Überblick über den Stand autonomer Fähren in europäischen Flussstädten – von Oslo bis Hamburg
  • Technische Grundlagen: Sensorsysteme, Steuerungssoftware und KI-basierte Navigation auf dem Wasser
  • Genehmigungsprozesse und regulatorische Besonderheiten für autonome Schifffahrt in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Governance-Fragen: Datenhoheit, Haftung und Verantwortlichkeiten zwischen Betreibern, Kommunen und Behörden
  • Chancen und Risiken für nachhaltige Mobilität, Stadtentwicklung und die Integration ins urbane Gefüge
  • Beteiligung der Öffentlichkeit und Wege zur transparenten Akzeptanzförderung
  • Fallstudien und Praxiserfahrungen aus Pilotprojekten in Skandinavien und im deutschsprachigen Raum
  • Perspektiven: Wie autonome Fähren smarte Flussstädte prägen könnten – und was noch zu tun bleibt

Technik unter Deck – Wie autonome Fähren Flüsse neu navigieren

Wer an autonome Mobilität denkt, hat meist Straßen, Drohnen oder Züge vor Augen. Doch die jüngsten Innovationen im Bereich der urbanen Schifffahrt setzen auf ein Terrain, das jahrhundertelang den Rhythmus urbaner Entwicklung bestimmte: den Fluss. Autonome Fähren sind keine Science-Fiction mehr, sondern bereits Realität auf Wasserläufen von Oslo bis Rotterdam und immer stärker auch im deutschsprachigen Raum. Was diese schwimmenden Roboter von ihren automobilen Verwandten unterscheidet, liegt nicht nur im Medium Wasser, sondern vor allem in der Vielschichtigkeit der technischen Herausforderungen.

Das Steuern einer Fähre über einen urbanen Fluss bedeutet, sich mit komplexen Umweltbedingungen auseinanderzusetzen. Strömungen, wechselnde Wasserstände, dichte Schifffahrtswege, Freizeitboote, Brücken und Uferbauwerke – all das verlangt nach hochentwickelten Sensoriksystemen. Moderne autonome Fähren verlassen sich auf ein Ensemble aus Radar, LIDAR, Kameras und Sonartechnik. Diese Sensoren liefern ein dreidimensionales, dynamisches Bild der Umgebung, das in Echtzeit von leistungsfähigen Algorithmen verarbeitet wird. Hinzu kommen GPS- und GNSS-Systeme zur präzisen Ortung, ergänzt durch Inertialsensoren, die auch bei kurzfristigem Signalverlust für Lagebestimmung sorgen.

Die Steuerungssoftware bildet das Herzstück der Autonomie. Sie kombiniert Sensordaten mit digitalen Karten, Wetterinformationen und Verkehrsprognosen. Dabei kommen zunehmend KI-basierte Navigationssysteme zum Einsatz, die nicht nur auf festgelegte Routen reagieren, sondern situativ Ausweichmanöver, Anlegemanöver und sogar Notfallprozeduren ausführen können. Eine besondere Rolle spielen dabei Machine-Learning-Modelle, die aus Millionen von Fahrstunden lernen, das Verhalten anderer Wasserfahrzeuge antizipieren und so Sicherheit wie Effizienz steigern.

Kommunikation ist auf dem Wasser eine eigene Disziplin. Autonome Fähren sind in ein Netzwerk aus Funk, Mobilfunk und – zunehmend – 5G-Kommunikation eingebettet. Sie tauschen Daten mit Landstationen, anderen Fahrzeugen und Verkehrsleitzentralen aus. Das ermöglicht nicht nur die Fernüberwachung und -steuerung, sondern auch die Integration in multimodale Verkehrsströme der Stadt.

Eine weitere Herausforderung ist die Energieversorgung. Viele Pilotprojekte setzen auf batterieelektrische Antriebe, um emissionsfreien Betrieb zu gewährleisten. Das bringt eigene Anforderungen an Ladeinfrastruktur und Energiemanagement mit sich. Hier zeigt sich: Autonome Fähren sind nicht nur ein Mobilitätsprojekt, sondern auch ein Baustein für nachhaltige Stadtentwicklung und urbane Klimapolitik.

Genehmigung auf hoher See – Regulatorische Hürden und Zulassungsprozesse

Die Technik mag reif sein, doch bevor autonome Fähren den Betrieb aufnehmen, müssen sie eine bürokratische Odyssee absolvieren. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Zulassung autonomer Wasserfahrzeuge noch Neuland – mit allen Unsicherheiten, die Pioniere kennen. Anders als bei autonomen Autos, für die zumindest experimentelle Rechtsrahmen existieren, fehlt es für die Schifffahrt oft an spezifischen Regelungen. Der Gesetzgeber sieht traditionell einen Kapitän an Bord vor, der im Zweifel Verantwortung trägt. Autonome Fähren sprengen diese Vorstellung fundamental.

Der zentrale regulatorische Rahmen für die Schifffahrt ist in Deutschland die Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung (BinSchStrO), ergänzt durch internationale Regelwerke wie die ZKR-Rheinregeln oder die EU-Richtlinie zur technischen Harmonisierung. Für autonome Fähren sind hier massive Anpassungen nötig. Die zentrale Frage: Wer oder was gilt als verantwortlicher Schiffsführer, wenn kein Mensch an Bord ist? In der Praxis werden oft ferngesteuerte Betriebsmodi als Übergangslösung genehmigt – eine Art digitaler Kapitän im Kontrollzentrum.

Genehmigungsverfahren involvieren eine Vielzahl von Akteuren: Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter, Hafenbehörden, Umweltbehörden, kommunale Planungsstellen, manchmal sogar Denkmalschutz- und Naturschutzbehörden. Jeder trägt eigene Anforderungen an Sicherheit, Umweltschutz, Verkehrsfluss und Infrastruktur bei – und alle verlangen Nachweise, die für autonome Systeme neu entwickelt werden müssen. Sicherheitsnachweise umfassen nicht nur technische Redundanzen und Notfallsysteme, sondern auch Cybersecurity-Checks, um Manipulation und Fernzugriffe auszuschließen.

Ein weiteres Novum sind die Anforderungen an Fernüberwachung und Eingriffsmöglichkeiten. Viele Behörden verlangen, dass autonome Fähren jederzeit von Menschen überwacht und im Notfall fernbedient werden können. Das führt zu Hybridlösungen, bei denen ein Operator mehrere Schiffe gleichzeitig im Blick behält. Rechtlich ist aber ungeklärt, wie viele Fahrzeuge ein Operator verantworten darf – und wie sich Haftungsfragen im Schadensfall verteilen.

Das Genehmigungsverfahren ist daher oft ein iterativer Prozess. Pilotprojekte wie die autonome Fähre in Hamburg oder das „Zeabuz“-Projekt in Trondheim zeigen, wie Regulierung und Technik gemeinsam reifen müssen. Entscheidendes Hindernis bleibt die Trägheit der Gesetzgebung: Bis verbindliche Standards entwickelt sind, bleibt der Einsatz autonomer Fähren auf Einzelfallentscheidungen und Sondergenehmigungen angewiesen.

Governance in Bewegung – Wer steuert den Wandel?

Autonome Fähren sind mehr als ein technisches Upgrade. Sie stellen grundlegende Fragen an die Governance urbaner Mobilität. Wer kontrolliert den Betrieb? Wer besitzt die Daten, die beim Betrieb anfallen? Wie werden Sicherheit, Datenschutz und die Interessen der Stadtgesellschaft gewahrt? Antworten darauf sind so fließend wie der Fluss selbst – und sie bestimmen, ob autonome Fähren zum Erfolgsmodell oder zum Governance-GAU werden.

Im Zentrum steht die Frage der Verantwortungsteilung. Während klassische Fährbetriebe klar zwischen Betreiber, Behörde und Kapitän trennen, verschiebt sich bei autonomen Systemen die Verantwortung auf neue Akteure: Softwareentwickler, Betreiberfirmen, Infrastrukturbetreiber, Kontrollzentren und natürlich die Kommune selbst. Die Governance muss sicherstellen, dass Verantwortlichkeiten nicht verwässern. Das erfordert klare Verträge, technische und organisatorische Schnittstellen sowie Transparenz über Entscheidungsprozesse.

Datenhoheit ist ein weiteres heißes Eisen. Autonome Fähren generieren riesige Mengen an Betriebs-, Bewegungs- und Umweltinformationen. Wer darf diese Daten nutzen, speichern, auswerten? Kommunen stehen vor der Herausforderung, einerseits Innovation zu ermöglichen, andererseits aber Datenschutz, Wettbewerbsneutralität und öffentliche Kontrolle zu gewährleisten. Offene urbane Datenplattformen bieten einen Ausweg, indem sie Zugriffsrechte und Schnittstellen standardisieren. Doch auch hier braucht es verbindliche Governance-Regeln, damit die Daten nicht in privaten Silos verschwinden.

Haftung und Versicherung sind ein spannendes Feld für Juristen und Praktiker gleichermaßen. Wer haftet bei einem Unfall – der Betreiber, der Softwarelieferant, der Hersteller der Sensorik? Bisherige Modelle aus der Automobilindustrie lassen sich nur bedingt übertragen, da Wasserstraßen eigene Risiken und Schadensszenarien bergen. Innovative Versicherungslösungen und rechtliche Klarstellungen sind gefragt, um Investitionssicherheit zu schaffen.

Schließlich stellt sich die Frage nach der Einbindung der Öffentlichkeit. Governance endet nicht am Ufer der Technik, sondern muss die Stadtgesellschaft mitnehmen. Transparente Kommunikation, klare Regeln für Bürgerbeteiligung und die Möglichkeit, Anliegen oder Bedenken einzubringen, stärken das Vertrauen – und verhindern die Entwicklung autonomer Fähren zur Black Box im urbanen Raum.

Chancen, Risiken und die Zukunft autonomer Fähren in Flussstädten

Autonome Fähren sind nicht nur ein Showcase für smarte Mobilität, sondern potenziell ein Gamechanger für das urbane Gefüge. Sie können Lücken im ÖPNV schließen, neue Querverbindungen zwischen Flussufern schaffen, Verkehrsachsen entlasten und damit Lebensqualität und Erreichbarkeit in Wasserstädten grundlegend verbessern. Besonders spannend ist das Potenzial für nachhaltige Stadtentwicklung: Autonome Fähren können emissionsfrei betrieben werden, sind leise, flexibel skalierbar und benötigen minimalen Infrastrukturaufwand im Vergleich zu Brücken oder Tunneln.

Für Planer und Stadtentwickler eröffnen sich neue Möglichkeiten, Flussräume als attraktive Mobilitäts- und Aufenthaltsräume zurückzugewinnen. Wo bisherige Fährverbindungen an Personalkosten und Unwirtschaftlichkeit scheiterten, können autonome Systeme auf Abruf, rund um die Uhr und je nach Bedarf verkehren. Gleichzeitig verbinden sie verschiedene Verkehrsmittel zu einer nahtlosen Mobilitätskette – Stichwort multimodaler Knotenpunkt am Wasser.

Doch der Weg zur breiten Umsetzung ist steinig. Technische Risiken – von Cyberangriffen bis zu Systemausfällen – treffen auf gesellschaftliche Vorbehalte. Die Angst vor Kontrollverlust, Arbeitsplatzverlust und technokratischer Überformung ist real und muss ernst genommen werden. Nur durch partizipative Prozesse, Pilotversuche mit begleitender Evaluation und offene Kommunikation können diese Bedenken adressiert werden.

Ein nicht zu unterschätzendes Risiko ist die Kommerzialisierung urbaner Wasserwege. Wenn autonome Fährdienste von privaten Plattformanbietern dominiert werden, droht die öffentliche Steuerbarkeit verloren zu gehen. Daher ist es entscheidend, dass Kommunen frühzeitig Leitplanken setzen, die Gemeinwohlorientierung, Zugänglichkeit und nachhaltige Governance garantieren.

Die Zukunft autonomer Fähren hängt letztlich davon ab, ob es gelingt, Technik, Recht und Stadtgesellschaft in einen produktiven Dialog zu bringen. Pilotprojekte wie in Hamburg, Trondheim und Amsterdam zeigen, dass der Sprung ins Wasser gewagt werden kann – vorausgesetzt, alle Akteure rudern in dieselbe Richtung.

Ausblick: Autonome Fähren als Schlüssel zu urbaner Transformation

Wagen wir einen Blick in die Zukunft: Autonome Fähren könnten das Bild europäischer Flussstädte radikal verändern. Sie machen aus dem Wasserweg eine flexible, emissionsfreie und niedrigschwellige Mobilitätsachse, die nicht nur Pendler, sondern auch Touristen, Güter und sogar Logistikflüsse trägt. Städte, die frühzeitig investieren und regulatorische wie technische Herausforderungen kooperativ angehen, verschaffen sich einen echten Standortvorteil.

Der Weg dorthin ist kein Selbstläufer. Er erfordert Mut, Innovationsgeist und eine Governance, die weder Technikgläubigkeit noch Blockadehaltung verfällt. Stattdessen braucht es eine proaktive Verzahnung von Stadtplanung, Verkehrsmanagement, Infrastrukturentwicklung und Digitalisierung. Autonome Fähren bieten genau dafür die perfekte Projektionsfläche: Hier kann getestet werden, wie smarte Technologien im Zusammenspiel mit öffentlichem Interesse, rechtlichen Rahmenbedingungen und ökologischen Zielen funktionieren.

Für Planer, Verwaltungsprofis und Stadtentwickler ergibt sich eine doppelte Chance: Einerseits können sie mitgestalten, wie urbane Wasserwege in die Mobilitätslandschaft integriert werden. Andererseits eröffnet sich ein Labor für neue Governance-Modelle, die auch für andere Bereiche der Stadtentwicklung Maßstäbe setzen könnten. Die Lektionen, die hier gelernt werden – von Datenmanagement bis Bürgerbeteiligung – sind Gold wert für die gesamte smarte Stadt.

Der Fluss als Lebensader der Stadt erlebt eine Renaissance. Autonome Fähren sind das sichtbarste Zeichen dafür, dass Innovation nicht an Land enden muss. Sie fordern uns heraus, Stadtplanung nicht nur als Entwurfsdisziplin, sondern als dynamischen, lernenden Prozess zu verstehen. Wer sich dieser Herausforderung stellt, steuert die urbane Transformation mit sicherer Hand – und vielleicht schon bald mit einem digitalen Kapitän an Bord.

Die Zeit der Experimente ist vorbei. Nun entscheidet sich, ob Flussstädte im deutschsprachigen Raum den Sprung wagen – oder zusehen, wie andere das Steuer übernehmen.

Fazit: Zwischen Aufbruch und Ankerplatz – Autonome Fähren als Prüfstein für die smarte Flussstadt

Autonome Fähren stehen wie kaum ein anderes Projekt an der Schnittstelle von Technik, Recht und Stadtgesellschaft. Sie zeigen, welche Innovationskraft im urbanen Raum schlummert – aber auch, wie viel Mut, Kooperation und Governance-Intelligenz nötig sind, um sie zu entfalten. Der Weg vom Pilotprojekt zur flächendeckenden Einführung ist lang und voller Untiefen. Doch wer jetzt die Weichen stellt, legt das Fundament für eine Stadt, in der Mobilität nicht nur schneller, sondern auch smarter, nachhaltiger und lebenswerter wird. Der Fluss ist bereit – jetzt liegt es an uns, das Ruder zu übernehmen.

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“Tsuyoshi Tane: The Garden House” at the Vitra Design Museum

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The exhibition "Tsuyoshi Tane: The Garden House" explains the construction and history of this special building on the Vitra Campus. Vitra / ATTA, Photo: Julien Lanoo

The exhibition "Tsuyoshi Tane: The Garden House" explains the construction and history of this special building on the Vitra Campus. Vitra / ATTA, Photo: Julien Lanoo

On November 18, 2023, the exhibition “Tsuyoshi Tane: The Garden House” will open in the Vitra Design Museum Gallery. It is dedicated to the recently built Tane Garden House on the Vitra Campus.

On November 18, 2023, the exhibition “Tsuyoshi Tane: The Garden House” will open in the Vitra Design Museum Gallery. It is dedicated to the recently built Tane Garden House on the Vitra Campus.

The Garden House by Japanese architect Tsuyoshi Tane is the latest building on the Vitra Campus and the first to be designed with the climate crisis in mind. The impetus for its construction came from Rolf Fehlbaum, Chairman Emeritus of Vitra, in 2020. In a letter to Tane, he explained that the Tane Garden House, together with the surrounding Oudolf Garden, should be the “first manifestation of a greater awareness of sustainability” on the Vitra Campus. It is important that the materials, working methods and usage methods used meet high ecological standards.

The Tane Garden House has a relatively small footprint of just 15 square meters and serves both as a lounge for the gardeners on the site and as a viewing platform for visitors to the campus. The platform offers an elevated view of the surrounding Oudolf Garden. The facility was developed in a trial-and-error process in which many different options were explored in search of the essence of the site.

The garden house is a typical example of Tsuyoshi Tane’s way of working. His projects are always preceded by intensive research into the local conditions. The exhibition in the Vitra Design Museum Gallery shows how the new building emerged from such research.

Like an archaeologist, Tane embarks on a kind of journey of discovery and searches for the essence of each place – he even describes this process as archaeology, the “archaeology of the future”. In doing so, he primarily explores the use of traditional materials and the regional craftsmanship in dealing with them. Tane also uses the term “above ground” to describe renewable products such as reeds or wood. This contrasts with “underground materials”, which are heavily overused raw materials. Although Tane was inspired by the historical buildings in the Swiss open-air museum Ballenberg to use the materials that make up the garden house, his own structure was built using regional production techniques and in collaboration with local craftsmen. The aim was to generate the smallest possible CO2 footprint overall.

The exhibition in the Vitra Design Museum Gallery presents, among other things, precisely these materials as components of the building: from the traditional thatched roof and the well trough made of logs to the binding and knotting techniques of ropes used for the staircase balustrade. Visitors will also find architectural models as well as models of individual building elements, drawings of the building and evidence of collaboration with local craftsmen. The entire development of the building can be traced on the basis of over a hundred models and mock-ups that have gone through several experimental stages. The exhibits show Tane’s intensive engagement with the typology of the building and his playful approach. The Tane Garden House is a building that represents an experimental study in contemporary and ecological construction. The exhibition consists exclusively of the materials used in the development process.

The exhibition is accompanied by the publication “Tane Garden House”. It conveys Tane’s unique architectural approach, his discussions and exchanges with craftsmen, builders and others involved in the process using statements and drawings, prototypes and sketches, models and materials.

The exhibition will open on November 18, 2023 and will run until April 21, 2024, inviting anyone interested to come and see for themselves.

Until recently, another interesting exhibition was on show at the Vitra Design Museum: Everything about “Garden Futures” here.

250 Things a Landscape Architect Should Know – Book Review

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B. Cannon Ivers

B. Cannon Ivers

“250 Things a Landscape Architect Should Know”: Does the author succeed in answering the question of what landscape architects need to know?

What knowledge is essential for landscape architects? The book “250 Things a Landscape Architect Should Know” poses this basic question and finds very different, often surprising or even humorous answers. Inspired by the book “250 things an architect should know” by the recently deceased architect and architecture critic Michael Sorkin, his former student B. Cannon Ivers continues his idea and reinterprets it. Read here how he succeeds.

Statements by 50 authors from practice and teaching, from Europe, North and South America, Asia and Australia and from new studios as well as internationally established offices. These include AW Faus (SINAI), Leonard Grosch (LOIDL), Andreas Kipar (LAND), Martin Rein-Cano (TOPOTEK), Peter Latz and Günther Vogt – to name just the German-speaking countries. It is an exciting and certainly challenging curation for publisher B. Cannon Ivers, but one that has definitely paid off. After all, the diverse statements not only make the individual attitudes tangible, the global positioning of the book “250 Things a Landscape Architect Should Know” also offers exciting insights into different geographical conditions as well as social and political circumstances.

The book itself does not have a blurb. Listed are “only” the 50 landscape architects who make the book what it is with their statements. It was probably rightly assumed that the explanatory title in combination with all the excellent names would fulfill a big enough promise to the buyers or readers.

250 Things a Landscape Architect Should Know: Best statement

“Superman is Boring. The model of a singular heroic lead designer (think:Superman) no longer fits in an increasingly connected and multicultural world.”

You can brag about this knowledge from the book

For the first time, it’s not the knowledge in the book that you can brag about. It’s the book itself that reminds you of everything you already knew. Fields of research and disciplines that you have touched on at university but not studied in depth. Former views and ideals that may have become a blind spot through work practice. Much is recalled, much is brought back into the spotlight. After reading the book, you are left with a pleasant feeling of pride in your own profession and perhaps you can show off a little. And if that’s not enough, perhaps the statements from other countries and continents will open up completely new perspectives.

More trend or classic

A soon-to-be classic. Even after reading it for the first time, you wonder whether you will have time to leaf through the book again in the next four or six months. But definitely on your next vacation.

A short sentence about the book “250 Things a Landscape Architect Should Know”

A title, a text, a picture, a caption, a number and a name – it is this calm, yet successful graphic concept by Lisa Petersen (Bureau Est) that emphasizes the impact of the statements. It is clearly about the views and ideas – about inspiration and thought-provoking impulses. And yes, it’s also about the writing styles, which are as different as they are engaging. Landscape architects can still claim that they can draw better than they can write. This book proves that they can do both. It is definitely a pleasure to read.

Here you can get the book “250 Things a Landscape Architect Should Know” (Verlag Brikhäuser, 2021, hardcover, ISBN 9783035623352).

Also interesting in this context: the review of the dissertation “Unbestimmte Räume in Städten:The value of residual space“. Here, Dorothee Rummel poses the question of what value undefined spaces have for the city.