Autonomous robots for digital infrastructure maintenance

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Construction site on a road with a construction crane, photographed by Anete T

Autonome Roboter, die digitale Infrastrukturen pflegen, sind längst keine Zukunftsvision mehr. Sie krempeln Wartung, Inspektion und Betrieb von Städten und Landschaften leise, effizient und mit atemberaubender Präzision um. Doch was können die Hightech-Helfer tatsächlich? Wo liegen ihre Grenzen – und ihr revolutionäres Potenzial für die Stadtentwicklung und den Landschaftsbau im deutschsprachigen Raum? Willkommen in einer urbanen Realität, in der Sensorik, KI und Robotik ganz neue Maßstäbe setzen.

  • Definition und Entwicklung autonomer Roboter für digitale Infrastrukturen
  • Technologien und Systemarchitekturen: Sensorik, KI, Machine Learning und IoT
  • Einsatzfelder: Wartung, Pflege und Monitoring urbaner und landschaftlicher Infrastrukturen
  • Best-Practice-Beispiele aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Chancen und Herausforderungen: Effizienz, Nachhaltigkeit, Arbeitswelt und Akzeptanz
  • Rechtliche, ethische und sicherheitstechnische Rahmenbedingungen
  • Die Rolle von Urban Digital Twins und datengetriebener Stadtplanung
  • Blick in die Zukunft: Adaptive Systeme, Schwarmrobotik und intelligente Netzwerke
  • Zusammenfassung und Ausblick: Wie autonome Roboter das urbane Denken verändern

Autonome Roboter: Von der Science-Fiction zur urbanen Notwendigkeit

Die Vorstellung, dass Roboter eigenständig durch Städte patrouillieren, Brücken inspizieren oder Grünflächen pflegen, war vor wenigen Jahren noch Stoff für Kinofilme und Technologiemessen. Heute sind sie als autonome Systeme längst Teil der urbanen Infrastruktur – zumindest in pilotierenden Metropolregionen und innovativen Gemeinden, die sich der Digitalisierung verschrieben haben. Doch was macht einen Roboter eigentlich „autonom“ im Kontext der Infrastrukturbewirtschaftung? Gemeint sind nicht einfach ferngesteuerte Maschinen, sondern hochentwickelte Systeme, die mithilfe von Sensorik, Künstlicher Intelligenz und dynamischen Entscheidungsalgorithmen selbständig agieren, reagieren und lernen.

Der technologische Fortschritt in den Bereichen Machine Learning, Edge Computing und Internet of Things (IoT) hat den Weg für diese Systeme geebnet. Autonome Roboter verfügen heute über eine Vielzahl an Sensoren für die Navigation, Umwelterkennung und Zustandserfassung – von LIDAR über Infrarot bis hin zu multispektraler Bildgebung. Kombiniert mit leistungsfähigen Prozessoren und vernetzten Datenplattformen sind sie in der Lage, Infrastruktur in Echtzeit zu überwachen, Schäden frühzeitig zu erkennen und Wartungsaufgaben präzise auszuführen, bevor teure Ausfälle oder Gefahren entstehen.

Ein entscheidender Aspekt ist die Integration der Roboter in bestehende urbane Systeme. Hier zeigt sich, wie zentral die Verzahnung von digitaler und physischer Infrastruktur künftig sein wird. Autonome Systeme sind keine Insellösungen, sondern Teil einer vernetzten Stadtlandschaft: Sie erhalten Aufträge aus zentralen Leitstellen, kommunizieren mit Urban Digital Twins und liefern wertvolle Daten für die strategische Stadtentwicklung. Diese Verbindung bildet das Rückgrat der „Smart City“ im eigentlichen Wortsinn.

Die Entwicklung autonomer Roboter ist dabei nicht auf die private Industrie beschränkt. Öffentliche Forschungseinrichtungen, Start-ups und klassische Infrastrukturbetreiber arbeiten Hand in Hand, um Lösungen für die spezifischen Herausforderungen des deutschsprachigen Raums zu schaffen: von der Pflege von Straßenbegleitgrün über die Inspektion von Kanalnetzen bis zur Kontrolle von Windkraftanlagen in alpinen Lagen. Die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten wächst rasant – und mit ihr der Bedarf an fähigen, adaptiven und sicheren Systemen.

In der Summe wird deutlich: Autonome Roboter sind keine Spielerei für technikaffine Stadtplaner, sondern eine Antwort auf den Fachkräftemangel, den demografischen Wandel und die steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit und Resilienz urbaner Systeme. Wer heute in den Aufbau solcher Technologien investiert, sichert die Wettbewerbsfähigkeit der Städte von morgen – und legt das Fundament für eine neue Ära der urbanen Wartung, Pflege und Planung.

Technologischer Unterbau: Sensorik, KI und die Kunst der Selbstorganisation

Um die Fähigkeiten autonomer Roboter für die Pflege digitaler Infrastrukturen zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die technologischen Grundlagen. Herzstück ist immer eine ausgeklügelte Sensorik, die es dem Roboter erlaubt, seine Umgebung wahrzunehmen und zu interpretieren. LIDAR (Light Detection and Ranging) ermöglicht millimetergenaue 3D-Kartierung, während Kameras und Ultraschallsensoren Hindernisse erkennen und Navigationsentscheidungen unterstützen. In Kombination mit GPS-Modulen und drahtloser Kommunikation entsteht ein hochpräzises Lagebild in Echtzeit.

Die wahren Zaubertricks vollbringen jedoch Algorithmen aus dem Bereich Künstliche Intelligenz. Deep Learning, insbesondere Convolutional Neural Networks (CNN), ermöglichen die Auswertung komplexer Bilddaten, etwa zur Erkennung von Rissen im Asphalt, Schimmel an Brückenpfeilern oder Unkraut auf Wegen. Durch kontinuierliches Training verbessern sich die Systeme im laufenden Betrieb – ein Quantensprung gegenüber starren, regelbasierten Steuerungen der Vergangenheit.

Ein weiteres Schlüsselelement ist die Konnektivität. Moderne Roboter sind Teil eines Internet of Things (IoT), das sie mit zentralen Leitsystemen, Cloud-Plattformen und anderen Maschinen vernetzt. So können sie Aufgaben koordinieren, sich gegenseitig unterstützen oder bei Störungen Alarm schlagen. In der Praxis bedeutet das: Wenn ein Roboter bei der Wartung einer Straßenlaterne auf ein unerwartetes Hindernis trifft, meldet er dies in Echtzeit, schlägt eine alternative Route vor oder fordert Unterstützung an – je nach Szenario sogar von Drohnen oder Bodenfahrzeugen, die sich autonom synchronisieren.

Für die Pflege digitaler Infrastrukturen kommt eine weitere Ebene hinzu: die Integration in Urban Digital Twins. Hierbei werden die von Robotern gesammelten Sensordaten direkt in digitale Stadtmodelle eingespeist, die wiederum Wartungsbedarf, Verschleißmuster und Prioritäten für den nachhaltigen Betrieb simulieren und visualisieren. Dieser Kreislauf aus Datenerhebung, Analyse und aktiver Steuerung ist der eigentliche Gamechanger – denn so entstehen lernende, sich selbst optimierende Systeme, die weit über die Fähigkeiten menschlicher Planung hinausgehen.

Innovation heißt in diesem Feld nicht nur „besser“ oder „schneller“, sondern vor allem „adaptiver“. Künftige Generationen autonomer Roboter werden nicht nur einzeln agieren, sondern als Schwärme, die Aufgaben gemeinsam lösen, Ressourcen teilen und sich gegenseitig unterstützen. Hierfür wird die Entwicklung robuster Protokolle zur Selbstorganisation, Fehlererkennung und sicheren Zusammenarbeit entscheidend – ein Feld, in dem sich aktuell Wissenschaft und Industrie in einem spannenden Wettlauf befinden.

Einsatzfelder: Von der Kanalinspektion bis zum urbanen Grün – wo Roboter den Unterschied machen

Die Einsatzmöglichkeiten autonomer Roboter in der Pflege digitaler Infrastrukturen sind so vielfältig wie die Stadt selbst. Ein Paradebeispiel ist die Inspektion und Wartung von Kanalisationen und unterirdischen Versorgungssystemen. Hier ersetzen Roboter nicht nur den gefährlichen und aufwändigen Einsatz von Menschen, sondern liefern auch präzisere Daten über den Zustand der Infrastruktur. Mit multispektralen Kameras, chemischen Sensoren und Ultraschallmodulen spüren sie Lecks, Verstopfungen oder Materialermüdungen auf – und melden diese direkt an die zuständigen Stellen oder initiieren automatisierte Reparaturmaßnahmen.

Auch im Bereich der Pflege von Grünflächen, Parks und Straßenbegleitgrün kommen autonome Systeme zunehmend zum Einsatz. Mähroboter, Bewässerungsdrohnen und Sensorplattformen arbeiten Hand in Hand, um Flächen bedarfsgerecht zu pflegen, Schädlingsbefall frühzeitig zu erkennen und Ressourcen wie Wasser und Dünger intelligent einzusetzen. Die Systeme lernen aus Wetterdaten, Bodenanalysen und Nutzergewohnheiten – und passen ihre Pflegezyklen dynamisch an. Das Ergebnis: gesündere Pflanzen, weniger Chemie, geringerer Personalaufwand und eine sichtbar höhere Qualität öffentlicher Räume.

Ein weiteres spannendes Feld ist die Überwachung und Instandhaltung von Verkehrsinfrastrukturen. Mobile Roboter kontrollieren Tunnel, Brücken und Fahrbahnen auf Schäden, markieren kritische Stellen und legen im Notfall sogar temporäre Absperrungen an. In einigen Pilotprojekten werden bereits autonome Fahrzeuge eingesetzt, um Baustellen zu sichern oder Verkehrsströme in Echtzeit zu analysieren. In Kombination mit Urban Digital Twins entstehen so adaptive Verkehrsmanagementsysteme, die Staus vermeiden, Unfallrisiken minimieren und die Lebensdauer der Anlagen erhöhen.

Auch in der Gebäudetechnik und Energieversorgung sind autonome Roboter auf dem Vormarsch. Sie inspizieren Fassaden, reinigen Photovoltaikanlagen, kontrollieren Windkraftanlagen oder überwachen Fernwärmenetze. Gerade an schwer zugänglichen oder gefährlichen Orten leisten sie unschätzbare Dienste – und liefern wertvolle Daten für die vorausschauende Instandhaltung, das sogenannte Predictive Maintenance. So können Betreiber Schäden frühzeitig beheben, Ausfälle vermeiden und die Betriebssicherheit erhöhen.

Schließlich gewinnen autonome Systeme auch in der Katastrophenvorsorge und im Umweltmonitoring an Gewicht. Drohnen erfassen Hochwasserstände, suchen nach Schadstoffquellen oder kartieren Sturmfolgen in Echtzeit. Die Daten werden unmittelbar in städtische Entscheidungsprozesse eingespeist – und ermöglichen ein bislang unerreichtes Maß an Reaktionsgeschwindigkeit und Präzision. Gerade im Hinblick auf den Klimawandel und die wachsende Komplexität urbaner Systeme sind solche Tools kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für resiliente Städte.

Chancen und Herausforderungen: Nachhaltigkeit, Effizienz, Akzeptanz

Die Vorteile autonomer Roboter für die Pflege digitaler Infrastrukturen liegen auf der Hand – doch sie kommen nicht ohne Herausforderungen. Einer der größten Pluspunkte ist die enorme Effizienzsteigerung. Roboter arbeiten rund um die Uhr, benötigen keine Pausen und liefern bei richtiger Wartung konstante Qualität. Sie entlasten Fachkräfte von gefährlichen, monotonen oder körperlich belastenden Aufgaben und ermöglichen es, den wachsenden Wartungsstau in vielen Städten und Gemeinden zu bewältigen. Angesichts des demografischen Wandels und des Mangels an qualifiziertem Personal ist dies ein echter Gamechanger für die öffentliche Hand.

Auch in puncto Nachhaltigkeit setzen autonome Systeme neue Maßstäbe. Sie optimieren den Ressourceneinsatz, minimieren Ausfälle und helfen, Energie sowie Betriebskosten zu sparen. Durch präzise Analyse und gezielte Pflege werden Überdosierungen von Wasser, Dünger oder Pflanzenschutzmitteln vermieden – ein Beitrag zum Umweltschutz, der sich auch im Stadtbild niederschlägt. Zudem liefern Roboter wertvolle Daten, die wiederum in die nachhaltige Stadtentwicklung und das Monitoring von Klima- und Umweltzielen einfließen.

Doch die Implementierung der Technologie wirft auch Fragen auf. Wie werden Arbeitsplätze sich verändern? Welche Kompetenzen braucht das Personal der Zukunft? Klar ist: Die klassische Wartungskraft wird zum Datenmanager, der Roboter steuert, auswertet und in komplexe Systeme integriert. Für Aus- und Weiterbildung ergeben sich hier völlig neue Anforderungen – aber auch Chancen für attraktive, zukunftssichere Berufsbilder.

Eine weitere Herausforderung ist die gesellschaftliche Akzeptanz. Während Pilotprojekte in Metropolen meist auf große Aufmerksamkeit und Neugier stoßen, gibt es in ländlichen Regionen oder konservativ geprägten Verwaltungen oft Vorbehalte gegenüber Automatisierung und Digitalisierung. Hier sind Information, transparente Kommunikation und partizipative Einführung entscheidend. Nur wenn die Vorteile klar vermittelt und Ängste abgebaut werden, kann die Technologie ihr volles Potenzial entfalten.

Schließlich dürfen rechtliche, ethische und sicherheitstechnische Rahmenbedingungen nicht außer Acht gelassen werden. Datenschutz, Haftungsfragen, Betriebssicherheit und Interoperabilität sind zentrale Themen, die proaktiv adressiert werden müssen. Gerade im öffentlich-rechtlichen Bereich braucht es verbindliche Standards, Zertifizierungen und klare Verantwortlichkeiten, um das Vertrauen in die neue Technologie zu sichern und Missbrauch zu verhindern.

Ausblick: Von der adaptiven Infrastruktur zum lernenden Stadtsystem

Autonome Roboter für die Pflege digitaler Infrastrukturen stehen erst am Anfang ihrer Entwicklung. Die nächste Evolutionsstufe sind adaptive, lernende Systeme, die sich nicht nur an wechselnde Umgebungen anpassen, sondern auch aktiv zur Weiterentwicklung urbaner Räume beitragen. Schwarmrobotik, bei der zahlreiche kleine Roboter koordiniert zusammenarbeiten, eröffnet faszinierende Perspektiven für die Flächenpflege, den Katastrophenschutz oder die Instandhaltung großer Anlagen. Hierzu werden aktuell prototypische Systeme an Forschungsstandorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz getestet – mit ersten vielversprechenden Ergebnissen.

Ein weiterer Trend ist die nahtlose Integration von Robotern in Urban Digital Twins. Die von den Maschinen gesammelten Daten fließen in Echtzeit in digitale Stadtmodelle ein, die wiederum neue Einsatzszenarien simulieren, Wartungsbedarf prognostizieren und die Ressourcenplanung optimieren. Dies schafft eine Dynamik, die weit über klassische Planungsprozesse hinausgeht: Städte werden zu lernenden Ökosystemen, in denen Mensch, Maschine und Umwelt kontinuierlich voneinander profitieren.

Mit dem Fortschritt steigt jedoch auch die Komplexität. Die Steuerung, Überwachung und Wartung der Roboter erfordert spezialisierte Kompetenzen auf Seiten der Betreiber, aber auch neue Schnittstellen in der Stadtplanung und im öffentlichen Management. Hier ist interdisziplinäres Denken gefragt: Stadtplaner, Informatiker, Landschaftsarchitekten und Rechtsexperten müssen gemeinsam Standards, Prozesse und Governance-Strukturen entwickeln, die den langfristigen und nachhaltigen Einsatz der Technologie sichern.

Gleichzeitig wächst die Bedeutung ethischer Leitplanken. Autonome Systeme dürfen nicht zum Selbstzweck werden, sondern müssen dem Wohl der Gemeinschaft dienen. Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Mitgestaltung durch die Bevölkerung sind unerlässlich, um die Akzeptanz zu sichern und die Technologie im Sinne einer lebenswerten, demokratischen und nachhaltigen Stadtentwicklung einzusetzen.

Fest steht: Wer heute den Mut hat, autonome Roboter als integralen Bestandteil digitaler Infrastrukturen zu denken und zu implementieren, gestaltet aktiv die Stadt der Zukunft. Die Systeme liefern nicht nur operative Effizienz, sondern auch eine neue Qualität von Daten, Wissen und Handlungsspielraum für alle Akteure der Stadt- und Landschaftsplanung. Die urbane Zukunft bleibt spannend – und wird autonomer, smarter und resilienter, als wir es uns je vorgestellt haben.

Fazit: Autonome Roboter sind der Turbo für digitale Infrastrukturen – wenn wir sie klug einsetzen

Autonome Roboter für die Pflege digitaler Infrastrukturen sind kein modischer Hype, sondern eine zentrale Komponente der Stadtentwicklung im 21. Jahrhundert. Sie verbinden Sensorik, Künstliche Intelligenz und digitale Zwillinge zu einem leistungsfähigen Instrumentarium, das die Wartung, Pflege und Entwicklung urbaner und landschaftlicher Systeme auf ein neues Niveau hebt. Die Technologie ist reif, die Potenziale enorm – aber der Weg zur flächendeckenden Anwendung erfordert Mut, Innovationsgeist und ein tiefes Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen Technik, Gesellschaft und Raum.

Professionelle Stadtplaner, Landschaftsarchitekten und Entscheidungsträger sind gefragt, den Wandel aktiv zu gestalten, Standards zu setzen und die Voraussetzungen für einen verantwortungsvollen, nachhaltigen und menschenzentrierten Einsatz zu schaffen. Die Pflege digitaler Infrastrukturen wird zum Schlüsselfaktor für lebenswerte Städte und resiliente Landschaften – und autonome Roboter sind der Motor, der diese Transformation antreibt. Wer heute investiert, experimentiert und kooperiert, wird morgen den Unterschied machen.

Garten und Landschaft bleibt Ihr Partner für exklusive Einblicke, fundierte Analysen und aktuelle Entwicklungen an der Schnittstelle von Technologie und urbaner Praxis. Die Zukunft ist autonom – und wir begleiten Sie auf diesem Weg mit all unserer Expertise und Leidenschaft für Stadt, Landschaft und Innovation.

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Focus on heat storage

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Heat storage: Sustainable technology for the efficient storage and use of thermal energy in urban areas. Image by GREGOR from Pixabay

Heat storage: Sustainable technology for the efficient storage and use of thermal energy in urban areas. Image by GREGOR from Pixabay

In times of climate change and rising energy costs, innovative solutions for efficient and sustainable energy use in urban areas are becoming increasingly important. Heat storage systems are a key technology in this context. These systems make it possible to store thermal energy and release it again when required, which brings both economic and ecological benefits.

Heat accumulators are technical systems that are used to store thermal energy over a certain period of time and release it again when required. They play a central role in the efficient use of thermal energy by balancing out time differences between heat generation and consumption.

Functional principles of heat accumulators

There are different types of heat accumulators based on different physical principles:

  • Sensible heat stores: these use the ability of materials to absorb or release heat when the temperature changes. Due to its high specific heat capacity, water is the most commonly used medium for sensitive heat storage.
  • Latent heat accumulators: These accumulators use the phase change of materials (e.g. from solid to liquid) to store energy. The heat of fusion of the material is used, which enables a higher energy density.
  • Thermochemical storage: Here, the energy is stored in chemical bonds. Reversible chemical reactions take place when the heat is recovered.

Areas of application for heat storage in urban areas

Heat storage systems have a wide range of applications in urban areas:

  • In buildings to optimize heating and hot water systems
  • In district heating networks for load smoothing and increasing efficiency
  • In industrial processes for waste heat recovery
  • In combination with renewable energies for better integration into the energy system

Short-term storage

Short-term storage tanks are used to store heat for hours or days. Typical examples are

  • Buffer storage tanks: These are used in heating systems to compensate for short-term fluctuations between heat generation and consumption.
  • Hot water storage tanks: They provide hot water for daily use and can be coupled with various heat sources.

Long-term storage tanks

Long-term storage tanks allow heat to be stored for weeks or even months. They play an important role in seasonal energy storage:

  • Geothermal probe heat storage: here, heat is stored in deep layers of the earth and extracted again when required using heat pumps.
  • Aquifer storage tanks: These use underground water layers to store heat.
  • Large water tanks: In some cities, massive insulated water tanks are used for seasonal heat storage.

Innovative storage technologies

Research is continuously working on new technologies for more efficient heat storage:

  • High-temperature latent heat storage: these use special salt mixtures and allow heat to be stored at very high temperatures.
  • Thermochemical storage with zeolites: These materials can store heat almost loss-free over long periods of time.
  • Phase change materials (PCM): Innovative materials that can absorb or release large amounts of heat during phase change.

Lack of space and structural restrictions

One of the biggest challenges in densely built-up urban areas is the limited space available for installing heat storage systems. Large seasonal storage systems in particular require considerable space, which is often not available in cities. Possible solutions include:

  • The integration of storage facilities into existing building structures
  • The use of underground spaces for storage facilities
  • The development of more compact storage technologies with higher energy density

Technical complexity and system integration

The integration of heat storage systems into existing energy systems often requires complex technical solutions:

  • Adaptation of the hydraulics in heating systems
  • Integration into building management systems and energy management systems
  • Coordination with other energy sources and consumers

Economic efficiency and investment costs

The high initial investment for heat storage systems can be a hurdle:

  • Long payback periods, especially for large seasonal storage systems
  • Uncertainties regarding future energy prices and subsidy programs
  • Need for innovative financing models and operator concepts

Regulatory and legal aspects

The integration of heat storage systems into urban energy systems can be made more difficult by legal and regulatory framework conditions:

  • Approval procedures for large storage facilities
  • Property rights and usage agreements for district-based solutions
  • Adaptation of energy laws and subsidy guidelines

Reduction of the urban heat island effect

Heat storage systems can help to reduce the urban heat island effect:

  • Absorbing excess heat from the environment during hot spells
  • Utilization of stored heat for heating purposes in cooler periods, which reduces the overall energy demand
  • Coupling with cooling systems for efficient building air conditioning

Load management and grid stability

Thanks to their ability to store heat and release it when required, heat storage systems help to stabilize energy grids:

  • Balancing peak loads in the electricity grid by shifting heat demand
  • Enabling more flexible use of renewable energies
  • Improving the overall efficiency of the energy system

Improving air quality

Indirectly, heat storage systems can also contribute to improving urban air quality:

  • Reducing the need for fossil fuels for heating purposes
  • Reducing emissions through more efficient energy use
  • Support the electrification of the heating sector

Neighborhood concepts with integrated heat storage systems

Modern urban development concepts are increasingly focusing on district-wide energy solutions:

  • Central heat storage systems for several buildings
  • Combination of different storage technologies for optimum efficiency
  • Integration of heat storage systems in local heating networks

Sector coupling and power-to-heat

Connecting different energy sectors opens up new possibilities:

  • Utilization of surplus electricity from renewable sources for heat generation and storage
  • Bidirectional heat-electricity systems with heat pumps and heat storage systems
  • Integration of electric vehicles as mobile energy storage units

Smart grids and digital control

Digitalization enables intelligent control of heat storage systems:

  • Predictive control based on weather forecasts and consumption patterns
  • Integration into smart home systems for optimized use
  • Aggregation of many small storage systems into virtual large-scale storage systems

Hamburg: Seasonal heat storage in an energy bunker

A former anti-aircraft bunker in Hamburg has been converted into an innovative energy center:

  • 2 million liter hot water storage tank
  • Supplying over 800 apartments with heat
  • Combination of solar thermal energy, biogas and industrial waste heat

Munich: Geothermal energy and heat storage

Munich relies on the combination of geothermal energy and large heat storage facilities:

  • Several geothermal plants in the city area
  • Large buffer storage facilities for optimal use of geothermal heat
  • Goal: Fully renewable district heating supply by 2040

Vienna: Intelligent load management with heat storage systems

In Vienna, heat storage tanks are used to optimize the district heating network:

  • Large storage facilities at strategic points in the network
  • Dynamic control for load smoothing and increased efficiency
  • Integration of waste heat from industrial processes and waste incineration

High-temperature heat accumulators

The development of high-temperature heat storage systems opens up new application possibilities:

  • Storage of process heat from industry
  • Increasing energy density and efficiency
  • New materials for temperatures above 1000°C

Coupling with CO2 capture

Innovative concepts combine heat storage with CO2 capture:

  • Utilization of absorption heat during CO2 capture
  • Development of storage materials that can bind CO2 at the same time
  • Integration into concepts for the decarbonization of industrial processes

Artificial intelligence and machine learning

The use of AI technologies promises further increases in efficiency:

  • Optimization of storage control through self-learning algorithms
  • Improved forecasts for heat demand and generation
  • Automated fault diagnosis and predictive maintenance

Heat storage systems play a central role in the transformation of urban energy systems towards greater sustainability and efficiency. They offer a wide range of solutions to the challenges posed by climate change and the energy transition. Particularly in the context of urban heat problems, heat storage systems can make an important contribution to improving the urban climate and quality of life.

However, the successful integration of heat storage systems into urban energy concepts requires a holistic approach. Technological innovations must go hand in hand with an adapted regulatory framework, new business models and increased cooperation between different stakeholders. Cities and municipalities are called upon to develop long-term strategies that consider heat storage as an integral part of sustainable energy systems.

With advancing technological development and increasing experience in the planning and operation of large storage systems, heat storage systems will play an even greater role in urban energy supply in the future. They are a key element in the realization of climate-neutral cities and make a significant contribution to overcoming the challenges of climate change in urban areas.

A new tower in the village

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In 2020, the small village of Susch in Switzerland gained a new attraction: the “Tuor per Susch” tower by artist Not Vital.

The small village of Susch in Switzerland is remotely located between Scuol-Tarasp and St. Moritz. Since the Muszeum Susch openedthere in 2019 , it has been attracting more and more visitors interested in architecture and art. A new attraction was added in 2020: a tower by Swiss artist Not Vital.

To the side of the country road between Scuol-Tarasp and St. Moritz, the small village of Susch nestles alongside the River Inn on the meadow slopes at the foot of the nearby mountains. It is home to the newly established Muzeum Susch, which was created by Polish patron Grazyna Kulczyk and exhibits mainly contemporary artists alongside permanent installations in temporary exhibitions. It extends over several historic houses with modern applications.

Until now, the village in the Swiss Lower Engadine had three historic towers: the Romanesque tower of the village church, the residential tower “Tuor La Praschun” from the 12th/13th century and the “Tuor Planta” – the foundations of the latter only dating back to the 13th century. A fourth, gleaming white, modern tower has recently been added to the three existing towers in the village. It was created by the internationally renowned artist Not Vital, who was born in Switzerland in 1948 and has already caused a sensation elsewhere with towers and art installations in the landscape; his sculptural architecture in a landscape context is well-known: “Makaranta”, Niger 2003; “Not Ona”, Chile 2008-14; “The Chapel “Philippines 2016; “House to watch the 3 volcanoes”, Indonesia 2017; “House to watch the wunset” at Tarasp Castle, very close to the tower in Susch.

The “Tuor per Susch” (Tower for Susch) 2020 is hollow inside up to the gable and can be entered – but not climbed – via a rectangular opening in the stone. It was made from a block of marble by Gabriele and Umberto Togni from Pietrasanta, Italy, and was erected after two years of work at the special scenic location on a meadow above the museum. The tower is ten meters high and fascinates with its simplicity, its high design quality
– The perfectly crafted and polished surface – in the setting of the old Engadine houses, the surrounding landscape and the modern museum architecture of Susch.

The tower seems to mediate between the landscape and the village architecture. It changes the landscape and enhances it at the same time. Architecture and sculpture merge into one another.
The museum’s exhibition catalog states: “Its open form, the imposing sense of space [author’s note: the “sound of the interior”] that the viewer feels and the time spent on its creation are linked to the frightening surroundings of this remote location at over 1,400 meters above sea level. Vital says ‘Ars una est. It is all one. I don’t like order, but I like harmony.'” (p. 70, exhibition catalog of the Muzeum Susch, Art Stations Foundation CH)

Here you can read an article about the observation tower on Lake Seljord in Norway.