Edge computing in the city administration – fast data on site

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Photo of a group of people in front of an urban building in Berlin, taken by Shannia Christanty.

Edge Computing in der Stadtverwaltung? Das klingt nach Buzzword-Bingo, ist aber längst Realität in Städten, die verstanden haben, dass Daten direkt vor Ort den Unterschied zwischen Trägheit und Innovation machen. Wer wissen will, warum Edge Computing der versteckte Motor smarter Stadtentwicklung ist, und wie deutsche Verwaltungen mit Echtzeitdaten tatsächlich besser regieren könnten, sollte jetzt weiterlesen.

  • Was Edge Computing ist und warum es klassischen Cloud-Strukturen in der urbanen Datenverarbeitung überlegen sein kann.
  • Wie Edge Computing bereits heute urbane Prozesse in der Stadtverwaltung beschleunigt und datengestützte Entscheidungen ermöglicht.
  • Konkrete Anwendungsfälle: Verkehrssteuerung, Umweltmonitoring, Katastrophenschutz und Bürgerbeteiligung.
  • Die technischen und administrativen Herausforderungen bei der Einführung von Edge Computing in deutschen, österreichischen und schweizerischen Kommunen.
  • Governance, Datenschutz und die Rolle offener urbaner Plattformen als Erfolgsfaktoren.
  • Warum Edge Computing die klassische Planungs- und Verwaltungshierarchie herausfordert und zu mehr Transparenz führen kann.
  • Risiken: Fragmentierung, Standardisierungslücken, Kommerzialisierung und technokratischer Bias.
  • Warum Edge Computing das Rückgrat für Urban Digital Twins und andere Zukunftstechnologien bildet.
  • Ausblick auf die nächsten Schritte: Wie Stadtverwaltungen jetzt handeln sollten, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Edge Computing: Revolution am Rand – und mitten im urbanen Alltag

Wer an digitale Stadtverwaltung denkt, hat häufig die klassische Cloud vor Augen: riesige Serverfarmen, irgendwo in Europa, die im Hintergrund unendlich viele Daten auswerten. Doch diese Vorstellung greift zu kurz. Moderne urbane Prozesse verlangen nach Geschwindigkeit, nach Reaktionsfähigkeit und nach Souveränität über die eigenen Daten. Hier kommt Edge Computing ins Spiel – eine Technologie, die Datenverarbeitung dort ermöglicht, wo sie anfallen: direkt am Rand des Netzwerks, also in Sensoren, Kameras, Ampelschaltkästen, Wetterstationen oder sogar Straßenlaternen. Statt alles erst in entfernte Rechenzentren zu schicken, werden Daten lokal vorverarbeitet, ausgewertet und nur die wirklich relevanten Informationen weitergeleitet. Das spart Bandbreite, schützt sensible Daten und eröffnet ganz neue Möglichkeiten für Echtzeitanwendungen in der Stadtverwaltung.

Das Prinzip ist so einfach wie genial: Ein Ampelcontroller erkennt per Kamera eine Störung und reagiert sofort, ohne dass erst die Daten ins zentrale Rathaus-IT-System geschickt werden müssen. Ein Luftqualitätssensor meldet erhöhte Feinstaubwerte und aktiviert direkt vor Ort eine Warnanzeige. Kurzum: Edge Computing verschiebt die Intelligenz an den Rand der Stadt, dorthin, wo sie gebraucht wird. Für die Verwaltung bedeutet das mehr Geschwindigkeit, weniger Abhängigkeit von externen Cloud-Anbietern und eine bessere Kontrolle über die eigenen Datenströme. Das ist weit mehr als ein technischer Trend – es ist ein Paradigmenwechsel in der urbanen Datenverarbeitung.

In der Praxis zeigt sich, dass Städte mit Edge Computing nicht nur schneller, sondern auch flexibler werden. Sie können auf lokale Ereignisse sofort reagieren, etwa beim Verkehrsmanagement, beim Umweltschutz oder im Katastrophenfall. Gleichzeitig wird die Infrastruktur resilienter: Fällt die Verbindung zur Cloud aus, läuft vieles trotzdem weiter, weil die Entscheidungslogik vor Ort verankert ist. Gerade in der deutschen Verwaltungslandschaft, die oft von komplexen föderalen Zuständigkeiten und unterschiedlichen IT-Standards geprägt ist, kann Edge Computing helfen, zentrale Abhängigkeiten zu verringern und lokale Handlungsfähigkeit zu stärken.

Doch Edge Computing ist nicht nur Technik, sondern auch eine neue Form des Denkens: Weg von der zentralen Steuerung, hin zu einer dezentralen und dynamischen Verwaltung. Das eröffnet Chancen für Innovation – aber auch Herausforderungen. Denn wer entscheidet, welche Algorithmen am Rand laufen? Wie werden Updates und Sicherheitsstandards gewährleistet? Wie bleibt die Datenhoheit bei der Stadt? Diese Fragen sind nicht trivial, sondern entscheidend für die erfolgreiche Einführung von Edge Computing in der urbanen Praxis.

Nicht zuletzt ist Edge Computing ein Enabler für viele andere Technologien, die gerade in der Stadtentwicklung an Bedeutung gewinnen: Urban Digital Twins, IoT-gestützte Quartiersentwicklung, intelligente Energiesysteme – sie alle profitieren davon, wenn Daten schnell, sicher und lokal verarbeitet werden. Wer heute auf Edge Computing setzt, baut das Fundament für die smarte, resiliente Stadt von morgen.

Einsatzfelder: Wie Edge Computing die Stadtverwaltung smarter macht

Die Einsatzmöglichkeiten von Edge Computing in der Stadtverwaltung sind so vielfältig wie der urbane Alltag selbst. Ein Paradebeispiel ist das Verkehrsmanagement. Moderne Verkehrsleitsysteme arbeiten mit einer Vielzahl von Sensoren, Kameras und Aktoren, die in Echtzeit Daten liefern – etwa über Verkehrsfluss, Stauentwicklung, Unfälle oder Baustellen. Mit Edge Computing können diese Daten direkt vor Ort ausgewertet werden. Das ermöglicht eine sofortige Anpassung von Ampelphasen, dynamische Umleitungsempfehlungen oder eine gezielte Steuerung von Zufahrtsbeschränkungen. In Städten wie München oder Zürich laufen erste Pilotprojekte, bei denen Edge-basierte Verkehrsrechner deutlich schneller auf Störungen reagieren als klassische, zentral gesteuerte Systeme.

Auch im Umweltmonitoring eröffnet Edge Computing neue Horizonte. Luftqualitätsmessungen, Lärmsensorik, Wetterdaten – all diese Informationen können lokal interpretiert und sofort in Maßnahmen übersetzt werden. Beispiel: In Stuttgart messen Sensoren in stark belasteten Straßenabschnitten Feinstaubwerte. Überschreiten sie einen kritischen Schwellenwert, wird automatisch vor Ort eine Warnung aktiviert oder es werden temporäre Fahrverbote vorgeschlagen. Das alles geschieht, ohne dass erst alle Rohdaten ins zentrale System übertragen werden müssen. Für die Stadtverwaltung bedeutet das eine enorme Effizienzsteigerung – und für die Bürger mehr Transparenz und Sicherheit.

Ein weiteres Feld ist der Katastrophenschutz. Bei Starkregen, Hochwasser oder Bränden zählt jede Sekunde. Edge Computing ermöglicht es, Sensordaten zu Pegelständen, Niederschlägen oder Windgeschwindigkeiten direkt vor Ort auszuwerten und Warnungen auszugeben, noch bevor die Zentrale überhaupt informiert ist. In Kombination mit digitalen Einsatzkarten und lokalen Kommunikationssystemen kann die Stadt schneller und gezielter reagieren. Auch hier zeigt sich: Dezentralität ist keine Schwäche, sondern ein echter Vorteil im Krisenfall.

Doch Edge Computing kann noch mehr: Es erleichtert die Einbindung von Bürgern in Planungs- und Entscheidungsprozesse. Mobile Sensoren, Bürger-Apps oder vernetzte Displays im öffentlichen Raum können lokal Daten erfassen und auswerten – etwa zur Lärmbelastung, zum Verkehrsaufkommen oder zur Nutzung von Grünflächen. Diese Informationen können aggregiert und anonymisiert in die kommunale Planung einfließen. So entsteht eine neue Form der Bürgerbeteiligung, die auf direktem, schnellem Feedback basiert und die Stadtverwaltung zum agilen Dienstleister macht.

Schließlich ist Edge Computing auch ein Game Changer für das Facility Management und die Energieeffizienz städtischer Gebäude. Intelligente Steuerungen für Heizung, Belüftung oder Beleuchtung reagieren auf lokale Verbrauchsdaten und Nutzerverhalten – und das alles, ohne dass sensible Gebäudedaten in die Cloud müssen. Gerade für deutsche Städte mit ihren hohen Anforderungen an Datenschutz und Energieeffizienz ist das ein entscheidendes Argument, Edge Computing in die kommunale IT-Strategie zu integrieren.

Herausforderungen: Technik, Governance und das deutsche Datenschutz-Paradox

Wie so oft in der digitalen Stadtentwicklung ist der Weg von der Pilotanwendung zur flächendeckenden Einführung mit Stolpersteinen gepflastert. Technisch gesehen ist Edge Computing zwar ausgereift, doch die Integration in bestehende Verwaltungsstrukturen ist alles andere als trivial. Unterschiedliche IT-Standards, fragmentierte Zuständigkeiten und eine oft heterogene Geräteinfrastruktur machen die flächendeckende Nutzung in deutschen, österreichischen und schweizerischen Städten zur Herausforderung. Nicht selten sind Sensoren, Kameras und Aktoren proprietär, inkompatibel oder schlichtweg nicht für Edge-Anwendungen ausgelegt. Hier braucht es Investitionen in offene Schnittstellen, interoperable Plattformen und standardisierte Protokolle.

Ein weiteres Problemfeld ist die Governance. Wer trifft die Entscheidungen darüber, welche Daten lokal verarbeitet werden und welche ins zentrale System gehen? Wie werden Algorithmen gepflegt, gewartet und überprüft? Wer haftet bei Fehlfunktionen oder Sicherheitslücken? Die Antworten liegen oft irgendwo zwischen dem städtischen IT-Amt, den Fachabteilungen, externen Dienstleistern und – nicht zu vergessen – den Datenschutzbehörden. Es braucht klare Verantwortlichkeiten und Prozesse, damit Edge Computing nicht zu einer neuen Black Box wird, die demokratische Kontrolle erschwert anstatt zu fördern.

Und dann ist da noch das deutsche Datenschutz-Paradox: Einerseits bietet Edge Computing die Chance, Daten gar nicht erst zentral zu speichern, sondern direkt vor Ort zu anonymisieren oder zu löschen. Andererseits gibt es oft Unsicherheiten, wie lokale Datenverarbeitung mit der DSGVO in Einklang gebracht werden kann. Viele Kommunen schrecken vor der Implementierung zurück, weil sie befürchten, gegen Datenschutzauflagen zu verstoßen oder in eine Grauzone zu geraten. Dabei könnte gerade Edge Computing helfen, sensible Informationen besser zu schützen – sofern die Prozesse transparent und nachvollziehbar gestaltet werden.

Ein unterschätztes Risiko ist die Fragmentierung der Systeme. Wenn jede Stadt, jeder Landkreis oder sogar jede Abteilung eigene Lösungen nutzt, entstehen Insellösungen, die auf Dauer weder skalierbar noch wartbar sind. Das hemmt Innovation, erschwert Datenaustausch und verursacht unnötige Kosten. Die Lösung liegt in der Entwicklung offener urbaner Plattformen, die Edge- und Cloud-Architekturen miteinander verbinden und auf gemeinsamen Standards basieren. Hier sind Bund, Länder und Kommunen gleichermaßen gefragt, Leitplanken zu setzen und Investitionen zu bündeln.

Schließlich ist auch der kulturelle Wandel nicht zu unterschätzen. Edge Computing verlangt von Verwaltungen, Prozesse neu zu denken, Verantwortung zu teilen und mehr Transparenz zu wagen. Das ist unbequem, bietet aber die Chance, starre Hierarchien aufzubrechen und die Stadtverwaltung agiler, reaktionsfähiger und bürgernäher zu machen. Wer sich dieser Herausforderung stellt, wird langfristig mit mehr Innovationskraft und gesellschaftlicher Akzeptanz belohnt.

Edge Computing als Basis für Urban Digital Twins und die resiliente Stadt

Edge Computing ist nicht nur ein Werkzeug für einzelne Anwendungen, sondern das Rückgrat einer neuen Generation von Stadttechnologien. Besonders deutlich wird das beim Thema Urban Digital Twins – also digitalen Abbildern der Stadt, die mit Echtzeitdaten aus verschiedensten Quellen gespeist werden. Ohne Edge Computing wäre die Vision des ständig aktuellen, selbstlernenden Stadtmodells reine Utopie: Die Datenmengen, die etwa für die Simulation von Verkehrsflüssen, Mikroklimata oder Energieverbräuchen anfallen, sind so enorm, dass sie unmöglich zentral und in Echtzeit verarbeitet werden könnten. Erst Edge Computing macht es möglich, Daten vor Ort zu filtern, zu aggregieren und nur die entscheidenden Informationen an den Digital Twin weiterzugeben. So entsteht ein lebendiges, atmendes Stadtmodell, das Verwaltung, Politik und Bürger gleichermaßen nutzen können.

Auch für die resiliente Stadtentwicklung ist Edge Computing der Schlüssel. Klimawandel, Urbanisierung und demografischer Wandel setzen Städte unter Druck, schneller und flexibler zu reagieren. Mit dezentraler Datenverarbeitung können Frühwarnsysteme für Hitze, Hochwasser oder Stromausfälle direkt in den betroffenen Quartieren aktiv werden – ohne Zeitverlust und ohne Angst vor einem Ausfall der zentralen IT. Das macht die Stadt nicht nur smarter, sondern auch widerstandsfähiger gegenüber Krisen und Störungen.

Nicht zu vergessen ist das Thema Energie. Edge Computing kann helfen, lokale Energiesysteme effizienter zu betreiben, Lastspitzen zu erkennen und regenerative Quellen optimal einzubinden. In der Smart City von morgen werden Gebäude, Straßenbeleuchtung, Ladeinfrastruktur und Verkehrssysteme zu einem intelligenten Netzwerk verschmelzen – gesteuert durch lokale, autonome Knotenpunkte, die Daten analysieren und Entscheidungen treffen. Das reduziert nicht nur den Energieverbrauch, sondern eröffnet auch neue Möglichkeiten für die Beteiligung von Quartieren, Unternehmen und Bürgern an der urbanen Energiewende.

Edge Computing ist darüber hinaus ein Treiber für Innovation in der Beteiligung und Kommunikation. Wenn Daten und Simulationen direkt vor Ort, etwa auf digitalen Stadtmodellen am Bauzaun oder interaktiven Bürgerdisplays, sichtbar werden, entsteht eine neue Form des Dialogs zwischen Verwaltung und Öffentlichkeit. Die Stadt wird zur Arena für Experimente, Szenarien und gemeinsames Lernen – und das auf Basis von Fakten, nicht von Bauchgefühlen. Für Planer, Architekten und Stadtverantwortliche eröffnet das ganz neue Perspektiven in der Kommunikation und Akzeptanz urbaner Projekte.

Am Ende ist Edge Computing viel mehr als eine technische Infrastruktur: Es ist das Fundament für eine Stadt, die ihre Daten versteht, nutzt und in echten Mehrwert für Lebensqualität, Nachhaltigkeit und Teilhabe verwandelt. Wer die Potenziale erkennt und mutig nutzt, wird die urbane Zukunft aktiv gestalten – statt nur zu verwalten.

Fazit: Edge Computing – der unsichtbare Motor der urbanen Transformation

Edge Computing mag auf den ersten Blick wie ein weiteres Modewort im Dschungel der Digitalisierung erscheinen, doch der Schein trügt. In Wahrheit ist es der Kern einer neuen urbanen Intelligenz, die Stadtverwaltungen schneller, flexibler und demokratischer macht. Von der Verkehrssteuerung über den Katastrophenschutz bis zur Bürgerbeteiligung – überall dort, wo Daten in Echtzeit ausgewertet werden müssen, ist Edge Computing der Enabler. Die Herausforderungen sind beträchtlich: Technik, Governance, Datenschutz und Kultur müssen zusammengedacht werden. Aber der Lohn ist hoch. Städte, die jetzt auf dezentrale Datenverarbeitung setzen, schaffen die Grundlagen für Urban Digital Twins, resiliente Infrastrukturen und eine Verwaltung, die wirklich auf die Bedürfnisse von Bürgern und Umwelt eingehen kann. Wer weiterhin auf zentrale, langsame Strukturen setzt, riskiert, im internationalen Wettbewerb abgehängt zu werden. Edge Computing ist kein Selbstzweck, sondern die Eintrittskarte in eine urbane Zukunft, in der Innovation, Partizipation und Nachhaltigkeit keine Schlagworte mehr sind, sondern gelebte Realität. Es wird Zeit, dass Stadtverwaltungen den Mut finden, den „Rand“ ins Zentrum ihrer IT-Strategie zu holen – für eine Stadt, die nicht nur verwaltet, sondern gestaltet.

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IBA Basel Specialist publication from the G+L editorial team

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With the end of the IBA Basel Expo at the beginning of June 2021, the International Building Exhibition Basel 2020 officially came to an end and with it what was effectively the first International Building Exhibition in the border triangle between Germany, France and Switzerland. A closing film now summarizes the goals and developments of IBA Basel 2020.

The IBA Basel was the first International Building Exhibition to address the topic of spatial planning in border regions. International Building Exhibitions are a special format for urban and regional development. They are a hallmark of national building and planning culture. For more than a century, these experimental fields have brought current issues of planning and building to the forefront of national and international debate.

The origins of the IBA Basel date back to 2008, when everything began with the so-called first “draft memorandum”. This was drawn up by the Department of Construction and Transport of the Canton of Basel-Stadt together with the Trinational Eurodistict Basel TEB. In 2009, the TEB worked out the challenges and opportunities of trinational fragmentation and published these in the 2020 development strategy “A Future for Three”. In the strategy, it identified the main spatial planning objectives of “settlement development”, “transport development” and “landscape planning” as well as the “interactions with the areas of economic and population development” and “governance” and “financing of major metropolitan projects”. In 2010, the political players in the region jointly proclaimed the Basel International Building Exhibition.

2020: 20 projects with the IBA Basel label

In the ten years that followed, the IBA Basel put the shared responsibility for the agglomeration into concrete terms in projects, buildings, infrastructure and landscapes and provided impetus for a cross-border culture of cooperation, in line with the official IBA motto “Au-delà des frontières, ensemble – Growing together across borders”. Under the direction of Monica Linder-Guarnaccia, the IBA in the border triangle saw itself as an instrument of change. From 130 project proposals, the IBA team and a large number of stakeholders from the administration and interest groups launched 43 cross-border projects. A total of 20 of these were officially labeled as IBA projects in 2020.

To the memorandum of the IBA Basel

The memorandum of the IBA Expert Council describes the basis for implementing an IBA in ten recommendations. Precisely because the IBAs have no fixed regulations, their significance for building culture and urban development in a regional, national and international context must be constantly reviewed.

About the IBA Expert Council

The IBA Expert Council supports and advises the current IBAs and ensures that the developments, structures and content of the IBAs are in line with the quality criteria set out in the Memorandum. It also accompanies the preparatory phases of the IBA initiatives. The IBA Expert Council was appointed by the Federal Ministry of Building. Read more about the Expert Council here.

The initial situation of the International Building Exhibition Basel was that of a fragmented agglomeration. The central IBA task was to harmonize the different submission rights, legal bases, internal administrative processes, decision-making powers and financing models of the three participating countries and, last but not least, to build up intercultural competence. This was no easy task and without an understanding of the different mentalities and hierarchies, the implementation of real cross-border projects on an equal footing with the other party would not have been possible. In the course of the IBA in the border triangle, a paradigm shift took place in cross-border cooperation between German, French and Swiss stakeholders. The border region grew together on a political, economic and cultural level during the IBA years.

A budget of twelve million euros instead of one billion

Getting there was an adventure and many a stone had to be cleared away. The IBA in the three countries had to work with the different cultural influences of the three countries, the economic discrepancy between the flourishing economic metropolis of Basel and the agglomeration and the bilingualism – German and French. Above all, however, financing was a constant problem. Despite the support of 27 financing municipalities, the available budget remained far underfunded. The IBA Basel worked with twelve million, while the IBA Hamburg received one billion euros.
The planned three-year financing of the IBA Basel office and its project development fund placed additional demands on the ten-year project throughout its entire duration. This also became part of a recurring search for consensus, added value and return on investment.

The IBA in the border triangle is not an architectural showcase in the traditional sense and has therefore been criticized several times in the past. According to critics, the lighthouse projects traditionally built for an IBA are missing. And yes, the International Building Exhibition Basel is not characterized by building construction projects. Rather, it defines a new era for the format of the International Building Exhibition itself. The background: unlike its predecessors – such as the IBA Stadtumbau in Saxony-Anhalt, the IBA See in Lusatia or the IBA Emscher Park – the Basel International Building Exhibition is not taking place in a traditionally structurally weak area.

The IBA of processes

The Basel region has been flourishing for decades with financially strong companies such as Novartis and Roche. The IBA in the border triangle did not arise out of an emergency situation. The challenge of the International Building Exhibition Basel was to establish a tri-national planning culture between more than 64 regional authorities and numerous private stakeholders over ten IBA years and to launch outstanding cross-border projects in a rolling process. The International Building Exhibition Basel is therefore an IBA of processes. This difference has not made it easy for it. In contrast to building construction projects, process innovation is difficult to present.

Out of 130, 20 projects prevailed

An International Building Exhibition puts social, future living environments up for discussion. It must have a message and this must be significant for other regions, it must be transferable. The International Building Exhibition Basel has shown internationally how measures to strengthen and develop a border region can be implemented together. The Basel International Building Exhibition shows how beneficial it is to take the needs of the other party into account. It has shown how participation and an interdisciplinary approach can increase project quality, even if they take more time and are more complex. The 20 labeled IBA projects together with the IBA project groups and the nominated projects speak for themselves.

IBA Basel closing film

The finissage on June 4, 2021 marked the official end of the IBA Basel Expo and with it the International Building Exhibition Basel. Together with the IBA Presidium, IBA Basel Managing Director Monica Linder-Guarnaccia invited guests to reflect on the findings of ten years of the IBA process and look ahead to the future development of the region.

Spatial planning development across national borders was the focus of the International Building Exhibition Basel. No IBA before the IBA Basel had ever dealt with this topic in this way. The special focus, objectives and developments of the IBA Basel are now summarized in a closing film for the IBA Basel 2020.

Garten + Landschaft provided information online about the projects, their creators and the IBA’s goals. The findings of the first cross-border International Building Exhibition in the border triangle of Germany, France and Switzerland have resulted in the publication “IBA Basel 2020. Crossing borders together” in German and French, which is well worth reading. Find out more here.

Our colleagues at Baumeister also celebrated with a special Baumeister issue on IBA Basel 2020 in May.

Observation tower at Lake Seljord

Building design

At Lake Seljord in the Norwegian province of Telemark, home to a sea monster called Selma, landscape architects and architects planned a “sea snake tower” as part of the “Seljord and its legends” project.

Building in a picturesque landscape is a delightful task. The planners set the scene, the landscape accentuates small buildings. On October 18, a new observation tower, the “Sea Snake Tower”, was opened on Lake Seljord in Norway. It is part of the Skiensvassdraget river system and the culmination of a series of landscape-based interventions placed around the lake as part of the “Seljord and its Legends” project by Feste Landscape Architects, Rintala Eggertson Architects and Springer Kulturstudio, all from Norway. The 15-meter-high tower opens up to the surrounding landscape at different heights. Viewing platforms on the various levels offer views of the landscape. The municipality of Seljord has just under 3,000 inhabitants and is located in the Norwegian province of Telemark. A sea monster called Selma is said to have been sighted for the first time in Seljordsvatn, a lake that lies partly within the municipality, as early as 1750. This is why the coat of arms of Seljord, developed in 1989, shows a yellow sea serpent on a red background. The creature in Lake Seljord is said to be between four and 50 meters long, have a horse or crocodile-like head and appear pitch black. There is also talk of a pair of front fins and humps. The projects of “Seljord and its legends” are documented in Topos 74.Buildings in special places are also the theme of the November issue of Garten + Landschaft. The magazine presents a selection of successful buildings as well as viewing platforms, towers, footbridges and bridges.


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Photos: Dag Jenssen