Heat governance – who is responsible for cooling down?

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Aerial view of a sustainable German city with river, photographed by Carrie Borden

Hitze in der Stadt – ein Thema, das niemanden kaltlässt. Doch während Asphaltflächen glühen und Parks zur Oase werden, bleibt die Frage: Wer sorgt eigentlich für Abkühlung? Und wie sieht eine Governance aus, die der urbanen Hitze wirklich Paroli bieten kann? Zwischen Zuständigkeitswirrwarr, planerischer Verantwortung und politischem Mut entscheidet sich, ob die Städte von morgen lebenswert bleiben – oder im Sommer zum Glutofen werden.

  • Definition und Bedeutung von Hitze-Governance im Kontext der Stadtentwicklung
  • Historische Entwicklung und aktuelle Herausforderungen der Hitzebelastung in Städten
  • Akteure und Verantwortlichkeiten: Wer besitzt den Hebel zur urbanen Abkühlung?
  • Instrumente, Strategien und Best-Practice-Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum
  • Rechtliche, planerische und politische Rahmenbedingungen für kommunale Hitzevorsorge
  • Intersektorale Kooperation: Von Stadtplanung über Grünflächenmanagement bis Gesundheitsbehörden
  • Technologische Innovationen und datenbasierte Entscheidungsfindung
  • Beteiligung der Stadtgesellschaft und die Rolle der Öffentlichkeit
  • Risiken der Verantwortungsdiffusion und Handlungsvakuum in der Governance
  • Ausblick: Wie kann eine wirksame, zukunftsfähige Hitze-Governance aussehen?

Stadthitze als Governance-Herausforderung: Begriff, Bedeutung und Dynamik

Die zunehmende Hitzebelastung in Städten ist längst keine Randnotiz aus dem Wetterbericht mehr, sondern eine der zentralen Herausforderungen der urbanen Zukunft. Während die Sommermonate früher als angenehme Zeit galten, in der das Stadtleben blühte, hat sich die Temperaturkurve in den letzten Jahrzehnten bedenklich verschoben. Hitzewellen sind keine Ausnahmen mehr, sondern Teil der urbanen Normalität – mit dramatischen Folgen für Gesundheit, Lebensqualität und Infrastruktur. Der Begriff der „Hitze-Governance“ beschreibt dabei das Zusammenspiel aus politischen, planerischen und gesellschaftlichen Prozessen, die auf ein Ziel hinauslaufen: Städte nachhaltig abzukühlen und für künftige Hitzesommer zu wappnen.

Doch was bedeutet Governance in diesem Zusammenhang eigentlich? Es geht nicht nur um klassische Steuerung durch Verwaltung oder Politik, sondern um ein komplexes Geflecht aus Regelwerken, Zuständigkeiten, Akteuren und Instrumenten. Diese orchestrieren das Zusammenspiel von Stadtplanung, Grünflächenmanagement, baulichen Maßnahmen und sozialer Infrastruktur. Gerade im Kontext der Hitzebelastung zeigt sich, wie wichtig es ist, dass verschiedene Sektoren und Ebenen miteinander kommunizieren – und nicht jede Abteilung ihr eigenes Süppchen kocht.

Die Herausforderungen sind vielfältig: Dichte Bebauung, versiegelte Flächen und mangelnde Durchlüftung sind nur einige der stadtklimatischen Probleme, die sich durch den Klimawandel weiter zuspitzen. Die sogenannten „Urban Heat Islands“ – also überhitzte Stadtgebiete – entstehen dort, wo sich Asphalt und Beton aufheizen und nachts kaum abkühlen. Diese Effekte treffen vulnerable Gruppen besonders hart: Kinder, ältere Menschen, Kranke und sozial Benachteiligte leiden am stärksten unter extremer Hitze, mit teils gravierenden gesundheitlichen Folgen.

Städte stehen somit vor der Herausforderung, ihre Strukturen und Prozesse radikal zu überdenken. Hitzeschutz gehört nicht mehr in die Schublade der freiwilligen Aufgaben, sondern muss zur Pflichtaufgabe werden. Städte, die hier zögern, riskieren nicht nur Imageschäden, sondern setzen das Wohl ihrer Bürger aufs Spiel – und sorgen langfristig für immense Folgekosten im Gesundheits- und Infrastrukturbereich. Die Debatte um Hitze-Governance ist daher keine Frage des guten Willens, sondern der urbanen Überlebensfähigkeit.

Ein weiteres Problemfeld: Die zeitliche Dynamik der Hitzebelastung. Während die Planung oft in Zeiträumen von Jahrzehnten denkt, schlagen Hitzewellen kurzfristig und unvorhersehbar zu. Governance bedeutet deshalb, Reaktionsfähigkeit und Resilienz in die DNA der Stadt einzubauen – und dafür zu sorgen, dass Abkühlung nicht dem Zufall oder einzelnen Initiativen überlassen wird. Genau hier entscheidet sich, wie handlungsfähig die Stadt in der Klimakrise tatsächlich ist.

Wer ist verantwortlich? Akteure, Zuständigkeiten und die Kunst des Zusammenwirkens

Die Frage nach der Verantwortlichkeit für urbane Abkühlung führt direkt ins Herz der Governance-Debatte. Denn anders als bei klassischen Infrastrukturthemen, bei denen ein klarer Träger – etwa das Tiefbauamt für Straßen oder die Wasserwerke für Leitungen – zuständig ist, verlaufen die Zuständigkeiten beim Hitzeschutz oft diffus. Stadtplaner, Landschaftsarchitekten, Gesundheitsämter, Umweltreferate, Immobilienbesitzer, Wohnungsbaugesellschaften, soziale Träger, sogar die lokale Wirtschaft: Sie alle sind direkt oder indirekt betroffen, und doch fühlt sich kaum jemand vollumfänglich zuständig.

Genau hier liegt das berühmte Governance-Problem: Wer den Hut aufhat, kann gestalten. Wer ihn nicht trägt, bleibt im Zweifel Zuschauer. Doch die Praxis zeigt, dass Abkühlung in der Stadt ein Gemeinschaftswerk sein muss. Die klassische Hierarchie der Stadtverwaltung stößt dabei an ihre Grenzen. Es braucht interdisziplinäre Teams, ressortübergreifende Arbeitsgruppen und ein klares Bekenntnis der politischen Führung, dass Hitzeschutz nicht im Zuständigkeitsnebel verschwindet. Gerade in Großstädten lässt sich beobachten, dass erfolgreiche Hitze-Governance dort funktioniert, wo Personal, Budgets und Kompetenzen gebündelt werden.

Ein Blick auf erfolgreiche Beispiele zeigt: In Wien etwa wurde eine eigene Koordinationsstelle für Hitzeschutz eingerichtet, die ressortübergreifend agiert und Maßnahmen vom Straßenbau bis zur Begrünung orchestriert. In Zürich wiederum gibt es ein stadtweites Monitoring-System, das relevante Daten bündelt und Entscheidungsgrundlagen für Politik und Verwaltung bereitstellt. Auch in deutschen Städten wie Mannheim oder München entstehen zunehmend interdisziplinäre Hitzeschutzkonzepte, die diverse Akteursgruppen an einen Tisch holen – von der Verwaltung über die Wissenschaft bis zur organisierten Zivilgesellschaft.

Doch auch die private Immobilienwirtschaft und die Bürger selber spielen eine zentrale Rolle. Dach- und Fassadenbegrünungen, Entsiegelungen von Innenhöfen, private Schattenspender wie Bäume oder Pergolen – all das sind Maßnahmen, die nicht verordnet, sondern motiviert und unterstützt werden müssen. Governance bedeutet hier, Anreize zu schaffen, Beratung zu bieten und regulatorische Hürden abzubauen. Ohne die Einbindung der Stadtgesellschaft bleibt der Hitzeschutz Stückwerk – und die Wirkung verpufft im lokalen Mikrokosmos.

Eine weitere Herausforderung ist die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Verwaltungsebenen. Während Bund und Länder oft die Rahmenbedingungen setzen, liegen die konkreten Maßnahmen meist in kommunaler Hand. Dies führt nicht selten zu Friktionen: Förderprogramme werden nicht genutzt, weil kommunale Planungskapazitäten fehlen; rechtliche Unsicherheiten bremsen innovative Ansätze aus; und der berühmte Föderalismus sorgt für ein Flickenteppich an Zuständigkeiten. Erfolgreiche Hitze-Governance verlangt deshalb nach klaren Prozessen, verbindlichen Zielen und einer gemeinsamen Sprache aller Beteiligten – von der Verwaltungsspitze bis zum Quartiersverein.

Instrumente und Strategien: Wie Städte die Abkühlung organisieren

Hat die Stadt einmal erkannt, dass Hitze-Governance Chefsache ist, beginnt die eigentliche Arbeit: die Entwicklung und Umsetzung von Instrumenten und Strategien, die spürbar für Abkühlung sorgen. Am Anfang steht meist die Analyse – und zwar nicht als Einmalstudie, sondern als fortlaufendes Monitoring. Stadtklimaanalysen, Hitzekarten und Vulnerabilitätsstudien bilden die Grundlage, auf der planerische und politische Entscheidungen getroffen werden. Ohne verlässliche Daten bleibt jede Maßnahme ein Blindflug in den Hitzesommer.

Ein wirkungsvolles Instrument sind kommunale Hitzeschutzpläne, wie sie inzwischen in zahlreichen deutschen Städten erarbeitet werden. Sie bündeln kurzfristige Anpassungsmaßnahmen – etwa das Öffnen von Kälteräumen bei Hitzewellen oder die gezielte Bewässerung von Stadtbäumen – mit langfristigen planerischen Ansätzen wie der Entsiegelung von Flächen, der Förderung von Stadtgrün und der klugen Steuerung von Neubauprojekten. Innovationen wie Cool Roofs, grüne Dächer, reflektierende Fassadenfarben oder klimaresiliente Pflanzkonzepte gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung.

Doch Strategie allein reicht nicht. Die Umsetzung steht und fällt mit der Integration in die alltäglichen Planungsprozesse. Das bedeutet: Hitzeschutz muss fester Bestandteil von Bebauungsplänen, Flächennutzungsplänen und Bauordnungen werden. Städte, die dies konsequent umsetzen, stellen zum Beispiel verbindliche Mindestanteile an unversiegelten Flächen, verpflichtende Baumpflanzungen oder Vorgaben für luftdurchlässige Fassaden auf. Auch Förderprogramme – etwa für private Begrünungsmaßnahmen – sind ein wichtiger Baustein, um die breite Stadtgesellschaft einzubinden.

Ein weiteres zentrales Instrument ist die Digitalisierung. Moderne Sensornetzwerke, Geodatenplattformen und Urban Digital Twins ermöglichen es, Temperaturverläufe in Echtzeit zu überwachen, Handlungsbedarfe frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen gezielt zu steuern. Städte wie Hamburg und Wien experimentieren mit solchen Systemen, um beispielsweise die Bewässerung von Stadtbäumen bedarfsorientiert zu organisieren oder Hitzeschutzmaßnahmen im öffentlichen Raum zu priorisieren. Die Herausforderung liegt darin, diese Technologien nicht als Selbstzweck zu begreifen, sondern sie intelligent in die Governance-Strukturen zu integrieren.

Eine sinnvolle Strategie schließlich setzt auf Partizipation. Bürgerbeteiligung, Informationskampagnen und niedrigschwellige Mitmachangebote sind entscheidend, um Akzeptanz zu schaffen und das Wissen der Stadtgesellschaft zu nutzen. Denn oft wissen die Anwohner am besten, wo die Hitze besonders drückt oder welche Schattenplätze fehlen. Erfolgreiche Städte holen diese Expertise systematisch an Bord – und machen die Abkühlung zur gemeinsamen Aufgabe.

Zwischen Verantwortungsvakuum und Vorreiterrolle: Risiken und Chancen der Hitze-Governance

So überzeugend das Konzept der Hitze-Governance klingt, so groß sind die Risiken, wenn Verantwortlichkeiten verwischen oder Maßnahmen im Zuständigkeitsdschungel versanden. Das berühmte Verantwortungsvakuum droht immer dann, wenn klare Ansagen fehlen, Ressourcen unzureichend sind oder die politische Führung das Thema nicht zur Priorität macht. In der Praxis ist zu beobachten, dass Hitzeschutz oft als „weiches“ Thema behandelt wird – nett, aber nicht zwingend. Das rächt sich spätestens, wenn die nächste Hitzewelle zuschlägt und Krankenhäuser, Infrastruktur und soziale Dienste an ihre Belastungsgrenzen stoßen.

Ein weiteres Risiko liegt in der Komplexität der Governance-Strukturen selbst. Zu viele Akteure, zu viele Schnittstellen, zu wenig Koordination – das führt nicht nur zu Ineffizienzen, sondern auch zu einer gewissen Verantwortungsdiffusion. Im schlimmsten Fall fühlt sich niemand mehr zuständig, und Maßnahmen bleiben Stückwerk. Hier ist es entscheidend, klare Verantwortlichkeiten zu definieren und diese mit Ressourcen, Kompetenzen und politischer Rückendeckung zu unterlegen.

Doch die Risiken sind nicht nur organisatorischer Natur. Auch soziale Gerechtigkeit muss Teil der Hitze-Governance sein. Denn Hitzeschutz darf kein Privileg der Wohlhabenden sein, die sich im klimatisierten Loft abkühlen können, während sozial Schwächere in aufgeheizten Wohnungen ausharren. Städte, die hier versagen, verstärken soziale Spaltungen und verlieren das Vertrauen ihrer Bürger. Chancengleichheit, Transparenz und gezielte Unterstützung vulnerabler Gruppen gehören deshalb zum Pflichtprogramm jeder ernst gemeinten Governance-Strategie.

Gleichzeitig bieten sich enorme Chancen. Wer Hitze-Governance konsequent als Querschnittsaufgabe begreift, kann nicht nur das Stadtklima verbessern, sondern Lebensqualität, Gesundheit und soziale Kohäsion stärken. Städte, die bei der Abkühlung vorangehen, punkten auch bei der Standortattraktivität, dem Image und der Innovationskraft. Sie werden zu Vorreitern der nachhaltigen Stadtentwicklung – und setzen Benchmarks für andere Kommunen, die noch zögern.

Ein weiterer Vorteil: Die Integration von Hitzeschutz in die Stadtplanung fördert Kreativität und Experimentierfreude. Ob temporäre Stadtmöblierung, innovative Beschattungskonzepte oder partizipative Pflanzaktionen – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Die besten Lösungen entstehen dort, wo Verwaltung, Wissenschaft und Stadtgesellschaft gemeinsam anpacken – und die Hitze als Chance begreifen, die eigene Stadt neu zu denken.

Ausblick und Fazit: Wege zu einer zukunftsfähigen Hitze-Governance

Die urbane Hitze ist gekommen, um zu bleiben. Städte, die diese Realität nicht nur hinnehmen, sondern aktiv gestalten wollen, brauchen eine robuste, flexible und inklusive Hitze-Governance. Das beginnt bei der politischen Priorisierung und reicht über die Entwicklung verbindlicher Konzepte bis zur konsequenten Umsetzung vor Ort. Erfolgreiche Städte setzen auf interdisziplinäre Teams, digitale Tools, partizipative Ansätze und eine kluge Balance aus Regulierung und Motivation. Sie verstehen Hitzeschutz als Gemeinschaftswerk – und nicht als Einzelaufgabe einer überlasteten Abteilung.

Die Zukunft gehört Städten, die Innovation und Tradition verbinden: Moderne Sensornetzwerke treffen auf bewährte Stadtgrün-Konzepte, digitale Zwillinge unterstützen die analoge Pflanzaktion im Quartier. Die Governance-Strukturen passen sich an, werden beweglicher, vernetzter und offener für neue Akteure. Wo Verantwortung klar verteilt und Ressourcen gezielt eingesetzt werden, gedeiht nicht nur das Stadtgrün, sondern auch das Vertrauen in die kommunale Handlungsfähigkeit.

Gleichzeitig darf der soziale Aspekt nicht aus dem Blick geraten. Hitzeschutz ist Daseinsvorsorge – und muss alle erreichen, nicht nur die Privilegierten. Maßnahmen müssen messbar, nachvollziehbar und gerecht verteilt werden. Das erfordert Mut zur Transparenz, Bereitschaft zum Dialog und eine Prise Pragmatismus im Umgang mit Zielkonflikten.

Die Herausforderungen sind groß, aber die Werkzeuge sind vorhanden. Es liegt an den Städten – und an allen, die Verantwortung übernehmen wollen –, diese Werkzeuge zu nutzen, weiterzuentwickeln und gemeinsam für Abkühlung zu sorgen. Die urbane Zukunft entscheidet sich nicht im Elfenbeinturm der Planung, sondern im heißen Asphalt der Straßen, auf den Plätzen und in den Hinterhöfen. Hitze-Governance ist die Kunst, all diese Orte zusammenzudenken – und die Stadt als kühles, lebenswertes Ganzes zu begreifen.

So bleibt festzuhalten: Abkühlung ist kein Zufall, sondern Ergebnis kluger Governance. Wer jetzt investiert, plant nicht nur gegen den Klimawandel, sondern für ein urbanes Leben, das auch im Hochsommer ein Genuss bleibt. Die Verantwortung ist geteilt – aber sie beginnt immer mit dem Mut, die Dinge anders zu machen. G+L bleibt am Ball – und liefert die Expertise, die den Unterschied macht.

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IBA Basel Specialist publication from the G+L editorial team

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With the end of IBA Basel Expo at the beginning of June 2021, the International Building Exhibition Basel 2020 officially came to an end and with it the first effective International Building Exhibition in the border triangle between Germany, France and Switzerland. Everything you need to know about IBA Basel can be found here.

With the end of the IBA Basel Expo at the beginning of June 2021, the International Building Exhibition Basel 2020 officially came to an end and with it what was effectively the first International Building Exhibition in the border triangle between Germany, France and Switzerland. A closing film now summarizes the goals and developments of IBA Basel 2020.

The IBA Basel was the first International Building Exhibition to address the topic of spatial planning in border regions. International Building Exhibitions are a special format for urban and regional development. They are a hallmark of national building and planning culture. For more than a century, these experimental fields have brought current issues of planning and building to the forefront of national and international debate.

The origins of the IBA Basel date back to 2008, when everything began with the so-called first “draft memorandum”. This was drawn up by the Department of Construction and Transport of the Canton of Basel-Stadt together with the Trinational Eurodistict Basel TEB. In 2009, the TEB worked out the challenges and opportunities of trinational fragmentation and published these in the 2020 development strategy “A Future for Three”. In the strategy, it identified the main spatial planning objectives of “settlement development”, “transport development” and “landscape planning” as well as the “interactions with the areas of economic and population development” and “governance” and “financing of major metropolitan projects”. In 2010, the political players in the region jointly proclaimed the Basel International Building Exhibition.

2020: 20 projects with the IBA Basel label

In the ten years that followed, the IBA Basel put the shared responsibility for the agglomeration into concrete terms in projects, buildings, infrastructure and landscapes and provided impetus for a cross-border culture of cooperation, in line with the official IBA motto “Au-delà des frontières, ensemble – Growing together across borders”. Under the direction of Monica Linder-Guarnaccia, the IBA in the border triangle saw itself as an instrument of change. From 130 project proposals, the IBA team and a large number of stakeholders from the administration and interest groups launched 43 cross-border projects. A total of 20 of these were officially labeled as IBA projects in 2020.

To the memorandum of the IBA Basel

The memorandum of the IBA Expert Council describes the basis for implementing an IBA in ten recommendations. Precisely because the IBAs have no fixed regulations, their significance for building culture and urban development in a regional, national and international context must be constantly reviewed.

About the IBA Expert Council

The IBA Expert Council supports and advises the current IBAs and ensures that the developments, structures and content of the IBAs are in line with the quality criteria set out in the Memorandum. It also accompanies the preparatory phases of the IBA initiatives. The IBA Expert Council was appointed by the Federal Ministry of Building. Read more about the Expert Council here.

The initial situation of the International Building Exhibition Basel was that of a fragmented agglomeration. The central IBA task was to harmonize the different submission rights, legal bases, internal administrative processes, decision-making powers and financing models of the three participating countries and, last but not least, to build up intercultural competence. This was no easy task and without an understanding of the different mentalities and hierarchies, the implementation of real cross-border projects on an equal footing with the other party would not have been possible. In the course of the IBA in the border triangle, a paradigm shift took place in cross-border cooperation between German, French and Swiss stakeholders. The border region grew together on a political, economic and cultural level during the IBA years.

A budget of twelve million euros instead of one billion

Getting there was an adventure and many a stone had to be cleared away. The IBA in the three countries had to work with the different cultural influences of the three countries, the economic discrepancy between the flourishing economic metropolis of Basel and the agglomeration and the bilingualism – German and French. Above all, however, financing was a constant problem. Despite the support of 27 financing municipalities, the available budget remained far underfunded. The IBA Basel worked with twelve million, while the IBA Hamburg received one billion euros.
The planned three-year financing of the IBA Basel office and its project development fund placed additional demands on the ten-year project throughout its entire duration. This also became part of a recurring search for consensus, added value and return on investment.

The IBA in the border triangle is not an architectural showcase in the traditional sense and has therefore been criticized several times in the past. According to critics, the lighthouse projects traditionally built for an IBA are missing. And yes, the International Building Exhibition Basel is not characterized by building construction projects. Rather, it defines a new era for the format of the International Building Exhibition itself. The background: unlike its predecessors – such as the IBA Stadtumbau in Saxony-Anhalt, the IBA See in Lusatia or the IBA Emscher Park – the Basel International Building Exhibition is not taking place in a traditionally structurally weak area.

The IBA of processes

The Basel region has been flourishing for decades with financially strong companies such as Novartis and Roche. The IBA in the border triangle did not arise out of an emergency situation. The challenge of the International Building Exhibition Basel was to establish a tri-national planning culture between more than 64 regional authorities and numerous private stakeholders over ten IBA years and to launch outstanding cross-border projects in a rolling process. The International Building Exhibition Basel is therefore an IBA of processes. This difference has not made it easy for it. In contrast to building construction projects, process innovation is difficult to present.

Out of 130, 20 projects prevailed

An International Building Exhibition puts social, future living environments up for discussion. It must have a message and this must be significant for other regions, it must be transferable. The International Building Exhibition Basel has shown internationally how measures to strengthen and develop a border region can be implemented together. The Basel International Building Exhibition shows how beneficial it is to take the needs of the other party into account. It has shown how participation and an interdisciplinary approach can increase project quality, even if they take more time and are more complex. The 20 labeled IBA projects together with the IBA project groups and the nominated projects speak for themselves.

IBA Basel closing film

The finissage on June 4, 2021 marked the official end of the IBA Basel Expo and with it the International Building Exhibition Basel. Together with the IBA Presidium, IBA Basel Managing Director Monica Linder-Guarnaccia invited guests to reflect on the findings of ten years of the IBA process and look ahead to the future development of the region.

Spatial planning development across national borders was the focus of the International Building Exhibition Basel. No IBA before the IBA Basel had ever dealt with this topic in this way. The special focus, objectives and developments of the IBA Basel are now summarized in a closing film for the IBA Basel 2020.

Garten + Landschaft provided information online about the projects, their creators and the IBA’s goals. The findings of the first cross-border International Building Exhibition in the border triangle of Germany, France and Switzerland have resulted in the publication “IBA Basel 2020. Crossing borders together” in German and French, which is well worth reading. Find out more here.

Our colleagues at Baumeister also celebrated with a special Baumeister issue on IBA Basel 2020 in May.

Observation tower at Lake Seljord

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At Lake Seljord in the Norwegian province of Telemark, home to a sea monster called Selma, landscape architects and architects planned a “sea snake tower” as part of the “Seljord and its legends” project.

Building in a picturesque landscape is a delightful task. The planners set the scene, the landscape accentuates small buildings. On October 18, a new observation tower, the “Sea Snake Tower”, was opened on Lake Seljord in Norway. It is part of the Skiensvassdraget river system and the culmination of a series of landscape-based interventions placed around the lake as part of the “Seljord and its Legends” project by Feste Landscape Architects, Rintala Eggertson Architects and Springer Kulturstudio, all from Norway. The 15-meter-high tower opens up to the surrounding landscape at different heights. Viewing platforms on the various levels offer views of the landscape. The municipality of Seljord has just under 3,000 inhabitants and is located in the Norwegian province of Telemark. A sea monster called Selma is said to have been sighted for the first time in Seljordsvatn, a lake that lies partly within the municipality, as early as 1750. This is why the coat of arms of Seljord, developed in 1989, shows a yellow sea serpent on a red background. The creature in Lake Seljord is said to be between four and 50 meters long, have a horse or crocodile-like head and appear pitch black. There is also talk of a pair of front fins and humps. The projects of “Seljord and its legends” are documented in Topos 74.Buildings in special places are also the theme of the November issue of Garten + Landschaft. The magazine presents a selection of successful buildings as well as viewing platforms, towers, footbridges and bridges.


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Photos: Dag Jenssen