On-demand mobility & planning security – how do they go together?

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Aerial view of buildings with red roofs in Switzerland, photographed by Yevheniia

On-Demand-Mobilität & Planungssicherheit – Wie verträgt sich das?

Flexibilität auf Knopfdruck – Albtraum oder Zukunftsmodell der Stadtplanung? On-Demand-Mobilität verspricht die perfekte Lösung für urbane Mobilitätsprobleme, stellt Planer aber vor völlig neue Herausforderungen. Wie viel Unsicherheit verträgt eine Stadt? Und wie können Planungsprozesse mit dieser Dynamik Schritt halten, ohne den Überblick zu verlieren?

  • Definition und Status Quo der On-Demand-Mobilität im deutschsprachigen Raum
  • Herausforderungen für die klassische Planungssicherheit durch dynamische Mobilitätsangebote
  • Wechselwirkungen zwischen Flexibilität, Nutzerfreundlichkeit und Infrastrukturentwicklung
  • Rechtliche und politische Rahmenbedingungen – Spielräume und Grenzen
  • Innovative Planungsinstrumente: Von Echtzeitdaten bis zu Urban Digital Twins
  • Praxisbeispiele aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Chancen für nachhaltige Stadt- und Freiraumentwicklung
  • Risiken: Fragmentierung, soziale Ungleichheit, Steuerungsprobleme
  • Empfehlungen für Planer und Kommunen: Strategien für eine resiliente Stadtentwicklung

On-Demand-Mobilität: Paradigmenwechsel im urbanen Verkehr

On-Demand-Mobilität ist längst kein bloßes Zukunftsszenario mehr. Der Begriff umfasst dynamische, flexibel buchbare Mobilitätsdienste wie Ridepooling, flexible Kleinbusse, E-Scooter, Carsharing oder Mietfahrräder, die sich per App oder digitaler Plattform quasi in Echtzeit abrufen lassen. Die Nutzer erhalten Mobilität genau dann und dort, wo sie sie benötigen – ohne auf starre Fahrpläne oder feste Haltestellen angewiesen zu sein. Das Versprechen: maximaler Komfort, weniger Leerfahrten, mehr Effizienz.

Diese Entwicklung wurde durch digitale Plattformen, GPS-basierte Datenerfassung und die breite Verfügbarkeit von Smartphones überhaupt erst möglich. Anbieter wie MOIA, CleverShuttle, BerlKönig oder Stadtwerke-basierte Systeme wie SSB Flex in Stuttgart haben in den letzten Jahren ganze Städte als Reallabore genutzt. Besonders in peripheren Lagen, wo klassischer Linienverkehr wirtschaftlich oft nicht zu betreiben ist, gilt On-Demand-Mobilität als Heilsbringer. Aber auch im städtischen Kern sorgt sie für Bewegung – im doppelten Wortsinn.

Die Zahlen sprechen für sich: Im Jahr 2023 wurden laut Bundesverband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) in Deutschland bereits über 280 On-Demand-Verkehre in Betrieb genommen oder geplant. Die Schweiz und Österreich ziehen nach, mit innovativen Pilotprojekten wie SBB GreenClass oder PostAuto PubliCar. Was alle verbindet, ist der Anspruch, die Mobilitätswünsche der Bevölkerung schnell, flexibel und ressourcenschonend zu erfüllen. Dabei steht nicht nur die Technik im Mittelpunkt, sondern auch ein Wandel im Mobilitätsverständnis: Weg vom individuellen Besitz, hin zur geteilten, bedarfsorientierten Nutzung.

Doch bei aller Euphorie: Die klassische Planungskultur, wie sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz über Jahrzehnte geprägt wurde, stößt an ihre Grenzen. Stadt- und Verkehrsplanung sind traditionell auf langfristige Prognosen, feste Liniennetze und infrastrukturelle Dauerhaftigkeit ausgelegt. On-Demand-Angebote hingegen sind volatil, reagieren auf Nachfrage, passen ihre Routen und Betriebszeiten flexibel an. Spätestens hier prallen zwei Welten aufeinander – und das macht die Sache für Planer nicht gerade einfacher.

Die zentrale Frage lautet daher: Wie lassen sich diese scheinbar widersprüchlichen Anforderungen unter einen Hut bringen? Ist Planungssicherheit im Zeitalter der On-Demand-Mobilität überhaupt noch möglich? Oder müssen wir Stadtentwicklung völlig neu denken?

Planungssicherheit unter Druck: Wenn Flexibilität zur Herausforderung wird

Planungssicherheit galt jahrzehntelang als Fundament erfolgreicher Stadtentwicklung. Sie bedeutet, dass Regeln, Strukturen und Prozesse verlässlich sind – für Investoren, für die öffentliche Hand, aber auch für die Nutzer der Stadt. Wer einen Bebauungsplan aufstellt, kalkuliert mit festen Verkehrsströmen, klaren Pendlerrelationen und prognostizierbaren Flächennutzungen. Doch On-Demand-Mobilität wirbelt diese Planungsgrundlage kräftig durcheinander.

Die Volatilität des Nachfrageverhaltens macht es schwer, langfristige Prognosen zu erstellen. Plötzlich entstehen temporäre Hotspots, weil ein Viertel über Nacht zum Gastronomie-Hotspot avanciert oder weil neue Wohnquartiere erst durch flexible Shuttles überhaupt erschlossen werden. Die klassische Erreichbarkeitsanalyse funktioniert nur noch bedingt, wenn Nutzer spontan zwischen Verkehrsmitteln wechseln oder sich neue Angebote im Wochenrhythmus etablieren und wieder verschwinden.

Für Planer bedeutet das eine nie dagewesene Unsicherheit. Wie viele Parkplätze werden wirklich noch gebraucht? Muss eine neue Straße gebaut werden – oder genügt ein On-Demand-Angebot, das Quartier XYZ anbindet? Welche Flächen bleiben Reserve, welche werden aktiviert? Und wie lassen sich die Bedürfnisse von Fußgängern, Radfahrern, klassischen ÖPNV-Nutzern und On-Demand-Kunden in Einklang bringen?

Diese Fragen sind längst nicht nur theoretisch. In Hamburg etwa führt der Erfolg von On-Demand-Services in manchen Quartieren zu einer Entlastung des Parkraums, während andere Stadtteile auf einmal über zusätzliche Verkehre klagen. In Zürich experimentiert man mit flexiblen Haltepunkten, die je nach Nachfrage verschoben werden. In Wien wiederum diskutiert die Stadtverwaltung, wie sich Ridepooling-Angebote mit bestehenden Straßenbahnrouten verzahnen lassen – ohne den Linienverkehr zu kannibalisieren.

Die große Herausforderung liegt darin, den Spagat zu meistern: genügend Spielraum für Innovationen zu lassen, ohne die Steuerbarkeit und Verlässlichkeit der Stadtentwicklung zu verlieren. Es braucht neue Instrumente, mit denen Planer die Dynamik verstehen, bewerten und steuern können. Denn nur so wird aus Flexibilität kein Chaos, sondern ein echter Mehrwert für Stadt und Nutzer.

Innovative Planungsinstrumente: Echtzeitdaten, Simulationen, Urban Digital Twins

Die gute Nachricht: Es gibt sie, die Werkzeuge der Stunde. An erster Stelle stehen Echtzeitdaten, die aus Mobilitätsplattformen, Fahrzeugflotten, Sensorik und Nutzungs-Apps generiert werden. Sie erlauben erstmals, den urbanen Verkehr als lebendigen Organismus zu analysieren. Planer können heute minutengenau nachvollziehen, wo sich Nachfrage-Ballungen bilden, wie sich neue Angebote auf das Mobilitätsverhalten auswirken und welche Strecken besonders beliebt sind.

Noch einen Schritt weiter gehen Simulationen und Urban Digital Twins. Sie machen aus der klassischen Verkehrs- und Flächenplanung eine dynamische Prozessarchitektur. Ein Urban Digital Twin ist nicht nur ein schickes 3D-Modell, sondern ein ständig aktualisiertes, datengetriebenes Abbild der Stadt. Hier lassen sich Szenarien durchspielen: Was passiert, wenn ein neuer Ridepooling-Service in einem bisher schlecht erschlossenen Stadtteil startet? Wie verändert sich das Angebot, wenn E-Scooter in bestimmten Zonen verboten oder gezielt gefördert werden?

Ein Beispiel aus der Praxis: In München wird derzeit ein Urban Digital Twin genutzt, um die Auswirkungen verschiedener On-Demand-Angebote auf das bestehende ÖPNV-Netz zu simulieren. Die Stadt kann damit in Echtzeit nachvollziehen, wie sich Fahrgastströme verlagern, wo Engpässe entstehen und welche Quartiere von zusätzlicher Flexibilität profitieren. In Zürich wiederum werden Daten aus On-Demand-Diensten genutzt, um die Planung von Mobilitäts-Hubs und multimodalen Schnittstellen zu optimieren.

Diese Instrumente sind allerdings kein Selbstläufer. Ohne klare Zielsetzungen, Datenstandards und Schnittstellen zwischen den verschiedenen Akteuren drohen Insellösungen und digitale Black Boxes. Planung braucht Transparenz: Die Algorithmen, die On-Demand-Angebote steuern, müssen nachvollziehbar sein. Nur so bleibt die Hoheit über die Entwicklung der Stadt bei den öffentlichen Stellen – und nicht bei den Betreibern privater Plattformen.

Langfristig wird sich die Rolle der Planer grundlegend wandeln. Sie werden zu Prozessgestaltern, Moderatoren und Datenanalysten – und müssen den Spagat zwischen Steuerung und Offenheit beherrschen. Wer jetzt nicht in digitale Kompetenzen und neue Planungslogiken investiert, riskiert den Anschluss an eine urbane Realität, die längst im Wandel begriffen ist.

Rahmenbedingungen und Praxis: Was Politik und Verwaltung tun können (und müssen)

Damit On-Demand-Mobilität und Planungssicherheit nicht zum Widerspruch werden, braucht es den richtigen Rahmen. Die rechtlichen und politischen Bedingungen sind im deutschsprachigen Raum allerdings noch alles andere als optimal. Das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) in Deutschland, der Gelegenheitsverkehr in der Schweiz oder die Konzessionsregelungen in Österreich hinken den technischen Möglichkeiten oft hinterher. Der Flickenteppich aus Pilotprojekten, Sondergenehmigungen und städtischen Eigeninitiativen sorgt für Unsicherheiten – für Betreiber wie für Planer.

Eine zentrale Aufgabe der Politik ist es daher, Spielregeln zu definieren: Unter welchen Bedingungen dürfen On-Demand-Angebote betrieben werden? Welche Daten müssen zur Verfügung gestellt werden? Wie wird sichergestellt, dass neue Mobilitätsformen nicht nur einzelne Quartiere bedienen, sondern die Stadt als Ganzes voranbringen? Nur mit klaren Leitlinien lassen sich die Vorteile der Flexibilität nutzen, ohne die Steuerbarkeit der Stadtentwicklung zu verlieren.

Vorbildlich agieren Kommunen, die auf offene Datenplattformen setzen und die Zusammenarbeit zwischen Verkehrsbetrieben, Verwaltung und privaten Anbietern aktiv fördern. In Wien etwa ist die Integration von On-Demand-Angeboten in den Verkehrsverbund bereits Realität. In Hamburg wird mit dem Projekt „Switchh“ eine multimodale Mobilitätsplattform aufgebaut, die unterschiedliche Verkehrsträger – vom E-Scooter bis zur S-Bahn – miteinander vernetzt. In Zürich sind On-Demand-Verkehre Teil der offiziellen Nahverkehrsstrategie und werden gezielt eingesetzt, um Lücken im ÖPNV zu schließen.

Doch auch die Verwaltung muss umdenken. Klassische Ausschreibungs- und Genehmigungsprozesse sind oft zu langsam, um mit der Dynamik digitaler Mobilitätsangebote Schritt zu halten. Hier sind agile Verfahren, Testphasen und eine enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft gefragt. Wichtig ist auch, die Bürger frühzeitig einzubinden: On-Demand-Mobilität kann nur dann ihre Vorteile ausspielen, wenn sie als Teil des öffentlichen Raums verstanden und akzeptiert wird.

Schließlich bleibt die Frage nach der Finanzierung. On-Demand-Verkehre sind in der Anfangsphase oft auf öffentliche Subventionen angewiesen. Langfristig müssen Modelle gefunden werden, die wirtschaftlich tragfähig sind, ohne soziale oder räumliche Ausschlüsse zu produzieren. Nur so wird On-Demand-Mobilität zum echten Baustein einer nachhaltigen Stadtentwicklung – und nicht zum kurzlebigen Hype.

Zukunftsperspektiven: Chancen, Risiken und Empfehlungen für die Planung

On-Demand-Mobilität ist gekommen, um zu bleiben – das steht fest. Sie bietet die Chance, urbane Mobilität flexibler, effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Besonders für die Stadt- und Landschaftsplanung eröffnet sie neue Möglichkeiten: Flächen können temporär anders genutzt, Verkehrsströme gezielter gesteuert und Quartiere besser erschlossen werden. Die Stadt wird zum dynamischen System, in dem Angebote und Nachfrage in Echtzeit aufeinander reagieren.

Doch die Risiken sind nicht zu unterschätzen. Ohne klare Steuerung droht eine Fragmentierung des Verkehrsangebots, die zu Lasten der Integration und des sozialen Ausgleichs geht. Es besteht die Gefahr, dass On-Demand-Angebote vor allem zahlungskräftige oder digital-affine Nutzer bedienen – während andere Gruppen abgehängt werden. Auch die ökologische Bilanz ist ambivalent: Werden private Autofahrten tatsächlich ersetzt oder entstehen zusätzliche Fahrten und Emissionen?

Für Planer und Kommunen gilt es daher, proaktiv zu handeln. On-Demand-Mobilität sollte als Ergänzung zum bestehenden ÖPNV verstanden und in ein integriertes Mobilitätskonzept eingebettet werden. Digitale Planungsinstrumente, transparente Daten und partizipative Verfahren sind dabei die Schlüssel zum Erfolg. Nur wenn die Stadtgesellschaft einbezogen wird, entstehen Lösungen, die langfristig tragen.

Ein weiteres Feld mit großem Potenzial ist die nachhaltige Freiraumgestaltung. Wenn flexible Mobilitätsangebote den Bedarf an Parkplätzen und Straßenraum reduzieren, entstehen neue Freiräume für Grünflächen, Aufenthaltsorte und stadtökologische Funktionen. Hier können Landschaftsarchitekten und Stadtplaner Impulse setzen, um die Stadt nicht nur mobil, sondern auch lebenswert zu gestalten.

Am Ende bleibt die Erkenntnis: Die Zukunft der Mobilität ist weder starr noch völlig unberechenbar. Sie ist gestaltbar – mit Mut, Know-how und der Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Die Werkzeuge sind da. Jetzt liegt es an den Planern, sie klug einzusetzen.

Fazit: Planungssicherheit im Zeitalter der On-Demand-Mobilität – eine neue Balance

On-Demand-Mobilität ist der Lackmustest für die Anpassungsfähigkeit der Stadtplanung. Sie fordert heraus, provoziert und inspiriert zugleich. Planungssicherheit bleibt wichtig, doch sie muss neu gedacht werden: als Balance zwischen Flexibilität und Steuerung, zwischen Innovation und Verlässlichkeit. Wer Planung heute als Prozess und nicht als einmalige Setzung versteht, kann aus der Dynamik der On-Demand-Mobilität echten Mehrwert schöpfen – für die Stadt, für die Nutzer und für die Umwelt.

Die Beispiele aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigen: Es ist möglich, aus scheinbaren Gegensätzen Synergien zu entwickeln. Vorausgesetzt, der Mut zum Experiment und das Bekenntnis zu Transparenz, Partizipation und nachhaltigen Zielen sind vorhanden. Dann muss Planungssicherheit nicht verloren gehen, sondern wird zum Motor einer urbanen Zukunft, in der Mobilität kein Selbstzweck ist, sondern Teil einer lebendigen, resilienten Stadt.

Der Schlüssel liegt darin, On-Demand-Angebote als Chance zur Gestaltung zu begreifen – und nicht als Bedrohung für das Bewährte. Die Stadt der Zukunft bleibt planbar. Sie wird nur beweglicher, dynamischer und, wenn alles gut läuft, ein Stück lebenswerter. Und das ist eine Herausforderung, der sich die Profis der Planung mit Leidenschaft stellen dürfen – und müssen.

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Museum exploration in Rotterdam: Our MVRDV intern from the Baumeister Academy has now taken a look inside the museums after her first bike tour.

Over the past few weeks, winter has, somewhat belatedly, made way for spring. Tulips, daffodils and picnic blankets are sprouting up all over Rotterdam. In the office, by 4 p.m. at the latest, you can smell someone, definitely not an architect, leaving work and firing up the charcoal grill. At times like this, even the most passionate architects find it difficult to concentrate on precast concrete elements. I have to admit, I’m really happy when I can hear the rules pattering on the skylight above us. Apart from the weather, routine has dominated my life in my second month. It certainly feels like I’ve been working at MVRDV for far longer than just two months. I wake up before the alarm clock and yet I always leave the house at the last second. I know all the traffic light and bridge phases. I have tried out all the tees and even more so all the window opening types, canopy geometries, façade folds, concrete surfaces, joint patterns, shading elements, entrance situations, lighting concepts, façade lettering, glazing types, … The fascinating thing is that I could continue this list endlessly and there would still be an endless number of unanswered questions with an endless number of variants. I think it’s precisely this complexity that makes the profession of architect so exciting. Or it’s the more bizarre moments when you’re standing on the table on the terrace, a model in one hand and an iPhone in the other, doing the craziest contortions to catch the last rays of sunlight of the day for the perfect photo.

There is a beautiful, naturally artificial lake in the north-east of Rotterdam that I like to take a walk around after work. Here, the exciting symbiosis of nature and metropolis, which can be found everywhere in Rotterdam, is taken to the extreme: sometimes you come across a flock of sheep bleating happily, with windmills and sailing boats in the background, all set against the impressive Rotterdam skyline. Such contrasts can be found here at any time: The picturesque Delfshaven encircled in the 21st century, the historic trading house of the Holland-America Line next to Rem Koolhaas’ latest skyscraper and, last but not least, the petting zoo between the expressway and the soccer stadium.

It is precisely these contrasts that are currently being wonderfully documented in the city’s photo museum. The exhibition shows the development of Rotterdam through the origins and evolution of photography. Other museums also have exciting things to offer. In Huis Sonnenveld, a villa built in the Dutch “De Stijl” style, there is currently an intervention by designer Petra Blaisse in which the entire floor of the house is transformed into a reflective surface. Maddeningly, we did not understand until the end that this reflective floor is not a contemporary element of the design, but only a temporary intervention. Although highly impractical, we were totally thrilled by the spatial effect of the reflective surfaces and, above all, by the architect’s grit.

I visited many other museums and exhibitions during these two months – some were actually quite impressive. However, only one museum really managed to surprise me: The Natural History Museum of Rotterdam. It’s a small but very beautiful museum and, as you might expect, it’s full of bones and stuffed animals. Above all, however, it has that certain laid-back attitude that we admire so much in the Dutch and that we Germans are completely lacking. For example, pubic lice, including their natural habitat, are exhibited in a display case, with the note that due to the increasing destruction of their natural habitat, the pubic louse has been added to the red list of endangered species. And that the museum has therefore decided to help save the last remaining specimens for the future. In another display case, the museum exhibits all the specimens that could not be identified, with the comment: either we are dealing with previously undiscovered species here, or the taxidermists were simply particularly creative (I’m guessing the latter). A large special exhibition deals with biodiversity in the city; bird nests made of steel wire and the stomach contents of urban foxes are exhibited here. Architects in particular should not miss this exhibition, as it shows us who the potential inhabitants of our green roofs and façades are and what rats, pigeons and the like really want. However, the absolute highlight of the museum, the private collection of a Dutch woman, comes last: a room full of fly swatters!

The Baumeister Academy is supported by Graphisoft and BAU 2017

World Trade Center 3

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The World Trade Center 3 celebrates its topping-out ceremony. Photo: Joe Woolhead

The World Trade Center 3 by Rogers Stirk Harbour + Partners celebrated its topping-out ceremony in New York.

An important step for New York: World Trade Center 3, the third skyscraper in the building complex, celebrated its topping-out ceremony yesterday, Thursday, after six years of construction. The 80-storey, 329-metre-high skyscraper was designed by Rogers Stirk Harbour + Partners, the office of British star architect Richard Rogers.

The fully glazed office tower with Gold LEED certification will cost around 2.5 billion dollars and is scheduled for completion in January 2018. Among other things, a branch of the Tiffany jewelry store will then move in. Building owner Larry Silverstein, who recently celebrated his eightieth birthday, wrote his name on the container that brought the last symbolic load of concrete to the top.

World Trade Center 3 is the fifth building on the site planned by Daniel Libeskind, where the Twin Towers stood until 9-11, after the 104-storey Freedom Tower by SOM, the somewhat smaller World Trade Center 4 by Fumihiko Maki, the museum by Snohetta and the local transport station by Santiago Calatrava. The last high-rise building, World Trade Center 2, has yet to be completed, as there is no user. The complex is being financed by the Port Authority of New York and New Jersey.

This time-lapse video shows how the World Trade Center 4 was built: