Planning in real time – operational urbanism for dense transformation processes

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A bird's eye view of a green city - Photo by Ismail Ghallou

Planung in Echtzeit? Das klingt nach digitaler Science-Fiction, ist aber in zukunftsorientierten Städten längst Realität. Digitale Zwillinge machen aus Stadtmodellen operative Werkzeuge: Sie liefern Daten, simulieren Szenarien und ermöglichen schnelle, fundierte Entscheidungen – mitten im dichtesten Transformationsprozess. Doch was bedeutet operative Urbanistik wirklich, und wie verwandeln digitale Zwillinge das Selbstverständnis von Planung? Willkommen zu einer Reise durch die Gegenwart und Zukunft der Echtzeit-Stadt.

  • Definition: Was operative Urbanistik und Echtzeitplanung im Kontext dicht besiedelter Städte bedeuten
  • Technologische Grundlagen: Wie Urban Digital Twins funktionieren und welche Daten sie einbinden
  • Praxiseinblicke: Internationale Vorreiter und erste Projekte im deutschsprachigen Raum
  • Neue Planungsprozesse: Von starren Masterplänen zu dynamischer Prozessarchitektur
  • Governance, Datensouveränität und die Rolle offener Plattformen
  • Chancen für Klimaresilienz, Mobilitätsmanagement und Bürgerbeteiligung
  • Risiken: Von Black Boxes, Bias und Kommerzialisierung städtischer Daten
  • Kulturelle und rechtliche Herausforderungen im deutschsprachigen Raum
  • Ausblick: Wie operative Urbanistik das Berufsbild von Planern transformiert
  • Fazit: Warum Echtzeitplanung kein Hype, sondern ein Paradigmenwechsel ist

Operative Urbanistik: Echtzeitplanung als Paradigma der dichten Stadt

Die klassische Stadtplanung ist eine Disziplin der Entwürfe, Gutachten und Beteiligungsverfahren. Doch während Städte immer dichter und ihre Entwicklungszyklen immer kürzer werden, gerät diese Methodik an ihre Grenzen. Operative Urbanistik setzt genau hier an und nutzt digitale Werkzeuge, um Planung und Steuerung in Echtzeit zu ermöglichen. Der Begriff beschreibt die Fähigkeit, permanent auf neue Daten, Situationen und Herausforderungen zu reagieren – und dabei städtische Räume so zu gestalten, dass sie flexibel, resilient und anpassungsfähig bleiben.

Im Zentrum dieser Entwicklung steht der Urban Digital Twin: ein digitaler Zwilling, der nicht nur ein Abbild des aktuellen Stadtzustands liefert, sondern laufend mit Echtzeitdaten gefüttert wird. Sensoren, Smartphones, Satelliten, Energiezähler und Verkehrsleitsysteme speisen permanent Informationen in das System ein. Dadurch entsteht ein lebendiges, dynamisches Modell, das weit mehr kann als Visualisierung: Es ist eine Entscheidungsinstanz, ein Prognosetool und ein Kommunikationsmedium zugleich.

Operative Urbanistik bedeutet, Planung nicht mehr als einmaligen Entwurf, sondern als kontinuierlichen, lernenden Prozess zu begreifen. Wo früher Entwicklungsleitbilder für Jahrzehnte festgeschrieben wurden, können heute Szenarien innerhalb von Minuten angepasst, simuliert und bewertet werden. Das verändert nicht nur das Arbeitsfeld der Planer, sondern auch die Erwartungen von Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Wer heute in Echtzeit plant, muss nicht nur gestalten, sondern auch verstehen, verbinden, moderieren und kommunizieren.

Diese Entwicklung ist kein Selbstzweck. Die Herausforderungen der Gegenwart – Klimawandel, Flächenknappheit, Verkehrsüberlastung, soziale Disparitäten – verlangen nach Werkzeugen, die komplexe Wechselwirkungen sichtbar machen und schnelle, fundierte Entscheidungen ermöglichen. Echtzeitplanung eröffnet hier neue Spielräume: Sie macht Risiken frühzeitig erkennbar, ermöglicht präventive Maßnahmen und unterstützt eine transparente, nachvollziehbare Kommunikation mit allen Beteiligten.

Doch operative Urbanistik ist mehr als Technik. Sie verlangt eine Transformation der Planungskultur. Es geht darum, gewohnte Routinen zu hinterfragen, Verantwortlichkeiten neu zu denken und das Potenzial digitaler Werkzeuge bewusst, aber kritisch zu nutzen. Wer sich darauf einlässt, entdeckt eine neue Qualität im Umgang mit den Herausforderungen der dichten Stadt.

Urban Digital Twins: Die Technologie hinter der Echtzeit-Stadt

Der Urban Digital Twin – kurz UDT – ist das Herzstück der operativen Urbanistik. Im Kern handelt es sich um ein digitales, fortlaufend aktualisiertes Abbild der realen Stadt, das alle relevanten Datenquellen integriert. Anders als herkömmliche 3D-Stadtmodelle besteht ein UDT aus einer Vielzahl von Daten- und Funktionsschichten. Neben der Geometrie von Gebäuden und Infrastruktur werden Echtzeitdaten aus Sensorik, Mobilität, Klima, Energie und sozialen Netzwerken eingebunden. Diese Multilayer-Struktur erlaubt es, nicht nur den Status Quo abzubilden, sondern auch Wechselwirkungen, Trends und Zukunftsszenarien zu simulieren.

Die technologische Basis eines UDT bilden offene Datenplattformen, leistungsfähige Datenbanken, IoT-Schnittstellen und cloudbasierte Analytik. Über standardisierte APIs werden Daten aus unterschiedlichsten Quellen eingespeist: Verkehrsströme aus intelligenten Ampeln, Energieverbräuche aus Smart Metering, Luft- und Lärmdaten aus Umweltsensoren, Bewegungsdaten aus anonymisierten Mobilfunklogs. Hinzu kommen meteorologische Prognosen, Versorgungsnetze, Katasterinformationen und zunehmend auch Nutzungsdaten aus sozialen Medien. Die Kunst besteht darin, all diese Datenquellen so zu verknüpfen, dass sie in Echtzeit für Simulationen, Monitoring und Steuerung nutzbar sind.

Ein Schlüsselelement ist die Fähigkeit zur Szenarienbildung: Der UDT kann auf Knopfdruck zeigen, wie sich eine neue Straßenführung auf den Verkehrsfluss auswirkt, wie ein zusätzlicher Gebäudekomplex die Windverhältnisse oder das Mikroklima verändert oder welche Folgen ein Starkregen auf die Kanalisation hat. Diese Prognosen basieren auf komplexen Algorithmen, Künstlicher Intelligenz und regelbasierten Modellen, die kontinuierlich aus den aktuellen Stadt- und Umweltdaten lernen. Die Ergebnisse stehen nicht nur Planern, sondern auch Entscheidungsträgern und – im Idealfall – der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Internationale Vorreiter demonstrieren, wie weit die Technik bereits ist. Singapur nutzt seinen UDT, um Wasser- und Verkehrsmanagement zu optimieren und neue Wohnquartiere zu simulieren. Helsinki setzt auf einen offenen Digital Twin, der Bürgern und Unternehmen gleichermaßen Zugriff auf Planungsdaten und Simulationen ermöglicht. Wien analysiert mit seinem Zwilling Klimaextreme in Neubaugebieten und entwickelt hitzeangepasste Lösungen, bevor der erste Spatenstich erfolgt. In allen Fällen zeigt sich: Die Integration von Echtzeitdaten beschleunigt den Planungsprozess, erhöht die Präzision von Entscheidungen und macht Wechselwirkungen zwischen Stadt, Klima, Verkehr und Gesellschaft sichtbar.

Doch die Einführung eines UDT ist kein reines Technikprojekt. Es braucht klare Governance-Strukturen, Datenschutzkonzepte und rechtliche Rahmenbedingungen. Nur wenn Fragen der Datensouveränität, Verantwortlichkeit und Partizipation gelöst sind, kann der digitale Zwilling sein Potenzial voll entfalten. Die Technologie ist bereit – jetzt kommt es auf den Willen zur Transformation an.

Vom Masterplan zur dynamischen Prozessarchitektur: Neue Wege der Stadtplanung

Traditionelle Stadtplanung folgt festen Abläufen: Analyse, Entwurf, Beteiligung, Umsetzung. Doch dieses lineare Modell passt immer weniger zu den Anforderungen urbaner Transformationsprozesse, die von Unsicherheit, Komplexität und Geschwindigkeit geprägt sind. Digitale Zwillinge ermöglichen einen Paradigmenwechsel: Planung wird zur Prozessarchitektur, in der alle Ebenen – von der Bauleitplanung bis zur Quartiersentwicklung – permanent auf neue Daten und Erkenntnisse reagieren können.

In der Praxis wird das besonders deutlich in dynamischen Stadtteilen, in denen Infrastruktur, Bebauung, Mobilität und soziale Dynamik ineinandergreifen. Ein UDT kann hier als Monitoring- und Steuerungsinstrument dienen. Beispielsweise lassen sich in einem wachsenden Wohnquartier die Auswirkungen von Nachverdichtung, Verkehrsberuhigung oder neuen Mobilitätsangeboten nicht nur vorab simulieren, sondern auch während der Umsetzung permanent überwachen. Störungen, Zielabweichungen oder neue Potenziale werden in Echtzeit sichtbar – und können unmittelbar in die Steuerung einfließen.

Ein weiterer Vorteil: Der UDT schafft eine gemeinsame Datengrundlage für alle Akteure. Stadtplaner, Verkehrsmanager, Energieversorger, Investoren und Bürger sprechen nicht mehr über unterschiedliche Zahlen, sondern sehen dieselbe, aktuelle Realität. Das erleichtert die Zusammenarbeit, beschleunigt Entscheidungsprozesse und verringert das Risiko von Fehlplanungen. Auch für die Bürgerbeteiligung eröffnet Echtzeitplanung neue Möglichkeiten: Simulationen machen Planung verständlich, Beteiligungsplattformen können direkt an den Digital Twin angeschlossen werden, und Rückmeldungen aus der Bevölkerung fließen unmittelbar ins System ein.

Die neue Prozessarchitektur verlangt von Planern jedoch auch neue Kompetenzen: Datenanalyse, Simulation, Kommunikation und Moderation werden ebenso wichtig wie klassisches Entwerfen. Die Rolle verschiebt sich vom Gestalter zum urbanen Dirigenten, der die verschiedenen Datenströme orchestriert und aus ihnen die besten Lösungen entwickelt. Das ist anspruchsvoll – aber auch eine enorme Chance, die Komplexität der Stadt produktiv zu nutzen.

Natürlich bleibt die Herausforderung, die Qualität von Daten und Simulationen kritisch zu prüfen. Nicht alles, was der Digital Twin ausspuckt, ist automatisch richtig. Es braucht Fachwissen, Erfahrung und Urteilsvermögen, um Szenarien zu plausibilisieren und Fehlentwicklungen zu erkennen. Planung in Echtzeit ist keine Automatisierung, sondern eine Erweiterung der Gestaltungsmöglichkeiten – wenn sie kompetent genutzt wird.

Governance, Datensouveränität und die offene Stadt: Zwischen Chancen und Risiken

So viel Potenzial die operative Urbanistik auch bietet – sie wirft grundlegende Fragen nach Kontrolle, Transparenz und Demokratie auf. Wer besitzt die Daten des digitalen Zwillings? Wer entscheidet über Algorithmen, Simulationen und deren Einsatz? Und wie kann verhindert werden, dass Black Boxes entstehen, die demokratische Kontrolle untergraben? Die Governance des UDT ist eine der zentralen Herausforderungen der nächsten Jahre.

Im Idealfall sind Urban Digital Twins offen, nachvollziehbar und für verschiedene Nutzergruppen zugänglich. Offene Urban Platforms, wie sie in Wien oder Helsinki entstehen, ermöglichen es, dass Verwaltungen, Unternehmen, Forschung und Zivilgesellschaft auf dieselbe Datenbasis zugreifen. So entstehen nicht nur innovative Anwendungen, sondern auch Transparenz und Vertrauen. Die Möglichkeit, eigene Daten einzubringen, Simulationen nachzuvollziehen und Ergebnisse zu hinterfragen, ist ein wesentlicher Baustein einer demokratischen Stadtentwicklung.

Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass der Digital Twin zur Black Box wird – etwa, wenn proprietäre Software, intransparente Algorithmen oder kommerzielle Interessen die Kontrolle übernehmen. Dann droht eine Entfremdung zwischen Planung und Öffentlichkeit, ein Verlust von Souveränität und eine Verschärfung sozialer Ungleichheiten. Auch die Kommerzialisierung von Stadtmodellen, etwa durch große Tech-Konzerne, ist ein reales Risiko. Hier braucht es klare Regeln, offene Standards und einen starken öffentlichen Sektor.

Datenschutz und Sicherheit sind weitere kritische Punkte. Die Integration personenbezogener Daten – etwa aus Mobilitätstracking oder Smart Home-Systemen – muss mit größter Sorgfalt erfolgen. Anonymisierung, Datensparsamkeit und die Möglichkeit, Daten zu kontrollieren oder zu löschen, sind unverzichtbare Prinzipien. Gleichzeitig darf Datenschutz nicht zum Vorwand werden, Innovationen zu blockieren. Es gilt, einen klugen Ausgleich zwischen Schutz und Nutzung zu finden.

Letztlich zeigt sich: Die Governance des UDT ist ein gesellschaftliches Projekt. Es geht um die Frage, wie Stadtplanung im digitalen Zeitalter gestaltet wird – und wer daran teilhaben darf. Die operative Urbanistik kann die Tür zu einer neuen, offenen Stadt aufstoßen. Aber sie verlangt Mut, Weitsicht und die Bereitschaft, Macht und Verantwortung neu zu verteilen.

Ausblick: Operative Urbanistik als Zukunft der Planung

Planung in Echtzeit ist kein Hype, sondern der nächste logische Schritt für Städte, die auf die Herausforderungen der Gegenwart reagieren wollen. Digitale Zwillinge sind dabei nicht nur Werkzeuge, sondern Motoren eines grundlegenden Wandels: Sie schaffen eine neue Verbindung zwischen Daten, Raum und Handlung. Wer als Planer heute in operative Urbanistik investiert, legt den Grundstein für resiliente, lebenswerte und anpassungsfähige Städte.

Der Weg dahin ist allerdings steinig. Im deutschsprachigen Raum bremsen rechtliche Unsicherheiten, mangelnde Standardisierung und eine oft zögerliche Verwaltungspraxis den schnellen Fortschritt. Gleichzeitig entstehen aber in Pilotprojekten, Reallaboren und kooperativen Plattformen innovative Ansätze, die den internationalen Anschluss sichern können. Entscheidend ist, dass operative Urbanistik nicht als reines Technikprojekt verstanden wird, sondern als integraler Bestandteil einer neuen Planungskultur.

Für Planer eröffnet sich ein spannendes neues Berufsbild: Sie werden zu Choreographen urbaner Prozesse, zu Vermittlern zwischen Technik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Kreativität, Datenkompetenz, Kommunikationsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein sind wichtiger denn je. Gleichzeitig müssen sie bereit sein, alte Routinen zu hinterfragen und sich auf neue Lernprozesse einzulassen.

Die Stadt von morgen wird nicht mehr nur gebaut, sondern permanent modelliert, simuliert, getestet und weiterentwickelt. Digitale Zwillinge sind dabei der Katalysator für eine Planung, die schneller, präziser und demokratischer werden kann. Doch sie sind kein Allheilmittel: Fachkompetenz, partizipative Governance und die Bereitschaft zur Reflexion bleiben unverzichtbar.

Operative Urbanistik ist eine Einladung, Stadtplanung neu zu denken – als lebendigen, offenen und lernenden Prozess. Wer sie annimmt, gestaltet nicht nur Räume, sondern auch die Zukunft gemeinschaftlichen Lebens.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Planung in Echtzeit ist weit mehr als ein technologischer Trend. Sie ist ein Paradigmenwechsel, der die Art und Weise, wie Städte sich entwickeln, steuert und erlebt werden, grundlegend verändert. Digitale Zwillinge bieten die Chance, komplexe Transformationsprozesse dynamisch, transparent und partizipativ zu gestalten. Doch sie stellen auch hohe Anforderungen an Governance, Datenschutz und Planungskultur. Wer diese Herausforderung annimmt, schafft die Grundlagen für die resiliente, lebenswerte und zukunftsfähige Stadt – und hebt die Stadtplanung auf ein neues, operatives Niveau.

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Spreepark Berlin to become sustainable

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Spreepark, the almost forgotten amusement park in Berlin-Treptow, is being redesigned: Together with local residents and other project participants, Buro Happold developed a sustainability concept to guide future development.

Spreepark, the almost forgotten amusement park in Berlin-Treptow, is being redesigned: Together with local residents and other project participants, Buro Happold developed a sustainability concept to guide future development. (Photo: Manuel Frauendorf)

The new Spreepark Berlin will be sustainable. From development and planning to construction and subsequent operation. Happold developed an integrated sustainability concept for this purpose. To top it all off, Spreepark Berlin is the first public park in Germany to receive a certificate from the German Sustainable Building Council.

The old Spreepark in Berlin is being renovated in a special way. It will become a unique park whose relics from the past will be transformed into a new, sustainable future. The use of the old treasures is being rethought and linked to the themes of art, culture and nature. Accordingly, Spreepark Berlin is on the verge of a careful and forward-looking new development in the areas of ecology, economy and social affairs. In addition, it also sets high standards for technical quality, process quality and location quality.

Old rides become stages

With the newly developed Spreepark Berlin, the urban population of Berlin is regaining a place that offers local recreation, but at the same time allows art and culture to be experienced in public space. Based on the extensive participation of Berliners and inspired by its past, an important public open space is being created in the Treptow-Köpenick district. Here, old buildings and amusement rides will become stages for culture and art, with a program offering special experiences.

The concept developed together with the residents is being implemented step by step. The experts from Buro Happold are responsible for the sustainability, coordination and implementation and thus for an important component of Berlin’s urban development.

Extensive dialog leads to sustainability concept

The sustainable development of the Spreepark in Berlin takes into account the habitat requirements of local animal and plant species, among other things. Existing buildings will also be repurposed and an innovative traffic concept introduced to support the mobility transition. The new Spreepark Berlin will also have a comprehensive rainwater management system. And the use of renewable energies will result in both climate-related and economic benefits in the future.

Furthermore, the socio-cultural component in Berlin’s Spreepark is also receiving attention. It is based on the extensive dialog with citizens in a multi-year participatory planning process.

Spreepark Berlin: opportunities for gradual realization

The sustainability concept for Spreepark Berlin was developed by the employees of Buro Happold together with Grün Berlin. They have linked concrete specifications for the various dimensions of sustainability. This includes accompanying coordination and work aids for the various project participants. They all ensure quality in the verification procedure of the German Sustainable Building Council , both in planning and in construction and operation. The gradual completion of the new Spreepark in Berlin provides the opportunity to incorporate further sustainable ideas and requirements into the development process.

The sustainability concept in Berlin’s Spreepark is the result of close, participatory collaboration between planners, architects, engineers and artists. Representatives from the Senate Department for the Environment, Mobility, Consumer and Climate Protection, the district of Treptow-Köpenick, Grün Berlin and, of course, the city’s citizens were also involved. This exemplary, joint approach is creating a new kind of park. It will take into account all the pillars of sustainability and make them tangible for visitors.

Various dimensions of sustainability

Six dimensions form the cornerstones of the sustainability concept at Spreepark Berlin. On the one hand, this pays attention to the myth of the park in the sense of a holistic approach. On the other hand, it takes future (climatic) challenges into account today and counteracts them adaptively.

For example, one goal is to use recyclable materials as sustainably as possible and to establish material cycles. With this in mind, the concept provides for rainwater management in order to save drinking water. In addition, standards have been set for the selection of building materials, which simplify the consideration of various sustainability issues in the planning process.

Innovation and technology at Spreepark Berlin

Innovation and technology also play an important role at Spreepark Berlin. They are key components that will help to achieve the climate targets by 2050. Accordingly, the sustainable energy concept aims to reduce energy requirements through various measures. These include an intelligent lighting network with LEDs, the supply of heating and cooling via decentralized heat pumps and efficient energy generation. Photovoltaic systems on large roof areas are intended to generate up to a quarter of the annual electricity requirement.

In addition, individual measures for the use of the park will be integrated into an overarching, interdisciplinary environmental education concept. This will pursue important educational objectives, but also initiate further sustainable changes. It goes without saying that diversity and accessibility are taken into account. Public reporting on sustainability issues is also an elementary part of the experience.

Early and holistic

The early and holistic concept of sustainability for the Spreepark has created an important basis. This helps to incorporate the objectives into the planning via specifications and to ensure their implementation in the execution and operation of the park. A sustainability coordinator has been appointed to support this process in the long term. It will support the Spreepark Berlin team and help to realize the ambitions that have been set. The conditions of the location are seen as a strength and the aim is to treat the existing site with respect.

The certification of Spreepark Berlin by the German Sustainable Building Council is an important element of quality assurance. As none of the existing certification systems take into account the special features of parks, a catalog of criteria for the certification of parks was developed on the basis of the new Spreepark. This concept thus sets a standard for the future development of sustainable parks.

Something old has recently returned to the park: Spreepark Berlin Ferris wheel.

World Day of Audiovisual Heritage

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Life and Laughter"

Life and Laughter"

October 27 has been World Audiovisual Heritage Day since 2005. The day was proclaimed by Unesco on the 25th anniversary of the “Recommendation on the Protection and Preservation of Moving Images”. Since 2007, the day has also been officially celebrated annually in Germany. The six-day film heritage festival organized by the Deutsche Kinemathek provides information about the latest restorations The World Day of Audiovisual […]

October 27 has been World Audiovisual Heritage Day since 2005. The day was proclaimed by Unesco on the 25th anniversary of the “Recommendation on the Protection and Preservation of Moving Images”. Since 2007, the day has also been officially celebrated annually in Germany. The Deutsche Kinemathek’s six-day film heritage festival provides information about the latest restorations


„Love, Life and Laughter“, Großbritannien 1932, George Pearson. Foto: © BFI
“Love, Life and Laughter”, Great Britain 1932, George Pearson. Photo: © BFI

World Audiovisual Heritage Day on October 27 was proclaimed by Unesco in 2005 to mark the 25th anniversary of the “Recommendation on the Protection and Preservation of Moving Images”. Since 2007, the day has also been officially celebrated annually in Germany. Over the last 100 years, mankind has created a vast audiovisual heritage of sound recordings, films and videos. Audiovisual archives tell stories about the lives and cultures of people from all over the world. They represent an invaluable heritage that is an affirmation of our collective memory and a valuable source of knowledge as they reflect the cultural, social and linguistic diversity of our community. The day aims to raise awareness for the preservation of historical documents. In Germany, the Deutsche Kinemathek is in charge of the World Cinema Day.

For the fifth time in a row, the Deutsche Kinemathek is organizing the film heritage festival, which this year takes place in Berlin from 27 October to 1 November under the title “Film Restored”. Over six days, 21 films from 15 countries that have been produced, preserved and restored thanks to European collaborations will be shown on the big screen. The program includes the latest restorations made possible by the cooperation of European archives. Among them are also some silent films that can be shown again for the first time in many decades. The film program will be complemented by workshop reports, lectures and panel discussions with European guests, in which various aspects of European cooperation will be examined from scientific, legal and practical restoration perspectives.

The festival will open on October 27 with the digital premiere of “Kuhle Wampe”, a classic of political film. Directed by Slatan Dudow in collaboration with Bertolt Brecht and Hanns Eisler, the film was banned by the Nazis shortly after its premiere. Thanks to the collaboration between the Deutsche Kinemathek, the British Film Institute and the Cinémathèque suisse, the premiere version from 1932 has been reconstructed.

The restoration of the scandalous production “Extase/Ekstase” (CZ/AT 1933) and the British melodrama “Love, Life and Laughter” (UK 1923), which was thought to be lost, were also made possible by the joint efforts of European archives. The lively exchange and cooperation between the archives has particularly promoted the reappraisal of the silent film era, around 80% of whose film production is considered lost. For this reason, this year’s festival will focus on silent films, which will be accompanied by live music during the screenings. One highlight is the elaborate restoration of Gerhard Lamprecht’s drama “Der Katzensteg” (DE 1927), which unfolds against the backdrop of the wars of liberation at the beginning of the 19th century and is thus also thematically deeply rooted in European history.

With the National Socialist dictatorship, Europe was shaken by profound upheavals from 1933 onwards. The forced exile of many German filmmakers led to various transnational production relationships: G.W. Pabst, for example, initially stayed in France from 1933, where he shot the Cervantes adaptation “Don Quixote” (FR 1933). Cinematographer Eugen Schüfftan also worked in exile, including in Switzerland with the emigrant Leonard Steckel on “Die Venus vom Tivoli” (CH 1953). The film tells the story of an acting troupe that was thrown together from all kinds of countries by the war and the desire to leave the old Europe. The end of the Second World War in 1945 marked a turning point in the history of Europe. On the occasion of the 75th anniversary of the end of the war, four films at the festival are dedicated to this “zero hour”. With contributions from the Czech Republic, Hungary, Latvia and Croatia, the program also pays tribute to the cinematographies of some Eastern European countries that have been members of the European Union since 2004.

The Film Heritage Festival will take place in compliance with all pandemic-related hygiene measures. For this reason, participation is limited. Online offerings with film streamings and introductions will complement the events at Kino Arsenal. In addition, the Kinematheksverbund Cinema Prize will also be awarded virtually this year.

Further information on the program can be found at: https://www.deutsche-kinemathek.de/de/besuch/festivals-symposien/filmrestored05