Planning ridepooling zones correctly – data models and governance approaches

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An impressive aerial view of a modern German city, taken by Ivan Louis.

Ridepooling-Zonen klingen nach hipper Mobilitätsrevolution – aber wer glaubt, sie ließen sich einfach irgendwo platzieren, hat das urbane Einmaleins nicht verstanden. Erst smarte Datenmodelle und kluge Governance-Ansätze machen aus dem bunten Bus eine echte Option für lebenswerte Städte. Wie plant man Ridepooling-Zonen richtig? Wer entscheidet eigentlich? Und welche Daten braucht es wirklich? Willkommen im Maschinenraum der urbanen Zukunft.

  • Grundlagen: Was Ridepooling-Zonen von klassischen Haltestellen unterscheidet – und warum sie urbane Mobilität neu denken lassen.
  • Die Rolle von Datenmodellen: Welche Datenquellen relevant sind, wie sie ausgewertet werden und warum Algorithmen mehr als nur Mathematik sind.
  • Governance-Ansätze: Wer plant, wer steuert, wer profitiert – zwischen öffentlicher Hand, Plattformbetreibern und Bürgern.
  • Planungsprozesse und Recht: Wie deutsche, österreichische und schweizerische Städte Rahmenbedingungen schaffen und welche Fallstricke lauern.
  • Praxiserfahrungen und internationale Benchmarks: Was Hamburg, Zürich und Wien vormachen – und wie Fehler zur Innovation werden können.
  • Partizipation und Akzeptanz: Warum Ridepooling-Zonen nur mit Einbindung der Nutzer erfolgreich sind.
  • Die Gefahr des algorithmischen Bias: Wie Datenmodelle ungewollt soziale Ungleichheit verstärken können – und was dagegen hilft.
  • Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung: Potenziale smarter Ridepooling-Zonen für lebenswerte Quartiere und den Umweltverbund.
  • Fazit: Warum Ridepooling-Zonen mehr als Mobilitätsstationen sind – und wie sie den Weg zur dynamischen, kooperativen Stadt ebnen.

Ridepooling-Zonen: Von der Haltestelle zum urbanen Hotspot

Wer heute von Ridepooling spricht, denkt oft an schicke E-Vans, die sich auf Zuruf durch die Stadt schlängeln und Fahrgäste flexibel aufnehmen. Doch die Wahrheit ist: Ohne klug geplante Zonen bleibt die neue Mobilitätsform ein Nischenprodukt. Ridepooling-Zonen sind weit mehr als Haltestellen 2.0 – sie sind Schnittstellen zwischen öffentlichem Raum, digitaler Plattform und urbaner Gesellschaft. Während klassische Haltestellen meist starr und auf feste Linien zugeschnitten sind, verlangen Ridepooling-Zonen nach dynamischer Planung. Sie müssen den Anforderungen wechselnder Nachfragen, unterschiedlichen Nutzergruppen, urbanen Rhythmen und der Infrastruktur gerecht werden.

Gerade in deutschen, österreichischen und schweizerischen Städten, in denen der öffentliche Raum umkämpft und die Mobilitätswende erklärtes Ziel ist, stehen Planer vor einer kniffligen Aufgabe: Wie schafft man Bereiche, die flexibel funktionieren, ohne Chaos zu stiften? Wie integriert man Ridepooling in bestehende Verkehrsnetze, ohne Konkurrenz zu Bus und Bahn zu erzeugen? Und welche Rolle spielen dabei Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer? Es reicht nicht, ein paar Haltebuchten zu markieren und einen Algorithmus zu füttern. Vielmehr geht es um die Frage, wie städtische Räume als multifunktionale Mobilitätsdrehscheiben gestaltet werden können.

Das bedeutet: Ridepooling-Zonen müssen in die Logik der Stadt eingebettet sein. Sie brauchen Sichtbarkeit, Zugänglichkeit und Verknüpfung zu anderen Verkehrsmitteln. Gleichzeitig sollen sie möglichst wenig Fläche beanspruchen, nicht zur Blockade für Lieferverkehr oder Rettungsdienste werden und auch nachts sicher funktionieren. Hinzu kommt: In dicht besiedelten Quartieren sind Flächen knapp und Anwohner sensibel für jede neue Nutzung. Die Planung solcher Zonen ist also ein Balanceakt zwischen Effizienz, Akzeptanz und städtebaulicher Qualität.

Mit klassischer Verkehrsplanung lassen sich diese Herausforderungen kaum lösen. Notwendig ist eine neue, datenbasierte Herangehensweise, die Nachfrageprognosen, Verkehrsflüsse und Nutzungsprofile in Echtzeit auswertet. Nur so kann verhindert werden, dass Ridepooling-Zonen entweder leer bleiben oder zur Dauerbaustelle für den urbanen Alltag werden. Hier kommen Datenmodelle ins Spiel – und mit ihnen die Frage, wie urbane Mobilität in Zukunft wirklich funktioniert.

Doch selbst das beste Datenmodell bleibt wertlos, wenn die Governance nicht stimmt. Wer entscheidet letztlich, wo eine Ridepooling-Zone entsteht? Wer überwacht deren Nutzung, passt sie an oder löst sie wieder auf? Und wie lässt sich verhindern, dass die Plattformbetreiber ihre eigenen Interessen durchsetzen, anstatt das Gemeinwohl im Blick zu behalten? Die Planung von Ridepooling-Zonen ist deshalb nicht nur eine technische, sondern vor allem eine gesellschaftliche und politische Aufgabe.

Datenmodelle als Herzstück: Wie Algorithmen urbane Mobilität steuern

Die Planung von Ridepooling-Zonen beginnt heute nicht mehr am Reißbrett, sondern im Datenraum. Moderne Verkehrsmodelle kombinieren verschiedenste Datensätze: Verkehrszählungen, GPS-Tracks von Sharing-Fahrzeugen, ÖPNV-Auslastung, Wetterdaten, sozioökonomische Indikatoren, sogar Social-Media-Aktivitäten werden einbezogen. Ziel ist es, möglichst präzise Nachfrageprognosen zu erstellen und die optimale Lage sowie Größe von Ridepooling-Zonen zu bestimmen. Die verwendeten Algorithmen reichen von klassischen Gravitationsmodellen bis hin zu maschinellem Lernen, das Muster in komplexen, dynamischen Datenmengen erkennt.

Doch Daten sind nicht gleich Daten. Eine der größten Herausforderungen liegt in der Datenqualität und -verfügbarkeit. Während Plattformbetreiber oft über feingranulare Bewegungsdaten verfügen, sind öffentliche Verwaltungen auf aggregierte, teilweise veraltete Informationen angewiesen. Daraus resultiert ein Machtgefälle: Wer die besseren Daten hat, bestimmt am Ende, wie die Stadt funktioniert. Um dem entgegenzuwirken, setzen viele Städte auf Open-Data-Initiativen und den Aufbau Urbaner Datenplattformen, die den Austausch zwischen öffentlichen und privaten Akteuren ermöglichen.

Ein weiterer kritischer Punkt ist die Modellierung der Nachfrage. Algorithmen können nur das abbilden, was sie kennen. Wenn bestimmte Bevölkerungsgruppen, etwa ältere Menschen oder Familien, in den Daten unterrepräsentiert sind, spiegeln die Modelle deren Mobilitätsbedürfnisse nicht wider. Das Ergebnis: Ridepooling-Zonen entstehen dort, wo die digitale Elite unterwegs ist – und nicht unbedingt dort, wo das größte Potenzial für nachhaltige Mobilität liegt. Hier zeigt sich, wie wichtig eine bewusste Korrektur algorithmischer Verzerrungen ist.

Auch die räumliche Dynamik spielt eine entscheidende Rolle. Während in Innenstadtlagen kurze Fußwege und hohe Nachfrage herrschen, sind in Randlagen größere Zonen und längere Wartezeiten die Regel. Das Datenmodell muss daher nicht nur die aktuelle Situation abbilden, sondern auch auf Veränderungen reagieren können – etwa bei Großveranstaltungen, Baustellen oder saisonalen Schwankungen. Adaptive Algorithmen, die kontinuierlich lernen und sich anpassen, sind hierbei das Mittel der Wahl.

Für die Stadtplanung bedeutet das: Ridepooling-Zonen sind keine statischen Objekte, sondern Teil eines lernenden, vernetzten Systems. Sie müssen regelmäßig überprüft, angepasst oder auch ganz entfernt werden. Diese Flexibilität stellt klassische Planungsprozesse vor völlig neue Herausforderungen – und erfordert eine enge Verzahnung von Datenkompetenz, technischer Infrastruktur und städtebaulichem Feingefühl.

Governance-Ansätze: Wer entscheidet über den urbanen Zugang?

Die besten Datenmodelle nützen wenig, wenn die Governance versagt. Die Frage, wer über Lage, Gestaltung und Betrieb von Ridepooling-Zonen entscheidet, ist ein zentrales Thema aktueller Mobilitätsdebatten. In vielen Städten sind Plattformbetreiber die treibende Kraft: Sie analysieren Nachfrage, schlagen Standorte vor und optimieren ihre Systeme vor allem nach betriebswirtschaftlichen Kriterien. Für die öffentliche Hand bedeutet das einen Kontrollverlust – denn am Ende geht es um die Nutzung öffentlicher Räume, die im Interesse aller gestaltet werden sollten.

Um diesem Dilemma zu begegnen, haben sich verschiedene Governance-Modelle entwickelt. Die klassische Variante sieht die Planung und Genehmigung durch städtische Behörden vor, die auf Basis von Datenanalysen und Beteiligungsprozessen über Standorte und Ausgestaltung entscheiden. Plattformbetreiber werden in die Pflicht genommen, ihre Algorithmen offen zu legen und Anpassungen an städtische Ziele vorzunehmen – beispielsweise zur Förderung des Umweltverbunds oder zur Erschließung benachteiligter Quartiere.

Innovativere Ansätze setzen auf kooperative Modelle: Öffentliche Hand, Verkehrsunternehmen, Plattformbetreiber und Stadtgesellschaft entwickeln gemeinsam Regeln und Standards, die für alle verbindlich sind. In Hamburg zum Beispiel wurde im Rahmen des Projekts „switchh“ ein Governance-Rahmen geschaffen, der die Integration von Ridepooling, Carsharing und klassischem ÖPNV fördert – inklusive gemeinsamer Buchungsplattform und abgestimmter Zonenplanung. In Zürich wiederum werden Ridepooling-Angebote gezielt mit städtischen Entwicklungszielen verknüpft und in die Netzentwicklung eingebettet.

Ein besonders spannender Ansatz ist die Nutzung offener urbaner Plattformen, auf denen Daten, Planungsparameter und Governance-Regeln transparent veröffentlicht werden. Hier können nicht nur professionelle Akteure, sondern auch Bürger und zivilgesellschaftliche Organisationen Vorschläge einbringen, Szenarien simulieren und die Auswirkungen geplanter Ridepooling-Zonen nachvollziehen. Der Vorteil: Planung wird demokratischer, nachvollziehbarer und flexibler – ohne dass die Steuerung aus der Hand gegeben wird.

Gleichzeitig bleibt die Frage, wer die Verantwortung trägt, wenn es zu Konflikten kommt – etwa wenn eine Ridepooling-Zone zu Lärmbeschwerden führt oder den Lieferverkehr behindert. Hier braucht es klare Zuständigkeiten, schnelle Kommunikationswege und die Bereitschaft, auf Basis neuer Daten und Erfahrungen Anpassungen vorzunehmen. Governance bedeutet in diesem Kontext nicht nur Kontrolle, sondern vor allem Moderation und Koordination zwischen oft widersprüchlichen Interessen.

Planung, Recht und Praxis: Die Hürden auf dem Weg zur smarten Mobilitätszone

Die Umsetzung von Ridepooling-Zonen ist in der Praxis ein komplexer Spagat zwischen rechtlichen Vorgaben, technischen Möglichkeiten und sozialen Erwartungen. Gerade im deutschsprachigen Raum sind die rechtlichen Rahmenbedingungen oft noch nicht auf die Dynamik digitaler Mobilitätsangebote ausgelegt. Genehmigungsverfahren ziehen sich, Zuständigkeiten sind unklar und die Integration in bestehende Verkehrsnetze stößt an rechtliche und planerische Grenzen. Hinzu kommt: Die Nutzung öffentlicher Flächen für private Mobilitätsdienste ist ein sensibles Thema – nicht zuletzt, weil der öffentliche Raum knapp ist und viele Ansprüche konkurrieren.

In vielen Fällen scheitern innovative Projekte an scheinbar banalen Hürden: fehlende rechtliche Definitionen, uneinheitliche Vorgaben zwischen Kommunen, Datenschutzbedenken oder die Angst vor Klagen durch Anwohner. Gleichzeitig verlangen Förderprogramme und politische Zielvorgaben immer häufiger nach nachhaltigen, kooperativen Mobilitätskonzepten – was den Druck auf Verwaltungen und Planer erhöht, neue Lösungen zu finden.

Ein Blick nach Wien zeigt, wie es gehen kann: Dort wurden im Rahmen von Pilotprojekten zunächst temporäre Ridepooling-Zonen aufgestellt, um Erfahrungen zu sammeln und die Auswirkungen auf Verkehr, Anwohner und Umwelt zu evaluieren. Erst nach einer umfassenden Analyse wurden die Zonen dauerhaft eingerichtet – und dabei flexibel angepasst. In Zürich wiederum wird auf ein modulares Zonenmodell gesetzt, das je nach Nachfrage und Quartierscharakter angepasst werden kann. Die wichtigste Erkenntnis aus diesen Pilotprojekten: Flexibilität und Offenheit für Anpassungen sind entscheidend für den Erfolg.

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die frühzeitige Einbindung aller relevanten Akteure – von Verkehrsunternehmen über Gewerbetreibende bis zu den Anwohnern. Nur wenn die Bedürfnisse und Bedenken aller Beteiligten ernst genommen werden, entsteht Akzeptanz für neue Mobilitätsangebote. Digitale Beteiligungsplattformen, Simulationen und offene Datenmodelle können hier helfen, Transparenz zu schaffen und Diskussionen auf eine sachliche Ebene zu heben.

Trotz aller Herausforderungen zeigt die Praxis: Ridepooling-Zonen bieten enorme Chancen für eine nachhaltigere, flexiblere und gerechtere urbane Mobilität. Sie können dazu beitragen, den Umweltverbund zu stärken, Flächen effizienter zu nutzen und die Lebensqualität in den Quartieren zu erhöhen – vorausgesetzt, Planung, Governance und Datenmodellierung greifen intelligent ineinander.

Sozialer Ausgleich, Nachhaltigkeit und die Zukunft der Stadt

Ridepooling-Zonen sind kein Selbstzweck – sie sind ein Werkzeug, um Mobilität für alle zugänglich, flexibel und nachhaltig zu gestalten. Angesichts wachsender sozialer Ungleichheit und zunehmender Herausforderungen wie Klimawandel und Flächenknappheit sind sie eine Chance, den öffentlichen Raum gerechter zu verteilen. Doch dieser Anspruch ist kein Selbstläufer: Wenn Datenmodelle und Governance-Mechanismen nicht aktiv auf sozialen Ausgleich ausgerichtet sind, besteht die Gefahr, dass bestehende Ungleichheiten verstärkt werden. Das beginnt bei der Standortwahl der Zonen und endet bei der Preisgestaltung der Angebote.

Eine nachhaltige Stadtentwicklung erfordert daher, dass Ridepooling-Zonen gezielt in Quartieren mit schlechter ÖPNV-Anbindung oder hoher sozialer Belastung eingerichtet werden – auch wenn die Nachfrage dort zunächst geringer erscheint. Hier sind Politik, Verwaltung und Plattformbetreiber gleichermaßen gefordert, Verantwortung zu übernehmen und innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln, die nicht nur auf kurzfristige Rendite, sondern auf langfristigen Mehrwert für die Stadtgesellschaft zielen.

Auch die ökologische Dimension darf nicht zu kurz kommen. Ridepooling kann nur dann zu einer nachhaltigen Mobilitätswende beitragen, wenn es dazu beiträgt, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren und den Umweltverbund zu stärken. Das gelingt nur, wenn die Angebote sinnvoll mit dem ÖPNV, dem Rad- und Fußverkehr sowie neuen Mobilitätsformen wie Carsharing oder Mikromobilität verknüpft werden. Intermodale Knotenpunkte, an denen verschiedene Angebote gebündelt werden, sind dabei ebenso wichtig wie digitale Plattformen, die eine einfache Buchung und Bezahlung ermöglichen.

Die Zukunft der Stadt liegt in der intelligenten Vernetzung all dieser Elemente. Ridepooling-Zonen können dabei als Blaupause für eine neue Generation urbaner Infrastruktur dienen: flexibel, datenbasiert, partizipativ und nachhaltig. Doch das setzt voraus, dass alle Beteiligten bereit sind, gewohnte Denkmuster zu verlassen und neue Wege zu gehen – im Umgang mit Daten, im Planungsprozess und in der Governance.

Am Ende entscheidet die Frage, wie offen, kooperativ und lernfähig Städte und ihre Akteure sind, darüber, ob Ridepooling-Zonen zum Symbol einer gelingenden urbanen Transformation werden – oder zum nächsten gescheiterten Mobilitätsexperiment. Die gute Nachricht: Noch ist alles möglich. Die Werkzeuge liegen bereit, die Daten fließen, das Know-how wächst – es liegt an uns, daraus die Stadt der Zukunft zu bauen.

Fazit: Ridepooling-Zonen als Schaltzentralen der vernetzten Stadt

Die Planung von Ridepooling-Zonen ist weit mehr als ein technisches Update für die urbane Mobilität. Sie steht beispielhaft für die Herausforderungen und Chancen einer datengetriebenen, kooperativen und nachhaltigen Stadtentwicklung. Wer sie richtig plant, nutzt das Potenzial moderner Datenmodelle, sorgt für faire und transparente Governance und schafft urbane Hotspots, die mehr sind als bloße Haltepunkte. Entscheidend ist, dass alle Akteure – von der Stadtverwaltung über die Plattformbetreiber bis zu den Bürgern – an einem Strang ziehen und bereit sind, Verantwortung zu teilen. Flexible Zonen, lernende Algorithmen und offene Beteiligungsprozesse sind der Schlüssel zu einer Mobilitätswende, die nicht nur effizient, sondern auch gerecht und nachhaltig ist. So werden Ridepooling-Zonen zu Schaltzentralen einer Stadt, die in Echtzeit auf die Bedürfnisse ihrer Bewohner reagiert. Der Weg dahin ist anspruchsvoll – aber lohnend. Denn die vernetzte Stadt beginnt dort, wo Daten, Menschen und Räume zusammenkommen und gemeinsam Zukunft gestalten. Genau dafür steht die neue Generation urbaner Planung.

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Shared mobility: how digital platforms are redefining public transport

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Shared mobility is becoming increasingly important in the modern city: digital platforms enable residents to use vehicles such as car-sharing cars, e-scooters and bicycles quickly and flexibly. These solutions relieve the burden on cities and contribute to sustainable urban mobility. Matthew Archuleta | Unsplash

Cities today face major challenges when it comes to mobility. Private transport leads to traffic jams, air pollution and land consumption. Shared mobility offers a solution that relies on the shared use of vehicles and thus relieves both the environment and the roads. Digital platforms and apps allow people to use vehicles flexibly without having to own a car. These new mobility models are not only an environmentally friendly alternative, but also an important step towards a more sustainable and liveable city. […]

Cities today face major challenges when it comes to mobility. Private transport leads to traffic jams, air pollution and land consumption. Shared mobility offers a solution that relies on the shared use of vehicles and thus relieves both the environment and the roads. Digital platforms and apps allow people to use vehicles flexibly without having to own a car. These new mobility models are not only an environmentally friendly alternative, but also an important step towards a more sustainable and liveable city.

Fun fact: According to a study by McKinsey, shared mobility solutions could reduce the need for private cars in cities by up to 30% by 2030.

Shared mobility is based on a combination of several technologies that work together seamlessly to provide users with a simple and convenient experience.

Digital platforms

Digital platforms such as Uber, Lyft, Free Now and Share Now connect users and vehicles in real time. These platforms offer features such as booking, payment and route optimization that allow users to use a vehicle immediately and without much effort.

Internet of Things (IoT)

The IoT is an integral part of shared mobility. Vehicles are often equipped with GPS and sensors that report their location and status in real time. This data helps to optimize operations by providing information on availability, maintenance and routes.

Mobile apps

Mobile apps are the main tool through which users access shared mobility services. They enable the booking of rides, payment and provide access to information such as the location of the next available vehicle and estimated arrival times.

Practical example: In Amsterdam, the car-sharing company Share Now uses a platform that provides real-time information on available vehicles and allows users to unlock the cars via an app.

Shared mobility comprises various models that are tailored to the different needs of users.

Car sharing

Car sharing enables users to rent a car for short periods of time. Models such as station-based car sharing (e.g. Zipcar) and free-floating car sharing (e.g. Share Now) offer flexibility and reduce the need for private car ownership.

Bike sharing

Bike sharing systems offer an environmentally friendly alternative for short distances. Users can find and use bikes at special stations or via GPS using an app. This promotes healthy, emission-free mobility.

Ridesharing and ride-hailing

Ridesharing (e.g. BlaBlaCar) and ride-hailing (e.g. Uber) offer users the opportunity to share journeys or order a vehicle with a driver. This optimizes traffic flow and reduces environmental pollution.

Scooter sharing

Electric scooters, which can be rented via an app, have established themselves as a popular option for short journeys. They are space-saving and emission-free and complement other means of transportation in the urban environment.

Practical example: Lime offers scooter sharing in many cities around the world and is a practical solution for the so-called “last mile”, which is often difficult to cover with public transport.

Shared mobility offers numerous advantages that have a positive impact on cities, the environment and users.

Reduction of emissions

As fewer people own their own car, the number of vehicles on the roads is reduced. Shared mobility promotes the use of electric and low-emission vehicles and thus helps to reduce CO₂ emissions.

Less traffic and congestion

When people share vehicles, traffic is reduced. Fewer vehicles on the roads means less congestion, better air quality and an overall more pleasant urban environment.

Lower costs for users

Shared mobility is often cheaper than owning a car, as users only pay for what they actually use. Maintenance, insurance and other fixed costs are eliminated.

Flexible mobility

Shared mobility models offer users a flexible and convenient way to get around without having to worry about finding a parking space or vehicle maintenance.

Expert opinion: According to a study by Deloitte, 55% of millennials prefer shared mobility solutions to owning their own car as they offer flexibility and cost efficiency.

Despite its advantages, shared mobility faces various challenges that need to be overcome.

Infrastructure and space requirements

Shared mobility requires special parking spaces and parking areas for bicycles and scooters, which can lead to conflicts in public spaces. Cities need to provide space for these vehicles without interfering with pedestrian traffic.

Safety concerns

Scooters and bikes can pose a safety risk, especially in busy areas. Accidents and lack of helmet use are common problems that jeopardize the safety of users.

Legal and regulatory issues

The regulation of shared mobility services is complex and varies from city to city. Providers must adhere to local regulations, which can increase operating costs and limit availability.

User acceptance and habits

Although shared mobility offers many advantages, some people still prefer to own their own car. It takes time and education to increase the acceptance of shared mobility solutions.

Example: In San Francisco, the rapid growth of scooter sharing has led to problems with poorly parked scooters on sidewalks, resulting in complaints from citizens and the need for stricter regulations.

Amsterdam: Car sharing integration with public transport

In Amsterdam, car sharing providers work closely with public transport to offer integrated mobility solutions. Users can use car-sharing vehicles as a supplement to public transport and thus increase flexibility.

San Francisco: Scooter sharing

San Francisco has successfully integrated scooter sharing and introduced strict regulations to ensure that the vehicles are parked properly and the safety of users is guaranteed.

Copenhagen: Bikesharing

Copenhagen, known as a bike-friendly city, has developed a comprehensive bike-sharing program that is used by locals and tourists alike. This has reduced the use of cars in the city center.

The future of shared mobility will be shaped by the integration of new technologies and business models.

  1. Autonomous driving: Autonomous vehicles could make shared mobility even more efficient and safer as they are continuously available and can move autonomously.
  2. Artificial intelligence (AI): AI can help to better manage traffic flows and vehicle availability in order to maximize efficiency and adapt the service to the needs of users.
  3. Mobility as a Service (MaaS): MaaS platforms combine different modes of transportation in a single app that integrates all mobility services from public transport to car sharing and offers a seamless user experience.
  4. Sustainability and electric drives: The introduction of electric shared mobility vehicles will help reduce emissions and improve air quality in cities.

Future outlook: A pilot project in Helsinki is testing autonomous, electric car sharing vehicles that can be booked via a MaaS app and offer users a complete, sustainable mobility solution.

Shared mobility is fundamentally changing the way people travel in cities. Through the use of digital platforms and innovative business models, it offers a sustainable alternative to private car ownership and contributes to solving urban challenges. Despite the challenges, particularly in terms of infrastructure and user acceptance, it is clear that shared mobility has the potential to make urban mobility more efficient, environmentally friendly and flexible.

Concluding thought: Shared mobility is more than just a technology – it is a vision for sustainable mobility that conserves resources and creates quality of life. If cities and providers work together, shared mobility could become an essential part of urban life in the future.

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National Arena Bucharest – Stadiums of the European Championship 2021

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Lia Manoliu Stadium

If you take a closer look at the national arena in the Romanian capital Bucharest, you are instinctively reminded of a Bundesliga stadium. This is no coincidence, as the roots of the arena lie in Germany. The Romanian national arena in Bucharest has German genes: the 55,000-seat soccer stadium was designed by Hamburg architects Gerkan, Marg […]

If you take a closer look at the national arena in the Romanian capital Bucharest, you are instinctively reminded of a Bundesliga stadium. This is no coincidence, as the roots of the arena lie in Germany.

The Romanian national arena in Bucharest has German genes: the 55,000-seat soccer stadium was designed by Hamburg architects Gerkan, Marg & Partner (gmp), the structural design was carried out by the engineering firms Schlaich Bergermann & Partner from Stuttgart and Krebs und Kiefer from Karlsruhe, and the general contractor was the construction company Max Bögl from Sengenthal in the Upper Palatinate.

Although it is a soccer stadium, the building is named after a female discus thrower: Lia Manoliu won the gold medal at the 1968 Olympic Games in Mexico City. However, the stadium is now known exclusively as the “Arena Națională”, i.e. the “National Arena”. The new building was named after Lia Manoliu after its predecessor, the “Stadionul Național Lia Manoliu”, the old national stadium. It previously stood on the same site and was demolished in 2008.

Unlike the arena, it was a multi-purpose stadium. Its stands were not covered and the athletics facilities were located between the pitch and the stands. This meant that at the beginning of the millennium it no longer met the requirements for a venue for international soccer matches. In 2006, Max Bögl won the tender for the construction of the new national arena – which, however, had been planned quite differently at the time. However, the German company submitted an alternative project to the client, the city of Bucharest, which was much simpler and cheaper to build.

The National Arena bears unmistakable similarities to Frankfurt’s Waldstadion. This is no coincidence: the same team of general contractors, architects and engineers built the stadium on the Main between 2002 and 2005. The closable membrane roof in particular is almost a one-to-one replica of the construction in Frankfurt. As there, the roof is located in the large video cube above the pitch when folded up. It extends within 15 minutes when required. It then spans the area between the grandstand roofs. The stand roofs themselves are supported by a so-called pressure ring, which towers over the stadium like a crown. The ring rests on 40 steel pillars, which sit on the concrete construction of the grandstand ring.

The stands have two tiers. The architects designed the spectator area with seating shells in different shades of red, blue and yellow, the national colors of Romania. On the outside of the stadium, the verticality of the concrete columns supporting the stands defines the appearance of the building. The grassy embankment on which the arena stands is still a relic of the old national stadium. It mediates between the new building and the historic sports park that surrounds it. Large steps lead up the rampart. They make a visit to the National Arena a bit of a pilgrimage.

Find out more about the National Stadium Budapest. Here you can find an overview of the EURO 2021 stadiums.