Platform regulation for urban mobility providers

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A red city bus in Bern under a blue sky - Photo by Alin Andersen

Plattformregulierung für urbane Mobilitätsanbieter – klingt erstmal nach Paragrafen, Bürokratie und grauen Aktenordnern. Tatsächlich aber entscheidet sich hier, wie wir uns in der Stadt der Zukunft bewegen: Wer steuert die Datenströme, wer setzt die Spielregeln, und wie bleibt urbane Mobilität sozial, nachhaltig und demokratisch? Wer die Plattformen kontrolliert, hat die Macht über unsere Straßen, Wege und letztlich sogar unsere Lebensqualität. Zeit, dieses hochaktuelle Thema mit dem geballten Know-how aus Planung, Recht und Technik zu durchleuchten.

  • Was Plattformregulierung für urbane Mobilitätsanbieter eigentlich bedeutet und warum sie für Städte immer wichtiger wird.
  • Wie die aktuellen Akteure – von E-Scooter-Startups über Carsharing-Plattformen bis zu Mobilitätsplattformen der Kommunen – das urbane Mobilitätssystem prägen.
  • Welche rechtlichen und planerischen Herausforderungen sich bei der Regulierung digitaler Mobilitätsplattformen ergeben.
  • Wie Datensouveränität, Nutzungsrechte und Interoperabilität die Machtverhältnisse zwischen Stadt und Plattform beeinflussen.
  • Warum Governance, Transparenz und Gemeinwohlorientierung die neuen Leitplanken der urbanen Mobilitätsregulierung sind.
  • Welche europäischen und deutschen Best-Practice-Beispiele bereits zeigen, wie Plattformregulierung in der Praxis funktionieren kann.
  • Wie digitale Mobilitätsplattformen die klassische Stadt- und Verkehrsplanung herausfordern – und welche neuen Werkzeuge für Planer entstehen.
  • Welche Risiken mit Plattformmonopolen, algorithmischen Verzerrungen und wirtschaftlicher Konzentration in der urbanen Mobilität einhergehen.
  • Wie Kommunen, Planer und Entwickler gemeinsam an einer gemeinwohlorientierten, offenen und resilienten Mobilitätsplattform arbeiten können.

Plattformregulierung: Macht, Mobilität und die neuen Spielregeln der Stadt

Wer heute urbane Mobilität gestalten will, kommt an digitalen Plattformen nicht mehr vorbei. Was einst in den Händen der kommunalen Verkehrsunternehmen lag, wird zunehmend von Software gesteuert: Ridepooling-Apps, E-Scooter-Flotten, multimodale Buchungsplattformen und Carsharing-Dienste buhlen um die Gunst von Städten und Nutzern. Doch je mehr Mobilität digital vermittelt wird, desto dringlicher stellt sich die Frage: Wer kontrolliert die Infrastruktur, die Daten und die Regeln dieser neuen urbanen Mobilitätswelt?

Unter Plattformregulierung versteht man den rechtlichen, organisatorischen und technischen Rahmen, den Kommunen und Gesetzgeber setzen, um die Macht der Mobilitätsplattformen zu steuern und im Sinne des Gemeinwohls zu lenken. Es geht um mehr als nur um die Zulassung von Anbietern oder die Frage, wo E-Scooter abgestellt werden dürfen. Es geht um die Steuerung von Datenflüssen, um Zugangsrechte, um Transparenz, um das Verhindern von Monopolen und um die Durchsetzung von Nachhaltigkeitszielen.

Zu den Akteuren zählen längst nicht mehr nur klassische ÖPNV-Betreiber oder die großen Automobilkonzerne, sondern auch junge Techfirmen, internationale Plattform-Player und kommunale Startups. Sie alle bringen eigene Geschäftsmodelle und Interessen mit – von der Monetarisierung von Mobilitätsdaten über die Schaffung privater Verkehrsnetze bis zur Durchsetzung von Exklusivrechten innerhalb des öffentlichen Raums. Für die Stadtplanung und Verwaltung entsteht damit eine neue, komplexe Gemengelage, die mit alten Werkzeugen nicht mehr zu fassen ist.

Hinzu kommt: Plattformregulierung ist nicht statisch, sondern ein dynamisches Spielfeld. Die technische Innovationsgeschwindigkeit übertrifft oft den rechtlichen Anpassungswillen der Verwaltungen. Während die dritte Generation von E-Scootern bereits auf den Straßen rollt, diskutieren Kommunen noch über datenschutzkonforme Schnittstellen oder Mindeststandards für Betreiber. Das erzeugt ein permanentes Spannungsverhältnis zwischen Innovationsdruck und dem Bedürfnis nach Kontrolle, Sicherheit und Fairness.

Genau hier beginnt die eigentliche Herausforderung für Planer, Verwalter und Entwickler: Es reicht nicht mehr, nur auf neue Anbieter zu reagieren. Wer die urbane Mobilität der Zukunft aktiv gestalten will, muss Plattformregulierung als zentrales Steuerungsinstrument erkennen – und die eigenen Kompetenzen im Bereich Governance, Datenmanagement und Interoperabilität massiv ausbauen.

Digitale Mobilitätsplattformen: Akteure, Datenströme und die neue urbane Infrastruktur

Digitale Mobilitätsplattformen sind weit mehr als nützliche Apps für Endnutzer. Sie sind die neue Infrastruktur, die das urbane Verkehrssystem zusammenhält, steuert – und vielfach auch neu sortiert. Diese Plattformen bündeln Angebote, vermitteln Fahrten, steuern Flotten und analysieren Verkehrsströme in Echtzeit. Wer Zugang zur Plattform hat, bestimmt über Sichtbarkeit, Buchbarkeit und damit letztlich über die Nutzungshäufigkeit einzelner Mobilitätsangebote.

Technisch betrachtet handelt es sich meist um komplexe Softwarearchitekturen, die verschiedene Mobilitätsformen wie Carsharing, Bikesharing, Scootersharing, Ridepooling und den klassischen ÖPNV miteinander verknüpfen. Über offene oder proprietäre Schnittstellen werden Daten zu Standorten, Verfügbarkeiten, Buchungen und Nutzerbewegungen in Echtzeit verarbeitet, aggregiert und ausgewertet. Die Plattformbetreiber erhalten damit eine nie dagewesene Übersicht über das Mobilitätsverhalten ganzer Städte – ein Datenschatz, der in vielerlei Hinsicht Gold wert ist.

Für die Stadtplanung eröffnen sich damit neue Möglichkeiten, aber auch neue Abhängigkeiten. Während Plattformdaten bislang oft exklusiv in den Händen der Betreiber lagen, fordern immer mehr Kommunen einen offenen, fairen Zugang zu Mobilitätsdaten. Nur so lassen sich Verkehrsflüsse wirklich steuern, Nachhaltigkeitsziele überwachen und neue Mobilitätsangebote sinnvoll integrieren. Gleichzeitig wächst die Sorge vor der Entstehung digitaler Monopole, die den Zugang zu Mobilitätsangeboten und -daten kontrollieren – und dabei eigene kommerzielle Interessen verfolgen.

Ein weiteres zentrales Thema ist die Interoperabilität: Wie können verschiedene Plattformen und Anbieter zusammenarbeiten, ohne dass Nutzer an proprietäre Ökosysteme gebunden werden? Die Antwort liegt in offenen Schnittstellen, einheitlichen Datenstandards und einer klaren Rollenverteilung zwischen öffentlichen und privaten Akteuren. Doch die Umsetzung ist kompliziert: Während einige Städte wie Wien, Hamburg oder Helsinki bereits an offenen Urban Mobility Platforms arbeiten, setzen andere Anbieter bewusst auf geschlossene, exklusive Systeme.

Planer und Entwickler sind daher gefordert, nicht nur technische, sondern auch rechtliche und organisatorische Kompetenzen aufzubauen. Sie müssen verstehen, wie Plattformen funktionieren, wie Datenströme gelenkt werden, und wie sich Macht- und Einflussverhältnisse im digitalen Stadtraum verschieben. Nur so kann ein Gleichgewicht zwischen Innovation, Gemeinwohl und wirtschaftlichen Interessen entstehen.

Rechtliche Leitplanken und Governance: Wer setzt die Spielregeln?

Die rechtliche Regulierung digitaler Mobilitätsplattformen ist ein Flickenteppich aus Bundesgesetzen, kommunalen Satzungen und europäischen Vorgaben. Während das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) die Rahmenbedingungen für Taxis, Mietwagen und Ridepooling vorgibt, regeln kommunale Satzungen oft nur das Kleingedruckte: etwa das Abstellen von E-Scootern, Parkflächen für Carsharing oder Sondernutzungsgebühren. Was bislang fehlt, ist ein übergeordnetes, konsistentes Regelwerk, das den besonderen Charakter von Plattformen als Vermittler, Datenhubs und Steuerungsinstanzen abbildet.

Eine der wichtigsten Fragen betrifft die Datensouveränität: Wem gehören die von Plattformen gesammelten Mobilitätsdaten? Wer darf sie wie nutzen, auswerten oder weitergeben? Während einige Städte bereits eigene Urban Data Platforms aufbauen, um den Zugriff auf Mobilitätsdaten zu sichern, sehen sich andere Kommunen mit restriktiven Geschäftsbedingungen der Anbieter konfrontiert. Die rechtlichen Unsicherheiten werden durch die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) noch verschärft, denn personenbezogene Mobilitätsdaten sind besonders sensibel und unterliegen strengen Schutzvorschriften.

Ein weiteres Governance-Thema ist die Vergabe von Plattformlizenzen und Betreiberrechten. Einige Städte setzen auf Ausschreibungen mit klaren Gemeinwohlkriterien, andere vergeben Lizenzen nach dem Windhundprinzip. Doch mit jeder Lizenz wächst die Abhängigkeit von externen Plattformen – und damit die Gefahr, dass die Stadtplanung an Einfluss verliert. Hier braucht es neue Kooperationsmodelle, die Plattformbetreiber zur Offenlegung von Daten, zur Einhaltung von Nachhaltigkeitszielen und zur Integration in das öffentliche Verkehrssystem verpflichten.

Auch die Transparenz von Algorithmen rückt in den Fokus: Wenn Plattformen Fahrten vermitteln, Preise berechnen oder Routen vorschlagen, geschieht dies meist auf Basis komplexer, nicht offengelegter Algorithmen. Für eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung ist dies problematisch, denn algorithmische Entscheidungen können systematische Verzerrungen oder Diskriminierungen erzeugen. Wer Plattformen reguliert, muss daher auch für algorithmische Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Beschwerdemechanismen sorgen.

Schließlich betrifft Governance auch die Frage der Nutzerbeteiligung: Wie können Bürger an den Regeln der Plattform teilhaben? Wie werden Interessen von Nicht-Nutzern berücksichtigt? Und wie lassen sich lokale Bedürfnisse in globale Plattformstrukturen einbringen? Hier bietet die Plattformregulierung eine große Chance, partizipative Elemente und demokratische Kontrolle in die digitale Mobilitätswelt zu integrieren – vorausgesetzt, Planer und Verwaltung nehmen diese Aufgabe ernst und entwickeln neue, dialogorientierte Werkzeuge.

Best-Practice und neue Werkzeuge: So gelingt die Plattformregulierung in der Praxis

Ein Blick auf die europäischen Vorreiter zeigt: Plattformregulierung ist möglich, wenn Kommunen mutige Entscheidungen treffen und technisches Know-how aufbauen. In Helsinki etwa setzt die Stadt auf die MaaS (Mobility as a Service) Plattform Whim, die alle Mobilitätsangebote der Stadt bündelt und auf offenen Schnittstellen basiert. Die Stadt hat klare Vorgaben für Datenzugang, Transparenz und Nachhaltigkeit formuliert – und kontrolliert die Einhaltung über eine eigene Urban Mobility Governance Unit. Das Ergebnis: Mehr Innovation, weniger Wildwuchs und eine hohe Nutzerakzeptanz.

Wien verfolgt mit der WienMobil Plattform einen ähnlichen Ansatz. Die Stadtwerke betreiben eine offene Mobilitätsplattform, die sowohl private als auch öffentliche Angebote integriert. Die Lizenzvergabe erfolgt anhand von Kriterien wie Nachhaltigkeit, Datensouveränität und Inklusion. Die Stadt sichert sich so den Zugriff auf alle relevanten Mobilitätsdaten und kann neue Angebote gezielt steuern. Gleichzeitig werden partizipative Elemente wie Feedbackfunktionen und Bürgerdialoge in die Plattform integriert.

In Deutschland experimentieren Städte wie Hamburg und Köln mit eigenen Urban Data Platforms und offenen Mobilitätsplattformen. Hamburg etwa hat mit der Urban Data Platform eine zentrale Datendrehscheibe geschaffen, die Mobilitätsdaten bündelt und für verschiedene Akteure nutzbar macht. Die Stadt legt Wert auf Interoperabilität, Transparenz und eine enge Zusammenarbeit mit privaten Anbietern. Köln setzt mit der App „Mobilitätsportal“ auf eine offene Buchungsplattform, die auch kleine Anbieter und neue Mobilitätsformen integriert.

Für Planer und Entwickler ergeben sich daraus neue Werkzeuge: Datenbasierte Simulationen ermöglichen die vorausschauende Steuerung von Verkehrsflüssen, digitale Zwillinge bilden die Grundlage für Echtzeit-Entscheidungen und partizipative Plattformen schaffen neue Räume für Bürgerbeteiligung. Wer Plattformregulierung ernst nimmt, kann die urbane Mobilität nicht nur effizienter, sondern auch gerechter, nachhaltiger und resilienter gestalten.

Die zentrale Lehre aus den Best-Practice-Beispielen: Plattformregulierung ist kein Selbstläufer. Sie erfordert Ressourcen, Know-how und eine klare Vision. Städte müssen eigene technische Kompetenzen aufbauen, die Zusammenarbeit mit Plattformbetreibern aktiv gestalten und neue Governance-Strukturen schaffen. Nur so lässt sich verhindern, dass private Interessen die Mobilität der Zukunft dominieren – und nur so kann urbane Mobilität als Gemeingut erhalten bleiben.

Risiken, Chancen und die Zukunft der Mobilitätsplattformen

Natürlich birgt die Plattformregulierung für urbane Mobilitätsanbieter nicht nur Chancen, sondern auch erhebliche Risiken. Die größte Gefahr besteht in der Entstehung digitaler Monopole, die den Zugang zu Mobilitätsangeboten und -daten kontrollieren. Wer die Plattform besitzt, bestimmt über Sichtbarkeit, Buchbarkeit und letztlich auch über die Preisgestaltung. Für Nutzer kann dies zu höheren Kosten, eingeschränkter Auswahl und mangelnder Transparenz führen. Für Städte drohen Abhängigkeiten, die sich nur schwer wieder auflösen lassen.

Ein weiteres Risiko ist die algorithmische Verzerrung: Wenn Plattformen auf Basis undurchsichtiger Algorithmen Fahrten vermitteln, Preise berechnen oder Routen optimieren, können systematische Benachteiligungen entstehen. Menschen in Randlagen, mit geringem Einkommen oder besonderen Mobilitätsbedürfnissen werden schnell zu Verlierern der Plattformökonomie. Plattformregulierung muss daher sicherstellen, dass Gemeinwohlziele, Inklusion und Chancengleichheit fest verankert sind – und algorithmische Entscheidungen transparent und überprüfbar bleiben.

Doch die Chancen sind mindestens ebenso groß: Eine klug regulierte Plattforminfrastruktur kann Mobilität nachhaltiger, flexibler und gerechter machen. Sie eröffnet neue Möglichkeiten für die Integration von Sharing-Angeboten, On-Demand-Diensten und aktiven Mobilitätsformen wie Rad- und Fußverkehr. Plattformregulierung schafft die Voraussetzungen für datengestützte Verkehrsplanung, bessere Ressourcennutzung und eine effektive Steuerung von Verkehrsströmen – insbesondere in Zeiten von Klimakrise und wachsendem Mobilitätsbedarf.

Für Planer, Entwickler und Kommunen bedeutet das: Sie müssen die Plattformregulierung als strategisches Handlungsfeld verstehen – und die eigenen Kompetenzen in Recht, Technik und Datenmanagement kontinuierlich ausbauen. Nur wer die Spielregeln versteht, kann sie gestalten. Nur wer die Technik beherrscht, kann Innovationen im Sinne des Gemeinwohls lenken. Und nur wer die Nutzer einbindet, kann urbane Mobilität langfristig demokratisch, offen und resilient halten.

Die Zukunft der Mobilitätsplattformen ist offen. Sie wird maßgeblich davon abhängen, wie mutig, innovativ und gemeinwohlorientiert Städte, Planer und Entwickler die Plattformregulierung gestalten. Fest steht: Wer heute die richtigen Weichen stellt, kann morgen eine Mobilität erleben, die nicht nur effizient, sondern auch gerecht, nachhaltig und lebensfreundlich ist. Wer abwartet, wird von den Plattformen der anderen überrollt. Die Wahl liegt – wie fast immer in der Stadtentwicklung – bei uns.

Fazit: Plattformregulierung für urbane Mobilitätsanbieter ist weit mehr als eine technische oder juristische Fußnote der Stadtentwicklung. Sie ist der Schlüssel zur Gestaltung einer nachhaltigen, gerechten und innovativen urbanen Mobilitätszukunft. Wer die Macht über die Plattformen besitzt, kontrolliert nicht nur die Daten, sondern auch die Regeln und die Zugänge zum öffentlichen Raum. Deshalb braucht es mutige Städte, kompetente Planer und innovative Entwickler, die gemeinsam an offenen, gemeinwohlorientierten und resilienten Plattformstrukturen arbeiten. Die Zukunft der urbanen Mobilität entscheidet sich heute – auf dem digitalen Spielfeld der Plattformregulierung.

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The Rijksmuseum in Amsterdam published the most detailed photo of Rembrandt’s “Night Watch”, the most famous painting in the collection, on its website yesterday. The research team of the largest ongoing restoration project to date, “Operation Night Watch”, has succeeded in creating a total of 8439 individual photos of Rembrandt’s monumental canvas painting using specially developed technology and software. The 717-gigapixel image is now four times sharper than the previous photo, which the museum published around 18 months ago. This resolution makes it the largest digital image of a work of art to date

High tech in Amsterdam: scientists and art aficionados can now zoom in on Rembrandt’s “Night Watch”. Yesterday, the Rijksmuseum published the most detailed photo of the famous painting by the Dutch master painter to date on its website. The photo is part of the largest restoration project to date, “Operation Night Watch”. This largest and most comprehensive restoration of the Rembrandt work to date has been underway since July 2019.

It is the largest and most detailed photograph ever taken of a work of art,” the museum announced yesterday. Every millimeter of the painting was photographed. The image has a size of 717 gigapixels. Using specially developed technology and software, the research team at the Rijksmuseum took 8439 individual photos of the painting: each measuring 5.5 centimetres by 4.1 centimetres. “These were combined into one large image with the help of AI,” says the museum. “We can now see every pigment in all the little cracks,” explains Katrien Keune, scientific director of the Rijksmuseum. “It’s a very nice detailed snapshot that allows us to see how things change in the long term.” The 717-gigapixel image can be seen on the Rijksmuseum’s website and is four times sharper than the previous photo, which the museum published around 18 months ago. With this resolution, it is the largest digital image of a work of art to date. The team used a Hasselblad H6D 400 MS camera with 100 megapixels. With the help of AI, the photos were merged into one large image with a total file size of 5.6 terabytes. To ensure that each image was sharp, the surface of the painting first had to be scanned with lasers and the camera calibrated very precisely.

New insights into the history of the painting’s creation

Rembrandt completed the painting of the Amsterdam Citizens’ Watch in 1642. It is approximately 380 centimetres high and 453 centimetres wide. The Rijksmuseum has housed the work since 1808. Conservators and art experts are publicly examining “The Night Watch” for damage and are monitoring future ageing processes with the utmost precision. They also hope to gain new insights into the history of the painting’s creation. The repertoire of methods ranges from digital imaging techniques to scientific and material-related investigations and AI. An anti-reflective glass box was built around the painting for this special show restoration. The restoration is scheduled to begin on January 19, 2022. However, due to the current lockdown, the Rjiksmuseum is still closed until January 15.

At the beginning of December 2021, the team of restorers at the Rijksmuseum also made a sensational discovery. With the help of computer technology, a previously hidden sketch was found on the primed canvas of Rembrandt’s ‘Night Watch’: A sketch that provides a precise insight into the genesis of the work. Read more here.

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On July 8, 2019, the restorers at the Rijksmuseum in Amsterdam began researching and restoring Rembrandt’s “Night Watch”. The artwork is to be preserved for the future. Find out more here and in the following video:

Due to the cancellation of Stonetec in times of the Covid-19 pandemic, STEIN is nevertheless presenting an industry report in the 06/2020 print issue with many current product news from the areas of materials, construction chemicals, tools & more and art foundries. These are now also published as an online series, today the first part on “Tools & More”. CHAPS & MORE New knee pads for the already damaged […]

Due to the cancellation of Stonetec in times of the Covid-19 pandemic, STEIN is nevertheless presenting an industry report in the 06/2020 print issue with many current product news from the areas of materials, construction chemicals, tools & more and art foundries. These are now also published as an online series, today the first part on “Tools & More”.

New knee pads for the already damaged knee: Chaps & More, specialists in knee and wetness protection from Enger/East Westphalia, wanted to present the completely redesigned safety knee pad model 70.200 to trade visitors at this year’s Stonetec. The comfortable “gel safety knee pad”, which has been helping those workers with knee problems for some time, has now been given a modified, higher attachment so that the upper strap can no longer slip into the hollow of the knee. It is now larger, but is said to have a very practical fit, which, according to Chaps & More, is enormously supported by the patented anti-slip material that has been processed in the entire upper, inner area of the knee pad. This prevents the pads from slipping even when walking. Whether for tilers, natural stone layers, pavers or other construction professions: developed for all those who have to work a lot on their knees, the straight support is designed to give these joints a great deal of support and stability. For work on very sensitive floors, the cap can still be easily removed using the Velcro fasteners. Incidentally, in addition to knee protection, Chaps & More also produces aprons and arm protectors for stonemasons. www.chaps-and-more.de

PRODIM

There are three new software solutions here: Factory Draw is used for the further processing of Proliner measurements. The fast, easy-to-use CAD drawing program allows you to check, edit and export digital templates. Factory Draw Advanced is software that can do even more than Draw. You can design vertical projection surfaces in 2D/3D, create or simulate solid parts by adding material thickness, and check and resolve conflicts between solid parts, as the program automatically detects when joints or transitions do not fit. The complete Factory Fabricator software solution for Proliner measurements includes all the modules you need to edit and draw dimensions. In addition to the functions of Draw Advanced, you can digitize your plates, create your own plate inventory and match your production pieces with your own digitized plates. YouTube videos are available for all three products, just search for Prodim and the name of the software there or use this link to the Prodim page where they are embedded below: https://www.prodim-systems.de/produkte/prodim-factory-software-loesungen-fuer-die-steinindustrie/

The robust and maintenance-friendly screw compressors in the RS-PRO series in the power classes 30.0 kW to 55.0 kW with direct drive are now also available with an integrated frequency inverter. In addition, these units are now available with the new RENNERtronic Touch or RENNERtronic Plus Touch control units. In addition to belt-driven compressors in the power classes 30.0 kW to 55.0 kW, Renner now offers a direct drive as an alternative, which guarantees reliable and powerful operation of the compressor. Without V-belts, the power transmission of the direct-drive compressors is better than that of the belt-driven version. The RS-PRO series with direct drive now has a variant with an integrated frequency inverter. The RSFPRO D variant, now available with RENNERtronic Touch as standard or optionally with RENNERtronic Plus Touch control, offers intelligent frequency control, whereby the maximum possible delivery volume automatically adapts to the set pressure range. If the pressure drops due to an extraction peak, the REflex function releases the required reserves and ensures a constant working pressure. The REflex function can be set variably from 6 to 15 bar without making any changes. In addition, the integrated function offers the user security of supply combined with energy efficiency. In addition to an intuitive, smartphone-like 4.3″ or 7″ touchscreen, the new control units offer further advantages. For example, the RENNERtronic Plus Touch software is equipped with comprehensive base load change control. This allows up to eight additional compressors to be controlled. Renner compressors meet the requirements of the Industry 4.0 standard. Further advantages of the new series: integrated, highly efficient and speed-controlled radial fan, which has a high residual pressure and is low-noise. Thanks to the partial load operation of this fan, the RSFPRO series offers a high energy-saving potential. Compressors that can be driven under from three sides and a small footprint simplify installation and support flexible installation. Removable doors and struts provide excellent accessibility to the maintenance components. The optionally available magnetic, easily replaceable front filter grille offers protection against soiling. A heat exchanger system for service or heating water is available for heat recovery. The BAFA subsidizes the listed models with up to 40 percent.
www.renner-kompressoren.de

SEBALD

Sebald has improved the GTW 1800 wet grinder. In addition to new ball bearings (NTN deep groove ball bearings with non-contact sealing washers), there is also a new retaining plate for the water supply, which was previously made of plastic. The machine has been designed for professional use. It is characterized by its low weight and high pulling power. The soft-grip handle dampens vibrations and enables fatigue-free working. The bottom-mounted water supply is designed to allow excellent freedom of movement and contribute to particularly good handling. Technical data:
Power: 1800 W
Speed: 1800 rpm
Maximum tool diameter: 130 mm
Tool holder: M 14
Rated voltage: 230 V
The scope of delivery also includes a splash guard and a pair of spare carbons.
www.sebald-schleifscheiben.de