Simulation of collective walking routes – new tools for local mobility

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Colorful house facades on the banks of the Inn with an imposing Alpine backdrop - photographed by Wolfgang Weiser

Wäre es nicht faszinierend, wenn wir die alltäglichen Wege von Menschen durch unsere Städte nicht nur beobachten, sondern präzise simulieren und vorhersagen könnten? Kollektive Fußwege sind das Rückgrat nachhaltiger Nahmobilität – doch ihre Planung war bisher ein Blindflug. Neue Simulations-Tools krempeln diese Disziplin um und eröffnen Stadtplanern, Landschaftsarchitekten und Mobilitätsexperten ungeahnte Möglichkeiten. Willkommen im Zeitalter der datengestützten Fußweg-Intelligenz!

  • Einführung in die Bedeutung kollektiver Fußwege für die nachhaltige Stadtentwicklung
  • Überblick über aktuelle Simulationswerkzeuge für Fußwege und deren Funktionsweise
  • Erläuterung der Rolle von Datenquellen, Sensorik und Algorithmen bei der Modellierung von Fußgängerverhalten
  • Praktische Anwendungsbeispiele aus deutschen, österreichischen und internationalen Modellstädten
  • Chancen und Herausforderungen bei der Integration von Fußwegsimulationen in die Planungspraxis
  • Bedeutung für Bürgerbeteiligung, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit
  • Kritische Reflexion: Bias, Datenschutz und technologische Abhängigkeiten
  • Visionen für die Zukunft von Nahmobilität und urbaner Simulation

Kollektive Fußwege: Fundament nachhaltiger Nahmobilität

Wer sich mit Stadtentwicklung und Landschaftsarchitektur beschäftigt, weiß: Der Fußverkehr ist das unsichtbare Netz, das urbane Räume überhaupt erst lebendig macht. Ohne attraktive, sichere und direkte Fußwege bleibt selbst die schönste Stadtplanung Theorie. Doch wie viele Planer haben sich schon einmal gefragt, wie Fußgänger Entscheidungen treffen, welche Wege sie kollektiv einschlagen und wie sich diese Muster im Laufe der Zeit verändern? Die klassische Planung verlässt sich oft auf Zählungen, punktuelle Beobachtungen und das Bauchgefühl erfahrener Experten – eine Methode, die im Zeitalter der Digitalisierung beinahe anachronistisch wirkt.

Gerade in der deutschen Stadtplanung hat der Fußverkehr lange ein Schattendasein geführt. Viel zu häufig wurden Fußwege am Reißbrett entworfen, ohne tatsächliche Bewegungsströme und Bedürfnisse der Menschen zu berücksichtigen. Dabei ist längst klar: Fußwege sind mehr als bloße Verbindungen zwischen A und B. Sie sind soziale Räume, klimatische Korridore, Orte der Begegnung und der Gesundheit. Sie beeinflussen die Aufenthaltsqualität ebenso wie die Erreichbarkeit von Nahversorgungsangeboten, das Sicherheitsgefühl und die Chancengleichheit in Quartieren.

Die große Herausforderung für Planer liegt darin, die Dynamik kollektiver Fußwege zu verstehen und in robuste, flexible Stadtstrukturen zu übersetzen. Dabei muss nicht nur das heutige Verhalten analysiert werden, sondern vor allem auch, wie sich Wege unter veränderten Rahmenbedingungen – etwa neuen Bebauungen, baulichen Barrieren oder klimatischen Veränderungen – verschieben. Genau an diesem Punkt setzen moderne Simulationswerkzeuge an. Sie versprechen, die Blackbox des Fußgängerverhaltens zu öffnen und präzise Vorhersagen für unterschiedlichste Planungsszenarien zu liefern.

Diese Simulationsansätze sind keine bloße Spielerei für Digitalenthusiasten, sondern entwickeln sich zunehmend zu einem unverzichtbaren Bestandteil nachhaltiger Nahmobilitätsstrategien. Sie ermöglichen es, Maßnahmen für mehr Aufenthaltsqualität, Barrierefreiheit und Klimaschutz gezielt zu planen und ihre Wirkung schon vor der Umsetzung zu testen. Damit wird der Fußverkehr endlich auf Augenhöhe mit anderen Verkehrsmodi gebracht – eine Entwicklung, die nicht nur ökologisch, sondern auch gesellschaftlich höchste Relevanz besitzt.

Die Frage ist also nicht mehr, ob, sondern wie und mit welchen Tools wir den kollektiven Fußverkehr simulieren, optimieren und in die Stadtentwicklung integrieren. Die folgenden Abschnitte geben einen tiefen Einblick in die neuesten Methoden, zeigen Praxisbeispiele und diskutieren die Chancen und Risiken dieser digitalen Revolution für die Nahmobilität.

Simulation kollektiver Fußwege: State of the Art und neue Werkzeuge

Die Simulation kollektiver Fußwege hat sich rasant weiterentwickelt. Während frühe Modelle meist auf einfachen Annahmen basierten – etwa kürzeste Wege oder reine Zielorientierung – setzen moderne Tools auf ein ganzes Bündel innovativer Techniken. Zentrale Grundlage sind heute agentenbasierte Modelle, bei denen jeder Fußgänger als eigenständiger „Agent“ mit individuellen Präferenzen, Wahrnehmungen und Entscheidungsregeln simuliert wird. Diese Mikro-Simulationen erlauben es, das komplexe Zusammenspiel aus individueller Motivation, Umgebungsfaktoren und sozialen Dynamiken realitätsnah abzubilden.

Ein weiteres zentrales Element ist die Integration von Echtzeitdaten und Big Data. Sensoren, GPS-basierte Bewegungsprofile, WiFi-Tracking, Mobilfunkdaten sowie klassische Zählungen liefern ein bislang ungekanntes Maß an Präzision. Moderne Plattformen wie MATSim, SUMO oder Urban Footprint können diese riesigen Datenmengen verarbeiten, Muster erkennen und daraus fundierte Simulationen ableiten. Insbesondere in Städten wie Zürich und Wien werden derartige Systeme bereits eingesetzt, um nicht nur den Status quo, sondern auch potenzielle Effekte neuer Infrastrukturen oder veränderter Rahmenbedingungen zu bewerten.

Auch Methoden aus der Künstlichen Intelligenz halten zunehmend Einzug. Maschinelles Lernen kann helfen, aus den Bewegungsdaten wiederkehrende Muster zu extrahieren, Anomalien zu erkennen oder die Reaktion auf spezifische Interventionen vorherzusagen. So entsteht ein dynamisches, lernfähiges Stadtmodell, das weit über statische Planungsansätze hinausgeht. Die Grenzen zwischen Stadtmodell, Prognosewerkzeug und Entscheidungsunterstützungssystem verschwimmen dabei immer mehr.

Ein besonders spannender Trend ist die Kopplung von Fußwegsimulationen mit anderen urbanen Systemen. So können etwa die Auswirkungen von Hitzeinseln, Luftverschmutzung oder temporären Sperrungen in Echtzeit in die Simulation eingespeist werden. Auch Bürgerbeteiligungsprozesse profitieren: Visualisierungen von simulierten Bewegungsströmen machen abstrakte Planungsvorhaben für alle Beteiligten greifbar und fördern eine informierte Diskussion auf Augenhöhe.

Dennoch ist der Einsatz dieser Werkzeuge keineswegs trivial. Datensicherheit, Datenschutz, die Vermeidung algorithmischer Verzerrungen und die Sicherstellung der Übertragbarkeit auf unterschiedliche urbane Kontexte sind ständige Herausforderungen. Hinzu kommt die Notwendigkeit, die Ergebnisse der Simulationen kritisch zu hinterfragen und nicht als unfehlbare Wahrheiten zu betrachten. Nur so kann die Simulation kollektiver Fußwege ihr volles Potenzial entfalten und zu einem echten Gamechanger für nachhaltige Nahmobilität werden.

Praxisbeispiele: Simulation als Motor smarter Stadtentwicklung

Theorie ist das eine – doch wie sieht es mit der Anwendung in der Praxis aus? Ein Blick auf Pionierprojekte im deutschsprachigen und internationalen Raum zeigt eindrucksvoll, welches Transformationspotenzial die Simulation kollektiver Fußwege entfalten kann. Zürich etwa setzt agentenbasierte Modelle ein, um die Auswirkungen neuer Fußgängerzonen, temporärer Umleitungen oder geplanter Quartiersentwicklungen auf die Bewegungsströme zu simulieren. So konnten Engpässe vorhergesehen, Wegeführungen optimiert und Konflikte mit anderen Verkehrsmodi frühzeitig entschärft werden.

In Wien werden Fußwegsimulationen gezielt genutzt, um die Aufenthaltsqualität in neu entstehenden Stadtquartieren zu planen. Durch die Verknüpfung von Bewegungsdaten, Klimasimulationen und sozialräumlichen Analysen lassen sich Hotspots für Hitzebelastung oder soziale Interaktion identifizieren. Die Ergebnisse fließen direkt in die Gestaltung von Grünflächen, Beschattungen und Aufenthaltsbereichen ein – ein Paradebeispiel für datenbasierte Stadtentwicklung, die Lebensqualität und Klimaschutz zusammendenkt.

Auch kleinere Städte und Gemeinden entdecken die Vorteile der Simulation. In Ulm etwa wurde ein Tool entwickelt, das mit Hilfe von OpenStreetMap-Daten und lokalen Erhebungen verschiedene Szenarien für die Schulwegplanung durchspielt. So können gefährliche Querungen, Barrieren für mobilitätseingeschränkte Menschen oder fehlende Verbindungen frühzeitig erkannt und gezielt beseitigt werden. Die Akzeptanz bei Eltern, Schulen und Verwaltung steigt deutlich, wenn Entscheidungen transparent und nachvollziehbar begründet werden können.

International führt kein Weg an Singapur vorbei. Die Stadt setzt auf einen ganzheitlichen Urban Digital Twin, in den auch die Simulation kollektiver Fußwege integriert ist. Hier werden nicht nur bestehende Wege analysiert, sondern auch neue, innovative Mobilitätsformen wie autonome Shuttle oder Micro-Mobility in das Gesamtsystem eingebunden. Ziel ist ein adaptives, lernendes Stadtnetzwerk, das auf aktuelle Herausforderungen – von Großveranstaltungen bis zu extremen Wetterlagen – in Echtzeit reagieren kann.

Diese Beispiele zeigen: Die Simulation kollektiver Fußwege ist kein theoretisches Gedankenspiel, sondern ein handfestes Werkzeug, das Planungskultur, Beteiligungsprozesse und die Qualität urbaner Räume substanziell verbessert. Voraussetzung ist jedoch der Mut, neue Technologien zu integrieren, interdisziplinär zu denken und klassische Planungsprozesse für datengetriebene Ansätze zu öffnen.

Chancen und Risiken: Zwischen digitaler Transparenz und technokratischer Falle

Die Vorteile der Simulation kollektiver Fußwege liegen auf der Hand. Sie ermöglicht eine nie dagewesene Präzision in der Planung, fördert die Transparenz von Entscheidungsprozessen und unterstützt eine gerechtere, inklusivere Stadtgestaltung. Insbesondere für die Förderung der Nahmobilität, die Erreichung von Klimazielen und die Prävention sozialer Segregation ist die datenbasierte Simulation ein Quantensprung. Sie erlaubt es, Maßnahmen gezielt dort zu platzieren, wo sie den größten Nutzen stiften – etwa durch die Schaffung barrierefreier Verbindungen, die Umgestaltung problematischer Knotenpunkte oder die Integration von Grünstrukturen entlang vielgenutzter Wege.

Doch die digitale Medaille hat auch ihre Kehrseite. Ein zentrales Risiko ist die algorithmische Verzerrung. Wenn die eingespeisten Daten einseitig oder lückenhaft sind, spiegeln die Simulationen nur einen Teil der Realität wider – oder verstärken bestehende Ungleichheiten sogar noch. Besonders kritisch ist dies bei der Berücksichtigung vulnerabler Gruppen, etwa älterer Menschen, Kinder oder Menschen mit Behinderungen. Hier braucht es gezielte Ergänzungen, um deren Bedürfnisse angemessen abzubilden.

Auch der Datenschutz bleibt ein heißes Eisen. Die Verarbeitung von Bewegungsdaten, sei es anonymisiert oder pseudonymisiert, erfordert höchste Sorgfalt und Transparenz. Klar definierte Zuständigkeiten, offene Schnittstellen und unabhängige Kontrollen sind unerlässlich, um Vertrauen zu schaffen und Missbrauch zu verhindern. Die Abhängigkeit von proprietären Softwarelösungen oder externen Dienstleistern birgt zudem die Gefahr, dass Kommunen die Kontrolle über ihre eigenen Stadtmodelle verlieren.

Ein weiterer Aspekt ist die Gefahr eines technokratischen Bias. Simulationen können dazu verleiten, komplexe soziale Prozesse auf rein technisch-optimierbare Größen zu reduzieren. Eine gute Simulation ersetzt jedoch nie den Dialog mit den Menschen vor Ort, sondern ergänzt und bereichert ihn. Partizipative Prozesse, qualitative Methoden und das Erfahrungswissen der lokalen Akteure bleiben unverzichtbar, um die Simulationen sinnvoll zu interpretieren und weiterzuentwickeln.

Schließlich stellt sich die Frage nach der Governance: Wer definiert die Ziele der Simulation? Wer legt fest, welche Daten einfließen und wie sie gewichtet werden? Hier sind transparente, demokratische Entscheidungsstrukturen ebenso gefragt wie eine offene Kommunikation der Annahmen und Unsicherheiten. Nur so kann die Simulation kollektiver Fußwege ihren zentralen Beitrag zu einer sozial gerechten, klimagerechten und lebenswerten Stadt leisten.

Ausblick: Die Zukunft der Nahmobilität ist simulativ und kooperativ

Die Simulation kollektiver Fußwege steht erst am Anfang ihrer Entwicklung – doch schon jetzt ist ihr Einfluss auf die Stadtplanung enorm. Mit dem weiteren Ausbau von urbanen Digital Twins, der Verfügbarkeit immer präziserer Datenquellen und der Verbreitung offener, interoperabler Plattformen wird die Simulation zum integralen Bestandteil jeder zukunftsgerichteten Nahmobilitätsstrategie. Die Grenzen zwischen Planung, Betrieb und Bürgerbeteiligung verschwimmen. Entscheidungen werden transparenter, nachvollziehbarer und reaktionsschneller. Die Stadt wird zum lernenden System, das sich an die Bedürfnisse seiner Bewohner anpasst.

Für Planer, Landschaftsarchitekten und Mobilitätsmanager bedeutet dies eine fundamentale Veränderung der eigenen Rolle. Sie werden zu Gestaltern digitaler Prozessarchitekturen, Moderatoren interdisziplinärer Teams und Vermittlern zwischen Technik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Die Beherrschung von Simulationswerkzeugen, die kritische Reflexion ihrer Annahmen und die Fähigkeit, Daten sinnvoll zu interpretieren, werden zu Schlüsselkompetenzen der Branche.

Die Integration von Simulationen in partizipative Planungsprozesse eröffnet neue Möglichkeiten für eine demokratische, gerechte Stadtgestaltung. Bürger können nicht nur informiert, sondern aktiv in die Entwicklung und Bewertung von Szenarien eingebunden werden. Die Visualisierung simulierter Bewegungsströme schafft Transparenz, fördert das Verständnis für komplexe Zusammenhänge und erleichtert die Konsensbildung in oft kontroversen Debatten.

Doch der Weg ist steinig. Es braucht Mut, Ressourcen und einen langen Atem, um die notwendigen Dateninfrastrukturen aufzubauen, Standards zu definieren und rechtliche wie ethische Rahmenbedingungen zu schaffen. Die Gefahr eines digitalen Flickenteppichs ist real – ebenso wie die Verlockung, sich hinter scheinbar objektiven Simulationsergebnissen zu verstecken. Nur eine offene, kritische und reflektierte Nutzung der neuen Werkzeuge kann verhindern, dass die Simulation zur technokratischen Blackbox verkommt.

Am Ende steht die Erkenntnis: Die Zukunft der Nahmobilität ist simulativ – aber sie ist vor allem kooperativ. Nur im Zusammenspiel aus Technik, Planungskunst und gesellschaftlichem Engagement kann die Simulation kollektiver Fußwege ihr volles Potenzial entfalten. Es ist Zeit, die Chancen zu ergreifen und die Städte von morgen gemeinsam, intelligent und menschlich zu gestalten.

Zusammenfassung:
Die Simulation kollektiver Fußwege markiert einen Paradigmenwechsel in der Planung nachhaltiger Nahmobilität. Neue, datenbasierte Werkzeuge ermöglichen es, das Verhalten und die Bedürfnisse von Fußgängern präzise zu modellieren und die Wirkung unterschiedlichster Maßnahmen schon vor ihrer Umsetzung zu bewerten. Praxisbeispiele aus Zürich, Wien und Singapur zeigen das enorme Potenzial für lebenswerte, gerechte und klimagerechte Städte. Gleichzeitig sind Datenschutz, algorithmische Verzerrungen und die Sicherung demokratischer Prozesse zentrale Herausforderungen. Am Ende eröffnet die Simulation nicht nur technische, sondern auch gesellschaftliche Chancen – wenn es gelingt, sie transparent, partizipativ und kritisch zu nutzen. Für Planer, Landschaftsarchitekten und Mobilitätsmanager ist jetzt der Moment, die Zukunft der Nahmobilität aktiv mitzugestalten und dabei Mut für neue Wege zu beweisen.

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Vandersanden Linge: The paving brick for ambitious projects

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The large paving brick in Linge ® format from Vandersanden: Calm appearance, sustainability and an authentic character. Read more here. Sustainability and authenticity have established themselves as lasting trends in the design of public spaces. The Linge® format from Vandersanden picks up on current developments and offers creative solutions. The pavers in the special large format provide […]

The large paving brick in Linge ® format from Vandersanden: Calm appearance, sustainability and an authentic character. Read more about it here.

Sustainability and authenticity have established themselves as lasting trends in the design of public spaces. The Linge® format from Vandersanden picks up on current developments and offers creative solutions. The pavers in the special large format provide a rustic and calm look. At the same time, they perfectly cover the sustainability aspect.

Already very successful in neighboring countries, this unusual format is also gaining ground in Germany. It offers many facets, especially for urban architects. In addition to the different formats, the bricks also differ in terms of their properties. Vandersanden supplies them in four basic variants, each with its own individual characteristics:

The Linge® paving brick in the 80/80 format(L 245 x W 80 X H 80 mm) is the most robust brick in this series. It has three sanded sides in molded back, all of which are suitable as visible sides. This means it can be reused up to three times and always ensures a unique and fresh street scene.

The Linge® paving brick in 80/70 format(L 245 x W 80 x H 70 mm) is a special version with a high edge that is offset to the rear. Among other things, this prevents chipping under heavy traffic loads. As a result, the road surface retains both its look and feel.

The Linge® format 80/60(L 245 x W 80 X H 60 mm) has a lower height of 60 mm. This means that fewer raw materials are required during production. The low height is more than sufficient for the design of squares, sidewalks and cycle paths.

The Linge® clinker in the 60/80 format(L 245 x W 60 X H 80 mm) is the big and strong brother of the classic Waal format Riegel.

The large format of Vandersanden’s Linge ® bricks reduces the number of joints in squares, streets and paths. The rustic look of the bricks gives them an authentic appearance. In addition, their long service life, reusability and low number of joints underpin Vandersanden’s sustainability concept. The innovative clinker bricks are available as molded bricks, waterstruck or, in some cases, extruded, sanded or unsanded.

The innovative clinker bricks are available as molded bricks, waterstruck bricks or, in some cases, as extruded bricks, sanded or unsanded. You can find more information at www.vandersandengroup.de.

Also interesting: Schwerin architects realize multi-generation house in an unusual way with the help of Vandersanden clinker bricks.

Ferdinand Hodler as an established figure of Berlin Modernism

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Visitor to the exhibition "Ferdinand Hodler and Berlin Modernism" in front of the artist's "Self-Portrait (The Angry Man)". Photo: Harry Schnitger / Berlinische Galerie

Visitor to the exhibition "Ferdinand Hodler and Berlin Modernism" in front of the artist's "Self-Portrait (The Angry Man)". Photo: Harry Schnitger / Berlinische Galerie

They are icons of modernism: the expressive figure paintings, mountain landscapes and portraits by Ferdinand Hodler (1853-1918). Even during his lifetime, the work of the Swiss painter, who helped shape Symbolism, attracted great international attention. But what is hardly known today is that Hodler’s path to fame led via Berlin, as an exhibition at the Berlinische Galerie currently shows (still […]

They are icons of modernism: the expressive figure paintings, mountain landscapes and portraits by Ferdinand Hodler (1853-1918). Even during his lifetime, the work of the Swiss painter, who helped shape Symbolism, attracted great international attention. But what is hardly known today is that Hodler’s path to fame led via Berlin, as an exhibition at the Berlinische Galerie currently shows (until January 17, 2022)

Ferdinand Hodler is undisputedly the most popular painter in Switzerland today and is considered a key figure in modern art alongside Paul Cézanne, Vincent van Gogh and Edvard Munch. His work was last shown on a large scale in Berlin in 1983. The current exhibition at the Berlinische Galerie (until January 17, 2022) presents the artist for the first time as a major figure in Berlin Modernism. A selection of his most important symbolist figure paintings, which established Hodler’s success in the German imperial capital, his unmistakable mountain landscapes and outstanding portraits, which already inspired the contemporary Berlin public, can be discovered: “In the Künstlerbund exhibition. Hodler made the strongest impression,” noted the influential collector and patron Harry Graf Kessler in his diary in 1905.

The exhibition “Ferdinand Hodler and Berlin Modernism” traces the Swiss artist’s success story on the Spree. Here, his works were first shown at the Great Berlin Art Exhibition, then at the Berlin Secession and in renowned galleries in the city such as the Fritz Gurlitt and Paul Cassirer art salons. Hodler was already perceived as a typical exhibition artist in his time, and his career spread beyond Switzerland’s borders throughout Europe. After initial successes at home, where Hodler’s work was the subject of controversial debate, he built up relationships in Paris, Munich, Vienna and Berlin, where he exhibited his works in the context of leading avant-garde associations.

Ferdinand Hodler gradually won over the Berlin public

The rather sober Prussian mentality in Berlin initially made it difficult for Hodler to assert himself with his symbolist figure paintings. The Swiss artist polarized opinion. He inspired artists and critics who were open to modernism. He was only gradually able to win over the general public, who were still familiarizing themselves with Naturalism and Impressionism in Berlin. When gallery owner Paul Cassirer included Hodler’s naturalistic early works as well as portraits and landscapes in a group exhibition in 1907, the artist gained wider acceptance in the city. It was also Cassirer who organized an extensive monographic exhibition of Hodler’s work in 1911. As part of a larger exhibition tour that included Cologne, Frankfurt am Main, Berlin and Munich, it took into account all facets of Hodler’s work. The landscapes, which enjoyed great popularity among collectors, were particularly emphasized.

The second half of the 1900s saw the emergence of Expressionism in Berlin. For the metropolitan art scene, this led to a paradigm and generational shift around 1910/11. Hodler was already considered a pioneer of Expressionism and abstraction at the time due to his tense outlines, which seem almost comic-like to us today, and his free use of color and form.

The “Hodler case”

When the Swiss artist, together with other artists and intellectuals, signed a protest against the shelling of Reims Cathedral by German troops in Geneva immediately after the start of the First World War, this triggered a wave of indignation in Germany. The press turned it into the “Hodler case”, which led, among other things, to the painter being expelled from German artists’ associations. By the end of the war, however, the artist, who died in May 1918, had been largely rehabilitated in Germany.

Paul Klee on Ferdinand Hodler

According to the artist Paul Klee in 1911, contemporaries saw Hodler above all as a “portrayer of man who knows how to shape the soul through the body”. Hodler’s art focused on simplification and grandeur. The timelessly elegant postures and delicate faces of his dancers and young men are still captivating today. They appear archaic, often serious and yet also animated, full of lightness and life. Hodler drew inspiration for his art from nature, of which he understood people to be a part. The air that his figures breathe and that blows around his mountains is cold and clear. As Hodler himself wrote in one of his programmatic texts, the artist “shows us an enlarged, simplified nature, freed of all details”.

The exhibition “Ferdinand Hodler and Berlin Modernism” shows around 50 paintings by the artist, including 30 from the Kunstmuseum Bern, which is a cooperation partner of the show. In addition, there are further works by artists from the Berlin Secession who exhibited with Hodler in Berlin, such as Lovis Corinth, Walter Leistikow, Hans Thoma and Julie Wolfthorn.

The exhibition catalog has been published in German and English.

Since 2019, the permanent exhibition “Art in Berlin 1880-1980” at the Berlinische Galerie has been accessible to blind and visually impaired visitors, making it possible to experience art with multiple senses. In close cooperation with the German Association for the Blind and Visually Impaired (DBSV), work was carried out over two years to equip the collection presentation “Art in Berlin 1880-1980” with tactile media, a guidance system and a museum app to create an inclusive art experience.

Reading tip: Four cities in the Leichter Reisen working group – Emden, Rostock, Magdeburg and Erfurt – are presenting accessible art museums and their special exhibitions in winter 2021. Find out more here.