Sustainable drainage systems – from combined water to retention

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Photography by Daniele Mason: Green meadows and urban skyline at the foot of snow-capped mountains, a symbol of sustainable development in Switzerland.

Wer heute Städte baut, darf nicht mehr nur ans Ableiten denken – sondern muss das Wasser halten. Zukunftsfähige Entwässerungssysteme sind weit mehr als Rohre im Boden: Sie sind ein Schlüssel für klimaresiliente, lebenswerte Städte und Quartiere. Was bedeutet das für Planung, Bau und Betrieb? Wie gelingt der Umbau vom Mischwasserabfluss zur Retention? Und warum ist das Thema längst keine Nische mehr, sondern Mainstream in der Stadtentwicklung?

  • Überblick: Warum klassische Entwässerungssysteme an ihre Grenzen stoßen und wie die Retention zur urbanen Überlebensstrategie wird.
  • Technische Grundlagen: Mischwasser, Trennsystem, Retentionsbodenfilter und Regenwassermanagement im Detail erklärt.
  • Planungsprozesse: Wie Städte und Kommunen den Paradigmenwechsel von der schnellen Ableitung zur gezielten Rückhaltung umsetzen.
  • Klimaresilienz und Nachhaltigkeit: Wo Retentionssysteme zur Anpassung an den Klimawandel beitragen – mit konkreten Beispielen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
  • Herausforderungen: Rechtliche Rahmenbedingungen, Flächenkonkurrenz, Betrieb und Wartung.
  • Synergien: Wie zukunftsfähige Entwässerungssysteme Biodiversität, Stadtbild und Aufenthaltsqualität verbessern können.
  • Innovationen: Smart Drainage, blau-grüne Infrastruktur, digitale Planungstools und Monitoring.
  • Fallstricke und Fehlannahmen: Warum ein bisschen „Rigole“ nicht reicht und was Planer wirklich beachten müssen.
  • Ausblick: Die Rolle der Entwässerung als strategisches Instrument in der Stadtplanung von morgen.

Vom Kanalsystem zur klimaresilienten Stadt: Warum Retention heute zählt

Wenn es um Entwässerung geht, denken viele immer noch an das große Netz aus Kanälen und Leitungen, das Regen- und Abwasser zuverlässig abtransportiert. Jahrzehntelang war das das Erfolgsrezept der urbanen Infrastruktur: Wasser – so schnell wie möglich weg damit. Doch die Zeiten haben sich geändert. Heftige Starkregenereignisse, lange Trockenperioden, steigende Temperaturen und der zunehmende Versiegelungsgrad machen klassische Systeme immer häufiger zum Problem statt zur Lösung. Überlaufende Kanäle, überflutete Straßen, verdorrte Parks – die Symptome sind bekannt, aber die Ursachen oft hausgemacht.

Die alte Logik, Wasser als Störfaktor zu sehen, wird dem neuen Klima nicht mehr gerecht. Heute gilt: Regenwasser ist Ressource, nicht Abfall. Wer Städte zukunftsfähig machen will, muss es zurückhalten, verdunsten lassen und gezielt nutzen. Die Rede ist von Retention – der kontrollierten Rückhaltung von Regenwasser auf dem Grundstück, im Straßenraum, in Parks und auf Dächern. Ziel ist es, die Spitze der Abflüsse zu kappen, Grundwasser zu schützen, Hitze zu mildern und die Kanalisation zu entlasten.

Die große Transformation ist dabei längst keine ferne Vision mehr, sondern Teil der alltäglichen Planungspraxis. Förderprogramme, neue Normen und ambitionierte Zielsetzungen wie die Schwammstadt zeigen: Wer nicht umlenkt, riskiert teure Schäden, Frustration und Imageschäden – und verpasst die Chance, Stadt- und Landschaftsplanung wirklich nachhaltig zu verknüpfen. Die Frage ist nicht mehr, ob wir umdenken, sondern wie konsequent wir es tun.

Die Herausforderungen sind gewaltig. Der Umbau von Misch- auf Trennsysteme ist teuer und langwierig. Flächen für Rückhalt fehlen vielerorts, und das Nebeneinander verschiedener technischer und naturnaher Lösungen erfordert neues Know-how. Doch die Vorteile überwiegen: Mehr Lebensqualität, mehr Biodiversität, mehr Resilienz. Die Stadt der Zukunft hält ihr Wasser – und gewinnt dabei auf ganzer Linie.

Planer, Architekten, Behörden und Betreiber sind deshalb gefordert, Entwässerung nicht mehr als reine „Technik“ zu verstehen, sondern als strategisches Instrument der Stadtentwicklung. Denn wie wir mit Wasser umgehen, entscheidet über die Zukunft unserer Städte – und über ihre Fähigkeit, mit den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts fertig zu werden.

Technik trifft Landschaft: Die Funktionsweise zukunftsfähiger Entwässerungssysteme

Um zu verstehen, was Retention wirklich bedeutet, lohnt ein Blick auf die technischen Grundlagen. Das klassische Mischsystem, wie es in vielen mitteleuropäischen Städten noch Standard ist, sammelt Schmutz- und Regenwasser gemeinsam in einem Rohr. Bei Starkregen stoßen diese Systeme jedoch regelmäßig an ihre Kapazitätsgrenzen – mit der Folge, dass verdünntes Abwasser in Gewässer eingeleitet wird, Kläranlagen überlastet werden und das Risiko für Überflutungen steigt. Das Trennsystem hingegen sieht separate Leitungen vor, um Regen- und Schmutzwasser voneinander zu separieren. Das ist ein Fortschritt – aber noch keine Antwort auf die Herausforderungen von Extremwetter.

Moderne Entwässerungskonzepte setzen deshalb auf Retention: Sie kombinieren bauliche, technische und landschaftsarchitektonische Maßnahmen, um Regenwasser möglichst lange vor Ort zu halten und erst zeitverzögert sowie kontrolliert abzugeben. Das kann in Form von Mulden-Rigolen-Systemen, Versickerungsflächen, Retentionsdächern, bepflanzten Gräben oder Teichanlagen geschehen. Die Wahl der Mittel hängt von Standort, Bodenverhältnissen, Platzangebot und Nutzung ab. Wichtig ist dabei: Retention ist kein Selbstzweck – sie muss ins Gesamtsystem passen und im Worst Case funktionieren.

Ein zentrales Element sind Retentionsbodenfilter. Diese Anlagen filtern das Wasser nicht nur, sondern sorgen auch für eine gezielte Rückhaltung und Reinigung. Sie sind besonders dort gefragt, wo Flächen knapp und Anforderungen an den Gewässerschutz hoch sind. Ergänzend kommen unterirdische Speicher, begrünte Dächer, durchlässige Beläge und digitale Regelungen zum Einsatz, um Abflussspitzen zu glätten und die Stadt zum Schwamm zu machen.

Was dabei oft unterschätzt wird: Die Integration von Entwässerungssystemen in den öffentlichen Raum eröffnet neue gestalterische Möglichkeiten. Wasserrinnen, offene Mulden, temporäre Überflutungsflächen oder künstliche Bachläufe können Aufenthaltsqualität und Biodiversität erhöhen. So entstehen multifunktionale Räume, die Technik und Gestaltung verbinden. Die Herausforderung für Planer liegt darin, Ästhetik, Funktion und Sicherheit in Einklang zu bringen – und die Systeme so zu konzipieren, dass sie auch in zehn, zwanzig Jahren noch zuverlässig arbeiten.

Die Zukunft der Entwässerung ist deshalb hybrid: Sie kombiniert Hightech mit Lowtech, Grau mit Grün, digital mit analog. Nur durch diese Vielfalt lassen sich die komplexen Anforderungen moderner Städte erfüllen – und aus scheinbar widersprüchlichen Zielen wie Trockenheitsschutz, Kühlung, Versickerung und Nutzung attraktive Gesamtlösungen entwickeln.

Stadtplanung im Wandel: Retention als Leitprinzip für die Quartiers- und Freiraumentwicklung

Die Zeiten, in denen die Entwässerung erst am Ende des Planungsprozesses bedacht wurde, sind endgültig vorbei. Heute ist das Regenwassermanagement ein integraler Bestandteil der strategischen Stadtentwicklung – und oft sogar der Taktgeber für Freiraumgestaltung, Verkehrsplanung und Gebäudekonzeption. Wer neue Quartiere, Straßen oder Parks entwickelt, muss frühzeitig klären: Wo bleibt das Wasser? Wie kann es vor Ort gehalten, genutzt und gestalterisch integriert werden?

Das Motto lautet: Retention first. In der Praxis bedeutet das, dass Planer bereits in der Konzeptphase Flächen für Rückhaltung und Versickerung reservieren, Querschnitte anpassen und die Topografie gezielt so modellieren, dass Wasserläufe, Mulden oder Speicherbecken entstehen. Dabei gilt es, konkurrierende Anforderungen wie Parkplatzbedarf, Spielflächen, Wegeführung und Sicherheit unter einen Hut zu bringen. Die besten Lösungen sind oft diejenigen, die verschiedene Funktionen kombinieren – etwa wenn ein Spielplatz im Sommer zur Kühlung beiträgt und bei Starkregen temporär überschwemmt werden darf.

Ein Beispiel aus Zürich zeigt, wie das funktionieren kann: Dort werden in Neubauquartieren Mulden und Rigolen von Anfang an als Teil des öffentlichen Raums geplant, Wege und Plätze so modelliert, dass sie im Regenfall Wasser aufnehmen. In Wien wiederum sind begrünte Dächer und Fassaden längst Standard – sie halten Wasser zurück, verbessern das Mikroklima und bieten Lebensraum für Pflanzen und Tiere. In deutschen Städten wie Leipzig, Hamburg oder Freiburg werden zunehmend innovative Speicher- und Versickerungssysteme eingesetzt, die nicht nur das Kanalnetz entlasten, sondern auch neue grüne Oasen schaffen.

Die Integration von Retentionssystemen erfordert dabei nicht nur technische Kompetenz, sondern auch ein Umdenken in der Planungskultur. Es geht darum, mit Unsicherheiten umzugehen, Szenarien durchzuspielen und verschiedene Disziplinen an einen Tisch zu bringen. Landschaftsarchitekten, Stadtplaner, Verkehrsplaner, Wasserwirtschaftler und Betreiber müssen gemeinsam Lösungen entwickeln, die robust, flexibel und anpassbar sind. Nur so entstehen Quartiere, die auch in dreißig Jahren noch funktionieren – und nicht schon beim nächsten Starkregen an ihre Grenzen stoßen.

Ein weiteres zentrales Thema ist die Beteiligung der Nutzer. Wer Eigentümer, Anwohner und Investoren frühzeitig einbindet, kann Akzeptanz schaffen und Nutzungskonflikte vermeiden. Denn Retention ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit – und wird am besten akzeptiert, wenn sie sichtbar, erlebbar und nachvollziehbar ist. Das Ergebnis sind lebenswerte, zukunftsfähige Quartiere, die mit den Herausforderungen des Klimawandels wachsen können.

Recht, Betrieb, Innovation: Herausforderungen und Chancen im Alltag

So überzeugend das Konzept der Retention klingt, so groß sind die Herausforderungen in der Umsetzung. Rechtliche Rahmenbedingungen, technische Normen und Zuständigkeiten machen den Alltag oft komplizierter, als es die Visionen vermuten lassen. Das Wasserhaushaltsgesetz, die DIN 1986-100 oder die jeweiligen Landeswassergesetze geben den Rahmen vor – doch die Spielräume sind oft enger, als es die Praxis bräuchte. Hinzu kommt: Die Flächenkonkurrenz in wachsenden Städten ist enorm. Jeder Quadratmeter zählt, und Flächen für Retention müssen mit anderen Nutzungen konkurrieren.

Ein weiteres Problem ist die Finanzierung. Während der Bau von Kanälen und Leitungen meist im Haushalt fest verankert ist, gelten Retentionsanlagen oft als „Sonderausgaben“ – mit entsprechendem Abstimmungsbedarf zwischen verschiedenen Ämtern und Akteuren. Hier braucht es neue Finanzierungsmodelle, die die Vorteile der Retention auch betriebswirtschaftlich abbilden. Förderprogramme von Bund und Ländern helfen, doch sie reichen allein nicht aus. Gerade für kleinere Kommunen bleibt die Umsetzung eine große Herausforderung.

Der Betrieb und die Wartung von Retentionssystemen werden häufig unterschätzt. Anders als klassische Kanalsysteme sind viele neue Anlagen sichtbar, zugänglich – und damit auch anfällig für Fehlbedienung, Vandalismus oder Verschmutzung. Wer nachhaltige Lösungen will, muss daher nicht nur den Bau, sondern auch den langfristigen Betrieb sichern. Digitale Monitoring-Systeme, smarte Sensorik und automatisierte Steuerungen bieten hier neue Möglichkeiten, den Zustand und die Wirksamkeit der Systeme laufend zu überwachen.

Innovationen wie blau-grüne Infrastruktur, intelligente Steuerungen und digitale Planungstools verändern die Branche rasant. Smart Drainage-Systeme passen die Rückhaltung dynamisch an den Wetterbericht an, Open-Source-Tools ermöglichen die Simulation verschiedener Szenarien, und digitale Zwillinge helfen, die Auswirkungen neuer Maßnahmen frühzeitig zu erkennen. Doch auch hier gilt: Technik allein löst keine Probleme. Es braucht qualifizierte Betreiber, klare Verantwortlichkeiten und eine enge Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten.

Die Chancen sind enorm: Richtig umgesetzt, machen zukunftsfähige Entwässerungssysteme Städte lebenswerter, sicherer und attraktiver. Sie verbessern das Mikroklima, fördern die Biodiversität, schaffen neue Freiräume und reduzieren Schäden durch Extremwetter. Die Voraussetzungen: Mut zum Experiment, Bereitschaft zur Zusammenarbeit und der Wille, Entwässerung als zentrale Zukunftsaufgabe zu begreifen – nicht als Pflichtübung am Rande.

Ausblick: Die Entwässerung als strategischer Baustein der Stadt von morgen

Die Ära der reinen Ableitung ist vorbei. Wer heute Städte plant und baut, muss die Entwässerung als zentrales strategisches Thema begreifen – und als Chance, Stadt, Landschaft und Technik neu zu denken. Die Retention steht dabei für einen Paradigmenwechsel: Weg vom schnellen Wegschaffen, hin zum bewussten Halten, Nutzen und Gestalten des Wassers. Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch ein Gewinn für Lebensqualität, Stadtbild und Resilienz.

Die Zukunft gehört der Schwammstadt: Eine Stadt, die Wasser speichert, verdunstet, nutzbar macht und so zum Vorbild für den Umgang mit den Herausforderungen des Klimawandels wird. Die technischen, planerischen und rechtlichen Grundlagen sind gelegt, die Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum zeigen, dass der Wandel möglich ist. Die Umsetzung erfordert allerdings einen langen Atem, kreative Lösungen und eine enge Kooperation aller Akteure – von Verwaltung über Planung bis zum Betrieb.

Retentionssysteme sind dabei mehr als Technik. Sie sind sichtbares Zeichen für eine neue Haltung: Wasser nicht als Problem zu sehen, sondern als gestaltbare Ressource. Wer diesen Weg konsequent geht, kann Städte schaffen, die nicht nur funktionieren, sondern begeistern – und auch unter Extrembedingungen bestehen. Die Entwässerung wird so vom unsichtbaren Hintergrundthema zum Motor der Stadtentwicklung.

Für Planer, Behörden und Investoren bedeutet das: Die Zukunft wird nass, grün und vielfältig. Wer heute investiert, plant und baut, legt das Fundament für die Städte von morgen – und schafft Räume, in denen Wasser, Mensch und Natur im Gleichgewicht sind. Der Umbau ist anspruchsvoll, die Lernkurve steil, aber die Chancen sind gewaltig. Die Städte, die jetzt umdenken, werden die Gewinner der Transformation sein.

Garten und Landschaft bleibt am Ball – und zeigt: Entwässerung ist kein trockenes Thema, sondern die spannendste Baustelle der Stadtentwicklung. Wer das Wasser hält, hält die Zukunft in der Hand.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Transformation von klassischen Entwässerungssystemen hin zu einer konsequenten Retention ist ein zentraler Schlüssel für klimaresiliente, lebenswerte und nachhaltige Städte. Sie erfordert technisches Know-how, kreative Planung, interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine neue Haltung im Umgang mit Wasser. Die Herausforderungen sind beträchtlich, aber die Chancen überwiegen deutlich. Innovative Lösungen, engagierte Akteure und die Bereitschaft, das Thema strategisch zu denken, machen aus der Entwässerung eine echte Zukunftsaufgabe – und zeigen: Wer Wasser hält, hält die Stadt am Leben.

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The Rijksmuseum in Amsterdam published the most detailed photo of Rembrandt’s “Night Watch”, the most famous painting in the collection, on its website yesterday. The research team of the largest ongoing restoration project to date, “Operation Night Watch”, has succeeded in creating a total of 8439 individual photos of Rembrandt’s monumental canvas painting using specially developed technology and software. The 717-gigapixel image is now four times sharper than the previous photo, […]

The Rijksmuseum in Amsterdam published the most detailed photo of Rembrandt’s “Night Watch”, the most famous painting in the collection, on its website yesterday. The research team of the largest ongoing restoration project to date, “Operation Night Watch”, has succeeded in creating a total of 8439 individual photos of Rembrandt’s monumental canvas painting using specially developed technology and software. The 717-gigapixel image is now four times sharper than the previous photo, which the museum published around 18 months ago. This resolution makes it the largest digital image of a work of art to date

High tech in Amsterdam: scientists and art aficionados can now zoom in on Rembrandt’s “Night Watch”. Yesterday, the Rijksmuseum published the most detailed photo of the famous painting by the Dutch master painter to date on its website. The photo is part of the largest restoration project to date, “Operation Night Watch”. This largest and most comprehensive restoration of the Rembrandt work to date has been underway since July 2019.

It is the largest and most detailed photograph ever taken of a work of art,” the museum announced yesterday. Every millimeter of the painting was photographed. The image has a size of 717 gigapixels. Using specially developed technology and software, the research team at the Rijksmuseum took 8439 individual photos of the painting: each measuring 5.5 centimetres by 4.1 centimetres. “These were combined into one large image with the help of AI,” says the museum. “We can now see every pigment in all the little cracks,” explains Katrien Keune, scientific director of the Rijksmuseum. “It’s a very nice detailed snapshot that allows us to see how things change in the long term.” The 717-gigapixel image can be seen on the Rijksmuseum’s website and is four times sharper than the previous photo, which the museum published around 18 months ago. With this resolution, it is the largest digital image of a work of art to date. The team used a Hasselblad H6D 400 MS camera with 100 megapixels. With the help of AI, the photos were merged into one large image with a total file size of 5.6 terabytes. To ensure that each image was sharp, the surface of the painting first had to be scanned with lasers and the camera calibrated very precisely.

New insights into the history of the painting’s creation

Rembrandt completed the painting of the Amsterdam Citizens’ Watch in 1642. It is approximately 380 centimetres high and 453 centimetres wide. The Rijksmuseum has housed the work since 1808. Conservators and art experts are publicly examining “The Night Watch” for damage and are monitoring future ageing processes with the utmost precision. They also hope to gain new insights into the history of the painting’s creation. The repertoire of methods ranges from digital imaging techniques to scientific and material-related investigations and AI. An anti-reflective glass box was built around the painting for this special show restoration. The restoration is scheduled to begin on January 19, 2022. However, due to the current lockdown, the Rjiksmuseum is still closed until January 15.

At the beginning of December 2021, the team of restorers at the Rijksmuseum also made a sensational discovery. With the help of computer technology, a previously hidden sketch was found on the primed canvas of Rembrandt’s ‘Night Watch’: A sketch that provides a precise insight into the genesis of the work. Read more here.

More about Operation Night Watch

On July 8, 2019, the restorers at the Rijksmuseum in Amsterdam began researching and restoring Rembrandt’s “Night Watch”. The artwork is to be preserved for the future. Find out more here and in the following video:

Due to the cancellation of Stonetec in times of the Covid-19 pandemic, STEIN is nevertheless presenting an industry report in the 06/2020 print issue with many current product news from the areas of materials, construction chemicals, tools & more and art foundries. These are now also published as an online series, today the first part on “Tools & More”. CHAPS & MORE New knee pads for the already damaged […]

Due to the cancellation of Stonetec in times of the Covid-19 pandemic, STEIN is nevertheless presenting an industry report in the 06/2020 print issue with many current product news from the areas of materials, construction chemicals, tools & more and art foundries. These are now also published as an online series, today the first part on “Tools & More”.

New knee pads for the already damaged knee: Chaps & More, specialists in knee and wetness protection from Enger/East Westphalia, wanted to present the completely redesigned safety knee pad model 70.200 to trade visitors at this year’s Stonetec. The comfortable “gel safety knee pad”, which has been helping those workers with knee problems for some time, has now been given a modified, higher attachment so that the upper strap can no longer slip into the hollow of the knee. It is now larger, but is said to have a very practical fit, which, according to Chaps & More, is enormously supported by the patented anti-slip material that has been processed in the entire upper, inner area of the knee pad. This prevents the pads from slipping even when walking. Whether for tilers, natural stone layers, pavers or other construction professions: developed for all those who have to work a lot on their knees, the straight support is designed to give these joints a great deal of support and stability. For work on very sensitive floors, the cap can still be easily removed using the Velcro fasteners. Incidentally, in addition to knee protection, Chaps & More also produces aprons and arm protectors for stonemasons. www.chaps-and-more.de

PRODIM

There are three new software solutions here: Factory Draw is used for the further processing of Proliner measurements. The fast, easy-to-use CAD drawing program allows you to check, edit and export digital templates. Factory Draw Advanced is software that can do even more than Draw. You can design vertical projection surfaces in 2D/3D, create or simulate solid parts by adding material thickness, and check and resolve conflicts between solid parts, as the program automatically detects when joints or transitions do not fit. The complete Factory Fabricator software solution for Proliner measurements includes all the modules you need to edit and draw dimensions. In addition to the functions of Draw Advanced, you can digitize your plates, create your own plate inventory and match your production pieces with your own digitized plates. YouTube videos are available for all three products, just search for Prodim and the name of the software there or use this link to the Prodim page where they are embedded below: https://www.prodim-systems.de/produkte/prodim-factory-software-loesungen-fuer-die-steinindustrie/

The robust and maintenance-friendly screw compressors in the RS-PRO series in the power classes 30.0 kW to 55.0 kW with direct drive are now also available with an integrated frequency inverter. In addition, these units are now available with the new RENNERtronic Touch or RENNERtronic Plus Touch control units. In addition to belt-driven compressors in the power classes 30.0 kW to 55.0 kW, Renner now offers a direct drive as an alternative, which guarantees reliable and powerful operation of the compressor. Without V-belts, the power transmission of the direct-drive compressors is better than that of the belt-driven version. The RS-PRO series with direct drive now has a variant with an integrated frequency inverter. The RSFPRO D variant, now available with RENNERtronic Touch as standard or optionally with RENNERtronic Plus Touch control, offers intelligent frequency control, whereby the maximum possible delivery volume automatically adapts to the set pressure range. If the pressure drops due to an extraction peak, the REflex function releases the required reserves and ensures a constant working pressure. The REflex function can be set variably from 6 to 15 bar without making any changes. In addition, the integrated function offers the user security of supply combined with energy efficiency. In addition to an intuitive, smartphone-like 4.3″ or 7″ touchscreen, the new control units offer further advantages. For example, the RENNERtronic Plus Touch software is equipped with comprehensive base load change control. This allows up to eight additional compressors to be controlled. Renner compressors meet the requirements of the Industry 4.0 standard. Further advantages of the new series: integrated, highly efficient and speed-controlled radial fan, which has a high residual pressure and is low-noise. Thanks to the partial load operation of this fan, the RSFPRO series offers a high energy-saving potential. Compressors that can be driven under from three sides and a small footprint simplify installation and support flexible installation. Removable doors and struts provide excellent accessibility to the maintenance components. The optionally available magnetic, easily replaceable front filter grille offers protection against soiling. A heat exchanger system for service or heating water is available for heat recovery. The BAFA subsidizes the listed models with up to 40 percent.
www.renner-kompressoren.de

SEBALD

Sebald has improved the GTW 1800 wet grinder. In addition to new ball bearings (NTN deep groove ball bearings with non-contact sealing washers), there is also a new retaining plate for the water supply, which was previously made of plastic. The machine has been designed for professional use. It is characterized by its low weight and high pulling power. The soft-grip handle dampens vibrations and enables fatigue-free working. The bottom-mounted water supply is designed to allow excellent freedom of movement and contribute to particularly good handling. Technical data:
Power: 1800 W
Speed: 1800 rpm
Maximum tool diameter: 130 mm
Tool holder: M 14
Rated voltage: 230 V
The scope of delivery also includes a splash guard and a pair of spare carbons.
www.sebald-schleifscheiben.de