Thermography in the neighborhood – how thermal images become the basis for planning

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City traffic amidst imposing skyscrapers, captured by Bin White

Thermografie im Quartier? Das klingt nach Hightech-Spielerei für Ingenieure – doch längst hat sich die Wärmebildtechnik in der Stadt- und Landschaftsplanung zum scharfen Werkzeug entwickelt. Wer verstehen will, wie Städte wirklich ticken, muss wissen, wo sie glühen, wo sie schwitzen – und wo wertvolle Energie verpufft. Wärmebilder öffnen nicht nur ein neues Fenster in die Stadtstruktur, sie werden zum strategischen Fundament für eine zukunftsfähige Quartiersentwicklung. Wer jetzt noch glaubt, Thermografie sei nur was für energetische Sanierungschecks, verpasst die Revolution in der Planungskultur.

  • Definition und Funktionsweise von Thermografie im städtischen Kontext
  • Wärmebilder als Grundlage für die Analyse von Hitzeinseln und Energieverlusten im Quartier
  • Beispiele für innovative Anwendungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Bedeutung der Thermografie für nachhaltige Stadtentwicklung und Klimaanpassung
  • Einbindung von Wärmebilddaten in digitale Stadtmodelle und Urban Digital Twins
  • Technische, rechtliche und soziale Herausforderungen bei der Umsetzung
  • Chancen für partizipative Planung und neue Formen der Bürgerbeteiligung
  • Potenziale für interdisziplinäre Kooperation zwischen Energieplanung, Architektur und Landschaftsarchitektur
  • Risiken von Fehlinterpretationen und Datenschutzaspekte bei thermografischen Aufnahmen

Thermografie im Quartier – was Wärmebilder wirklich zeigen

Die Thermografie, also die bildliche Darstellung von Temperaturunterschieden, ist in der Planungswelt längst mehr als ein Gimmick für Energieberater. In Quartieren, die den Herausforderungen des Klimawandels begegnen wollen, ist sie zum strategischen Werkzeug geworden. Das Prinzip ist dabei ebenso einfach wie clever: Spezielle Kameras erfassen Infrarotstrahlung und wandeln sie in farbcodierte Bilder um. Was für das menschliche Auge unsichtbar bleibt, offenbart hier seine ganze Dramatik: von glühenden Dachflächen über zugige Fensternischen bis hin zu kühlen Bauminseln im Asphaltmeer. Doch Thermografie ist weit mehr als der bunte Schnappschuss für Pressefotos. Sie ist Analysewerkzeug, Frühwarnsystem und Dialogplattform zugleich.

Im urbanen Kontext liefern Wärmebilder einen völlig neuen Blick auf Stadtstrukturen. Sie machen sichtbar, wo Gebäude Energie verlieren, wo Straßen und Plätze zur Hitzequelle werden oder welche Grünflächen als natürliche Kühlaggregate funktionieren. Gerade bei sommerlichen Hitzeperioden oder in dicht bebauten Gebieten kann Thermografie zur Identifikation urbaner Wärmeinseln beitragen. Diese sogenannten Urban Heat Islands sind nicht nur unangenehm, sondern stellen ein echtes Gesundheitsrisiko dar – insbesondere für ältere Menschen oder vulnerable Gruppen. Gleichzeitig decken Wärmebilder Schwachstellen im Gebäudebestand auf, die mit bloßem Auge nicht erkennbar wären.

Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von der Quartiersanalyse über die Planung von Sanierungen bis hin zur Entwicklung neuer Stadtstrukturen. Moderne Thermografie-Systeme können heute ganze Straßenzüge oder Stadtteile auf einmal erfassen – per Drohne, Flugzeug oder gar Satellit. Hochauflösende Messungen machen es möglich, Wärmeverluste bis auf wenige Zentimeter genau zu lokalisieren. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Altbauviertel oder Neubaugebiete handelt: Thermografie zeigt gnadenlos, wo Dämmung fehlt, wo Wärmebrücken Energie verschwenden und wo Fassaden klimagerecht nachgerüstet werden müssen.

Doch der wahre Wert der Thermografie liegt nicht in der technischen Raffinesse, sondern in ihrer Aussagekraft für die Planung. Wer Wärmebilder richtig liest, erkennt Muster, die in klassischen Stadtplänen verborgen bleiben. Plötzlich werden Zusammenhänge zwischen Bebauungsdichte, Vegetationsanteil, Materialwahl und Mikroklima sichtbar. Für Planer öffnet sich damit eine neue Dimension der Quartiersentwicklung: weg von Schreibtischmodellen, hin zu datenbasierten, raumbezogenen Analysen. Die Folge: Maßnahmen gegen Überhitzung, Energieverschwendung oder soziale Ungleichheit können präziser und wirkungsvoller geplant werden.

Gleichzeitig macht Thermografie als Kommunikationsmittel Furore. Denn Wärmebilder sind intuitiv verständlich – sie sprechen eine universelle Sprache. Das ist Gold wert, wenn es um Beteiligung, Akzeptanz und Motivation für energetische Sanierungen oder Klimaanpassungsmaßnahmen geht. Wer einmal gesehen hat, wie das eigene Haus im Infrarotbild glüht, erkennt sofort den Handlungsbedarf. Damit avanciert die Thermografie zum Türöffner für eine neue, partizipative Planungskultur im Quartier.

Wärmebilder als Planungsgrundlage – von der Analyse zur Strategie

Die Transformation von Wärmebildern in echte Planungsgrundlagen ist kein Selbstläufer. Sie erfordert Know-how, interdisziplinäres Denken und den Mut, alte Routinen zu hinterfragen. Im ersten Schritt steht immer die sorgfältige Erfassung der Daten. Ob per Handkamera, Drohne oder Flugzeug – entscheidend ist die Qualität der Aufnahmen. Temperaturunterschiede von wenigen Grad können über Sanierungsbedarf oder Wohlbefinden entscheiden. Daher werden Messungen idealerweise nachts oder in den frühen Morgenstunden durchgeführt, um Störeinflüsse durch Sonneneinstrahlung zu minimieren. Moderne Sensorik erlaubt es, selbst kleinste Wärmebrücken und Leckagen zu identifizieren.

Im zweiten Schritt beginnt die eigentliche Analyse. Hier zeigt sich, wie mächtig Thermografie als Werkzeug sein kann. Planer, Energieberater und Stadtklimatologen arbeiten Hand in Hand, um die Daten zu interpretieren. Besonders spannend wird es, wenn Wärmebilddaten mit anderen Geodaten überlagert werden: Plötzlich werden die Effekte von Grünstrukturen, Wasserflächen oder unterschiedlichen Baumaterialien unmittelbar sichtbar. Gerade in der Quartiersentwicklung kann so eine datenbasierte Priorisierung von Maßnahmen erfolgen: Wo ist die Sanierung am dringendsten? Wo lohnt sich eine Dachbegrünung? Wo kann gezielte Verschattung die Überhitzung öffentlicher Räume verhindern?

Thermografie macht dabei nicht nur energetische Schwachstellen sichtbar, sondern liefert auch die Basis für langfristige Strategien. In vielen Städten werden Wärmebilder heute genutzt, um Quartierskonzepte zu entwickeln, die Energieeffizienz, Klimaanpassung und soziale Aspekte verbinden. Ein Beispiel: In Wien wird die Thermografie gezielt eingesetzt, um Sanierungsschwerpunkte in Gründerzeitvierteln zu identifizieren und Förderprogramme darauf abzustimmen. In Zürich fließen Wärmebilddaten in die Entwicklung von Kühlungsstrategien für öffentliche Plätze ein. Und in Berlin werden Wärmebilder genutzt, um die Wirkung von Begrünungsmaßnahmen zu überprüfen und gezielt nachzusteuern.

Besonders zukunftsweisend ist die Integration von Thermografiedaten in digitale Stadtmodelle und Urban Digital Twins. Hier verschmelzen reale Messungen mit simulationsbasierten Szenarien. Planer können so verschiedene Maßnahmen direkt auf ihre klima- und energiebezogenen Effekte testen, bevor sie umgesetzt werden. Die Kopplung mit weiteren Echtzeitdaten – etwa zu Energieverbrauch, Verkehrsströmen oder Luftqualität – eröffnet eine neue Stufe der Präzision in der Quartiersentwicklung. Wer so plant, kann Risiken minimieren und Chancen optimal nutzen.

Doch mit der steigenden Bedeutung der Thermografie wächst auch die Verantwortung. Daten müssen korrekt interpretiert, Maßnahmen transparent kommuniziert und soziale Aspekte einbezogen werden. Es reicht nicht, nur die Technik zu beherrschen – gefragt sind ganzheitliche Strategien, die Quartiere resilient, lebenswert und zukunftsfähig machen. Hier zeigt sich: Wärmebilder sind nicht mehr nur ein Werkzeug der Gebäudetechnik, sondern Herzstück einer neuen, evidenzbasierten Planungskultur.

Praxisbeispiele und Innovationen – Thermografie zwischen Hightech und Bürgerbeteiligung

Wie sieht die praktische Anwendung von Thermografie im Quartier konkret aus? Die Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum sind so vielfältig wie inspirierend. In München etwa wurde ein ganzer Stadtteil mit Drohnen überflogen, um Wärmeverluste an Dachflächen und Fassaden zu erfassen. Die Daten flossen direkt in ein digitales Quartiersmodell ein, auf dessen Grundlage Sanierungsfahrpläne erstellt wurden. Die Ergebnisse waren aufschlussreich: Während einige Gebäude bereits mustergültig gedämmt waren, zeigte sich bei anderen ein massiver Handlungsbedarf. Über öffentliche Visualisierungen konnten Eigentümer direkt eingebunden werden – ein Paradebeispiel für datenbasierte, partizipative Planung.

Auch in Zürich setzt man auf die Kraft der Thermografie. Dort werden Wärmebilder genutzt, um das Mikroklima in dicht bebauten Quartieren zu analysieren. Besonders an Hitzetagen konnten Hotspots identifiziert werden, die sich als Belastung für Anwohner herausstellten. Auf dieser Basis wurden gezielt Maßnahmen wie Baumpflanzungen, Fassadenbegrünung oder neue Verschattungsstrukturen entwickelt. Die Wirkung wurde regelmäßig mit neuen Wärmebildern überprüft – ein Kreislauf aus Analyse, Umsetzung und Evaluation, der weit über klassische Planungszyklen hinausgeht.

In Graz wiederum wurde die Thermografie zum Türöffner für ein innovatives Bürgerbeteiligungsprojekt. Hier konnten Anwohner ihre eigenen Häuser mit einer mobilen Wärmebildkamera untersuchen lassen. Die Ergebnisse wurden in Workshops diskutiert, gemeinsam mit Experten interpretiert und in einen Sanierungsfahrplan überführt. Das Besondere: Die bildhafte Darstellung der Wärmeverluste motivierte viele Eigentümer, selbst aktiv zu werden und energetische Maßnahmen einzuleiten. Thermografie wurde hier zum Katalysator für Eigeninitiative und Gemeinschaftssinn.

Doch auch auf technischer Ebene schreitet die Innovation voran. In Berlin wird derzeit erprobt, wie sich Satellitendaten mit lokalen Drohnenaufnahmen kombinieren lassen, um großflächige Wärmebilder in hoher Auflösung zu erzeugen. So können selbst großstädtische Areale effizient und kostengünstig analysiert werden. Die gewonnenen Daten fließen in Urban Digital Twins ein und bilden die Basis für simulationsgestützte Entscheidungsprozesse – von der Fassadensanierung bis zur Entwicklung klimaresilienter Freiräume.

Diese Beispiele zeigen: Thermografie ist längst kein Nischeninstrument mehr, sondern spielt in der ersten Liga der urbanen Planungstechnologien mit. Sie verbindet Hightech mit Bürgernähe, eröffnet neue Wege für partizipative Prozesse und schafft die Grundlage für eine intelligente, nachhaltige Quartiersentwicklung. Wer hier noch abwartet, riskiert, von der Dynamik der datenbasierten Planung überrollt zu werden.

Herausforderungen und Zukunft – Datenschutz, Interpretation und die Rolle der Planungskultur

So faszinierend die Möglichkeiten der Thermografie sind – sie bringen auch neue Herausforderungen mit sich. An erster Stelle steht der Datenschutz. Wärmebilder von Gebäuden und Grundstücken betreffen sensible Daten, die Rückschlüsse auf Eigentümer, Nutzerverhalten und Gebäudetechnik zulassen. Wer darf diese Bilder aufnehmen, auswerten, veröffentlichen? In Deutschland, Österreich und der Schweiz gelten strenge Vorgaben zum Schutz der Privatsphäre. Planer müssen daher sicherstellen, dass Thermografiedaten anonymisiert, datensparsam und transparent genutzt werden. Nur so kann Vertrauen aufgebaut und Missbrauch verhindert werden.

Ein zweites Problemfeld ist die Interpretation der Daten. Wärmebilder sind mächtig, aber auch tückisch. Falsch interpretierte Aufnahmen können zu Fehlschlüssen führen – etwa wenn temporäre Effekte wie Lüftung, Sonneneinstrahlung oder technische Störungen nicht korrekt berücksichtigt werden. Gerade für interdisziplinäre Teams ist daher eine fundierte Ausbildung in der Thermografie-Interpretation unerlässlich. Nur wer die Zusammenhänge zwischen Bauphysik, Stadtklima und Nutzerverhalten versteht, kann aus den bunten Bildern belastbare Strategien ableiten.

Auch die Einbindung der Thermografie in bestehende Planungsprozesse ist eine Herausforderung. Noch immer gibt es Berührungsängste, wenn es um datenbasierte Methoden geht. Manche Planer fürchten den Kontrollverlust, andere sehen in der Technik eine Bedrohung für die klassische Entwurfskunst. Doch die Chancen überwiegen: Thermografie eröffnet neue Möglichkeiten für integrale, evidenzbasierte und partizipative Planung. Entscheidend ist, dass sie nicht als Selbstzweck eingesetzt wird, sondern immer in einen breiten Strategieprozess eingebettet ist.

Eine weitere Herausforderung liegt im Umgang mit sozialen und kulturellen Aspekten. Nicht alle Bewohner eines Quartiers stehen der Wärmebildtechnik unkritisch gegenüber. Einige fürchten Überwachung, andere sind skeptisch gegenüber der Aussagekraft der Bilder. Hier sind Dialog, Transparenz und Aufklärung gefragt. Thermografie kann nur dann ihr volles Potenzial entfalten, wenn sie als gemeinsames Werkzeug verstanden wird – als Mittel zur Verbesserung der Lebensqualität, nicht als Überwachungsinstrument.

Schließlich stellt sich die Frage nach der Zukunft der Thermografie im Quartier. Die Technik entwickelt sich rasant: Künstliche Intelligenz, Big Data und Urban Digital Twins werden künftig immer engere Verknüpfungen mit der Wärmebildtechnik eingehen. Die Herausforderung für Planer liegt darin, diese Entwicklungen aktiv zu gestalten, ethische Standards zu setzen und die Chancen für nachhaltige, resiliente Quartiere voll auszuschöpfen. Wer Thermografie als Teil einer neuen Planungskultur begreift, wird in der Lage sein, Städte nicht nur zu entwerfen, sondern sie auch klug, gerecht und zukunftsfähig zu machen.

Fazit: Thermografie als Schlüssel zu nachhaltigen, klimarobusten Quartieren

Thermografie im Quartier ist weit mehr als ein technisches Hilfsmittel – sie ist zum Schlüsselinstrument einer zukunftsorientierten Stadt- und Landschaftsplanung avanciert. Wärmebilder ermöglichen es, die versteckten Energieflüsse, Hitzeinseln und mikroklimatischen Besonderheiten von Stadtteilen sichtbar zu machen. Sie schaffen die Grundlage für präzise, wirkungsvolle und partizipative Maßnahmen gegen Überhitzung, Energieverschwendung und soziale Spaltung. Wer die Potenziale der Thermografie erkennt und klug in den Planungsprozess integriert, kann Quartiere gezielt transformieren: hin zu mehr Klimarobustheit, Lebensqualität und Teilhabe. Die Herausforderungen – vom Datenschutz bis zur Interpretation – sind lösbar, wenn alle Beteiligten offen, kompetent und verantwortungsbewusst agieren. Die Zukunft der Quartiersentwicklung ist datenbasiert, evidenzorientiert – und sie beginnt mit dem mutigen Blick durchs Wärmebild. Garten und Landschaft bleibt am Puls dieser Entwicklung – und liefert die Expertise, die Planer heute brauchen, um den Städten von morgen Form und Substanz zu geben.

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Change of perspective – from art to architecture

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The exhibition "Metamorphosis" by architect Heike Hanada can be seen at the Architekturgalerie Berlin until June 22.

If you leave the loud noise of the traffic on Karl-Marx Allee behind you and enter the main room of the Architekturgalerie Berlin, you immediately realize that the current exhibition “Metamorphosis” is a particularly “quiet” architecture exhibition. The white walls are not covered in sketches and drawings, nor is the gallery transformed into a […]

If you leave the loud noise of the traffic on Karl-Marx Allee behind you and enter the main room of the Architekturgalerie Berlin, you immediately realize that the current exhibition “Metamorphosis” is a particularly “quiet” architecture exhibition.

The white walls are not overlaid with sketches and drawings, nor is the gallery transformed into a landscape of installations or sculptures.

Rather, the space evokes the association of an art exhibition through the abstraction and targeted placement of individual photographs and models, emphasizing the handling of space, emptiness, materiality and object.

The “Metamorphosis” exhibition opened on May 9 – exactly four weeks after the opening of the Bauhaus Museum in Weimar.

One hundred years after the founding of the state Bauhaus school by Walter Gropius, the Bauhaus Museum by architect Heike Hanada has now been opened in Weimar. A place that shows the collected works from the first phase of the school of design and revives the Bauhaus’ love of experimentation and culture of ideas. The museum aims to emphasize the workshop character of the Bauhaus through its rough concrete walls.

In a similar way, Hanada combines the spirit of experimentation, art and architecture in the “Metamorphosis” exhibition. The exhibited works show parts of the Bauhaus Museum’s development process and the connection between the spirit of experimentation, art and architecture.

The architect borrows the term “metamorphosis” from geology, botany, zoology and mythology. There, “metamorphosis” is defined as the transformation or metamorphosis of one object or state into another. Heike Hanada draws on this process of transformation in her exhibition. In this sense, for example, a vacant plinth is transformed into a sculpture and the concrete block in turn becomes a plinth.

The composition of the exhibition objects does not seem to follow any particular order. Instead, the individual objects appear to communicate with each other. As if it were a matter of course, a study work by Hanada hangs directly next to a photograph of the finished Bauhaus Museum in Weimar.

The result is a flowing transition between experiment and completion, work and process, art and architecture, which Hanada depicts in drawings, models, a video installation and photographs by Andrew Alberts.

Healing architecture: “The sick house” exhibition

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A building complex with several houses with flat roofs, large window areas and partly with wooden cladding. Credit: Agatharied District Hospital, © Nickl & Partner, Photo: Stefan Müller-Naumann

What does healing architecture look like? For the exhibition "Das Kranke(n)haus", TUM students analyzed several examples, including the Agatharied district hospital by Nickl und Partner. Credit: © Nickl & Partner, Photo: Stefan Müller-Naumann

Houses help to heal – this is a brief summary of the core message of the current exhibition at the Architekturmuseum der TU München. Based on scientific studies, the show is dedicated to hospital construction and how its design can influence the well-being of patients. There is not only something to see and read in the exhibition, but also something to smell.

Houses help to heal – this is a brief summary of the core message of the current exhibition at the Architekturmuseum der TU München. Based on scientific studies, the show is dedicated to hospital construction and how its design can influence the well-being of patients. There is not only something to see and read in the exhibition, but also something to smell.

At first glance, the wall looks almost like any other. However, an elongated, rectangular surface stands out slightly from the white in terms of color and texture. What is special about this surface is that if you run your fingertips over it, it activates odor molecules. The wall begins to smell; the scent is reminiscent of earth or moss, mixed with something else, harder to name. The installation “MAKING SENSE” by Norwegian artist and smell researcher Sissel Tolaas can be smelled in an exhibition about hospital architecture. When designing hospitals, the olfactory backdrop is one of several factors that can influence how the architecture affects the well-being of patients. On the wall in the exhibition, Tolaas’ installation is now intended to make “healing smells” tangible for visitors.

On July 11, the Architecture Museum of the Technical University of Munich opened the exhibition “Das Kranke(n)haus. How architecture helps to heal”. It is about the architecture of hospitals and the effects – both negative and positive – that these buildings can have on people. In short: how appropriately designed architecture can help sick people recover. The exhibition was curated by architectural psychologist Tanja C. Vollmer, Director of the Museum of Architecture Andres Lepik and Lisa Luksch, research assistant at the Chair of Architectural Theory and Curatorial Practice. Federal Minister of Health Karl Lauterbach is the patron of the exhibition.

The background to the exhibition is also a shortcoming that has been recognized in hospital construction in Germany. After clinics in the 20th century were primarily geared towards efficiency and economy, flexibility and rationalization, the approaches of “healing architecture” are now focusing on people again. However, such approaches and “evidence-based design” – i.e. design based on scientific findings – are not yet widely enough recognized and applied in Germany, as the museum writes. The exhibition aims to encourage a rethink of the role architecture plays in the healthcare sector and the possibilities and tasks of hospital construction.

The installation at the beginning of the exhibition is almost like looking through an oversized keyhole into a hospital room. The wall on the left is mirrored; a green fabric panel is suspended in the room and separates a “room”. Through a large, circular cut-out in the fabric, visitors can see the head end of a hospital bed from behind. The few elements are enough to evoke associations with a patient’s room. The exhibition also provides insights into such rooms. And the show will be about something else that the installation may suggest. The cut-out in the fabric directs the visitor’s gaze. As you are standing behind the hospital bed, you are looking in the same direction and therefore have the same view as a patient in the bed. And the hospital bed faces the window front onto the meadow in front of the museum. Visitors take on the perspective of the patients.

The exhibition is divided into three sections. The first, entitled “Experiment”, presents therapy and aftercare facilities. Photos, plans, models and texts in German and English, displayed on large wooden stands, convey the examples. The title of the section refers to the fact that these facilities are less regulated, less technical and less complex than hospitals – and have therefore long been a field of experimentation for healing architecture, according to the museum. The buildings presented include the REHAB in Basel, a clinic for the rehabilitation of people with brain damage and/or paraplegia. The new REHAB building by Herzog & de Meuron opened in 2002. The project presentations are accompanied by large infographics on the side walls, for example on the lifespan of hospitals.

The second and central section of the exhibition is also visually different from the first. While the displays in the first section were curved and irregularly shaped, the supports for the examples in the second section are rectangular. The color scheme here is closely linked to the structure of the content.

Entitled “Evidence”, this section presents evidence-based design, as well as the “healing seven”. These refer to factors in the hospital architecture that can influence the stress experienced by severely and chronically ill patients. In order to reduce such harmful stress, these environmental factors can be taken into account when designing the buildings.

The Healing Seven are based on scientific research by Vollmer and architect Gemma Koppen. Over a period of more than ten years, they investigated the influence that the environment in hospitals has on the stress perception of seriously and chronically ill patients. Last year, Vollmer and Koppen then defined the following “healing seven”:

  • Orientation
  • Olfactory environment
  • Soundscape
  • Privacy and retreat
  • Power points
  • View and foresight
  • Human scale

In preparation for the exhibition, TUM Master’s students analyzed national and international hospital projects with regard to these seven factors. The 13 projects presented in the exhibition are each assigned to one of the healing seven. The color concept of the displays – each of the factors is assigned a color – picks up on this visually.

Among the projects presented in the second part of the exhibition is the Agatharied Hospital in Hausham, Bavaria, designed by Nickl and Partner and completed in 1998. International examples include the Friendship Hospital Satkhira in southwest Bangladesh by Kashef Chowdhury/URBANA (2018) and the Bürgerspital Solothurn in Switzerland by Silvia Gmür Reto Gmür Architekten (2021). In this section, visitors will also come across visitors standing unusually close to the wall – to smell the aforementioned olfactory installation by Sissel Tolaas.

The end of the exhibition is designed to be open, in the literal sense: in a so-called forum, visitors can exchange ideas with each other and with experts during their visit to the exhibition or in event formats. Literature on the topic is on display, and visitors can browse through it or discuss it at a large round table. Another olfactory installation by Sissel Tolaas in the form of several translucent fabric panels hangs at the end of this room; video clips are shown on screens behind them. In this forum, the status quo, solutions and a human-centered future of hospital planning and construction are to be discussed and shaped together, as the museum writes.

The exhibition at the TUM Architecture Museum in the Pinakothek der Moderne runs until January 21, 2024. The Pinakothek is open daily from 10 a.m. to 6 p.m. except Mondays, and until 8 p.m. on Thursdays.

“The sick house. How architecture helps to heal.”

Architecture Museum of the TUM in the Pinakothek der Moderne, Munich
July 12, 2023 to January 21, 2024
Curators and curators: Tanja C. Vollmer, Andres Lepik, Lisa Luksch
Curatorial and scientific collaboration: Zeynep Ece Sahin, Friedrich Mönninger
Exhibition architecture: IMS Studio and Friederike Daumiller
Graphic design: strobo B M
The exhibition is accompanied by a catalog.

Let’s stay on topic: the winning design in the competition for a new hospital in Liezen also uses the keyword “healing architecture”. More about the design by Franz&Sue with Maurer&Partner here: Liezen lead hospital